Quellen-Tabelle

Alle erfassten Quellen mit Kernaussage und Klartext im Volltext.

BSDC-IDDatumTitel & QuelleKernaussageKlartext
BSDC-B-FIN-2023-008
in KraftRelevanz 3C1
13.10.2023
Stellungnahme der Europäischen Zentralbank vom 13. Oktober 2023 zum digitalen Euro
Europäische Zentralbank (EZB)
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Die vorgeschlagene Verordnung soll sicherstellen, dass der digitale Euro, falls er ausgegeben wird, die Euro-Banknoten ergänzt, aber nicht ersetzt. Offizielle Position der ausgebenden Institution selbst — wichtig für Zitate, da EZB oft nur indirekt über Medien zitiert wird.

Die Zentralbank sagt selbst schriftlich: Der digitale Euro soll dazukommen, nicht Bargeld wegnehmen. Das ist keine Marketing-Aussage einer Boulevardseite, sondern eine offizielle rechtliche Stellungnahme.

BSDC-B-FIN-2023-010
🔶 im VerfahrenRelevanz 3C1
ohne Datum
laufend aktualisiert, zuletzt 25.06.2026
Verfahrensakte digitaler Euro — 2023/0212(COD), Better Regulation Portal (Parallel-Tracking zu OEIL)
Europäische Kommission (Better Regulation Portal)
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Stand mit ***I-Bericht vom 25. Juni 2026 — zeigt, dass der Digitale-Euro-Vorschlag im Juni 2026 einen Ausschussbericht im Parlament (1. Lesung) erhalten hat. Für exaktes Datum/Bericht bei nächster Nutzung erneut auf OEIL gegenprüfen.

Diese Seite zeigt: Das Gesetz ist im Sommer 2026 einen Schritt weitergekommen, aber immer noch nicht fertig beschlossen.

BSDC-B-FIN-2024-027
in KraftRelevanz 3C2, Masterplan
22.07.2026
EU-weite Bargeldobergrenze 10.000 € — Einordnung und Ausnahmen
Fachartikel mit Verweis auf AMLR-Primärtext
Recherche: DC
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Bargeld bleibt gesetzliches Zahlungsmittel; nur Barzahlungen über 10.000 Euro im gewerblichen Verkehr werden untersagt, Zahlungen zwischen Privatpersonen sind nicht betroffen. Beim anonymen Barkauf von Edelmetallen liegt die Schwelle in Deutschland bei 1.999,99 Euro.

Wichtigste Präzisierung gegen Übertreibungen: Die Grenze gilt nur beim Kauf im Geschäft/Gewerbe, NICHT zwischen Privatpersonen (Gebrauchtwagenkauf vom Nachbarn bleibt bar möglich). Und: "Bargeld wird verboten" stimmt nicht — nur hohe gewerbliche Beträge.

BSDC-B-FIN-2024-029
in KraftRelevanz 3C2
09.07.2024
Verordnung (EU) 2024/1620 zur Errichtung der Europäischen Anti-Geldwäsche-Behörde (AMLA)
Europäisches Parlament und Rat
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Die AMLA nahm am 01.07.2025 in Frankfurt am Main ihre Tätigkeit auf; sie koordiniert nationale Aufsichtsbehörden und erhält umfassende Aufsichts- und Ermittlungsbefugnisse.

Die neue EU-Geldwäsche-Behörde existiert bereits real und arbeitet seit Sommer 2025 — das ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern läuft schon.

BSDC-B-FIN-2024-032
in KraftRelevanz 3C3
11.09.2024
Antwort der Kommission auf parlamentarische Anfrage — Vermögensregister nicht Teil des AML-Pakets
Europäische Kommission (offizielle Antwort an das Europäische Parlament)
Recherche: DC
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Die Kommission hat 2024 schriftlich festgehalten, dass die Schaffung eines Registers auf EU-Ebene nicht Teil ihres AML-Pakets war und auch im finalen Kompromiss nicht beibehalten wurde.

Das ist der wichtigste Einzelbeleg für dieses Dossier: Die Kommission selbst hat schriftlich und offiziell an das Parlament bestätigt, dass das Vermögensregister NICHT beschlossen wurde und auch nicht Teil des verabschiedeten Pakets war. Wer "kommt 2027" behauptet, widerspricht einer offiziellen Kommissionsantwort.

BSDC-B-FIN-2025-050
in KraftRelevanz 3C4
03.01.2025
BaFin-Merkblatt Kryptowerte-Dienstleistungen nach MiCAR
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
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Deutsche Aufsichtsbehörde konkretisiert die MiCA-Anforderungen für Kryptowerte-Dienstleister; Übergangsregelungen erlauben bereits nach deutschem Recht zugelassenen Instituten die Fortführung ihrer Dienstleistungen unter bestimmten Bedingungen.

Die deutsche Finanzaufsicht hat einen eigenen Leitfaden veröffentlicht, wie Krypto-Firmen das EU-Gesetz konkret umsetzen müssen — wichtig für den Masterplan-Abschnitt zu deutschen vs. ausländischen Krypto-Anbietern.

BSDC-B-FIN-2023-051
in KraftRelevanz 2C4
Juli 2025
laufend aktualisiert, Stand 16.07.2025
MiCA Level 2/3-Maßnahmen — ESMA-Übersichtstabelle (Leitlinien, technische Standards)
European Securities and Markets Authority (ESMA)
Recherche: DC
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Zeigt den vollständigen, granularen Umsetzungsstand von MiCA — von Q&As bis zu finalen Leitlinien. Gut geeignet, um bei künftigen Recherchen den aktuellsten Stand einzelner MiCA-Detailfragen schnell zu finden.

Diese Tabelle ist ein Nachschlagewerk für Detailfragen zu MiCA — nicht direkt zitierfähig für einen Blackstone-Artikel, aber nützlich als Rechercheausgangspunkt für Redakteure.

BSDC-B-FIN-2026-137
in KraftRelevanz 2C4
29.07.2026
ESMA MiCA-Register — aktuelle Marktgröße
Cryptonomist, mit ESMA-Datenbezug
Recherche: DC
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Über 270 Krypto-Dienstleister sind Stand 29. Juli 2026 unter MiCA in der EU registriert.

Konkrete Zahl zur Marktgröße unter dem neuen Regelwerk — nützlich, um zu zeigen, dass MiCA praktisch angewendet wird und nicht nur Theorie ist.

BSDC-B-FIN-2025-154
in KraftRelevanz 3C1
Oktober 2025
30.10.2025
"Progress on the preparation phase of a digital euro" — EZB-Abschlussbericht der Vorbereitungsphase
Europäische Zentralbank
Recherche: DC
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Die EZB peilt eine mögliche Erstausgabe des digitalen Euro im Jahr 2029 an, unter der Annahme, dass die europäischen Gesetzgeber die Verordnung im Laufe von 2026 verabschieden. Eine Pilotphase mit ersten Transaktionen könnte bereits ab Mitte 2027 beginnen. Die Auswahl der Anbieter für die Service-Plattform (DESP) wurde als wichtiger Meilenstein erreicht.

Offizielle Selbstauskunft der Zentralbank zum aktuellsten Fahrplan-Stand — die Vorbereitungsphase (November 2023 bis Oktober 2025) ist formal abgeschlossen, jetzt beginnt die konkrete technische Umsetzung parallel zum politischen Prozess.

BSDC-B-FIN-2025-155
in KraftRelevanz 3C1
31.10.2025
EZB-Analyse zu Holding-Limit-Szenarien (500€ bis 3.000€)
Digital Euro Association, mit direktem Bezug auf EZB-Analyse vom 30.10.2025
Recherche: DC
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Auf Anfrage der Mitgesetzgeber analysierte die EZB die finanzstabilitätsbezogenen Effekte hypothetischer Haltegrenzen zwischen 500€ und 3.000€ pro Person, sowohl im Normalbetrieb als auch in extremen Flucht-in-Sicherheit-Szenarien. Die EZB betont, dies sei eine technische Antwort, nicht die eigene Positionierung zu einer angemessenen Höhe. Banken im Euroraum müssten laut EZB-Schätzung 4,0 bis 5,8 Milliarden Euro über vier Jahre investieren, um Systeme anzubinden.

Konkrete Zahlen für die "wie viel Geld darf ich im digitalen Euro halten"-Frage, die in Dossier C1 bisher nur als "offener Punkt" stand: Die Bandbreite liegt zwischen 500 und 3.000 Euro pro Person — und selbst die Umstellung für Banken kostet mehrere Milliarden. Wichtig: Die EZB positioniert sich bewusst nicht selbst zur genauen Zahl, das ist Sache der Gesetzgeber.

BSDC-B-FIN-2023-236
in KraftRelevanz 3C1, F3
18.10.2023
EDPB/EDPS Joint Opinion zum digitalen Euro — Original-Stellungnahme (Grundlage der C1-Kritik)
EDPB/EDPS
Recherche: DC
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EDPB und EDPS begrüßen ausdrücklich, dass Nutzer des digitalen Euro stets die Wahl haben werden, in digitalen Euro oder in Bargeld zu bezahlen. EDPS-Chef Wojciech Wiewiórowski betonte: Man unterstütze das Bekenntnis zu hohen Datenschutz-Standards beim Online-Digital-Euro und einem noch höheren Schutzniveau für die Offline-Nutzung — mit der Empfehlung, eine übermäßige Zentralisierung personenbezogener Daten bei der EZB oder den nationalen Zentralbanken zu vermeiden.

Das ist die Original-Primärquelle für die bereits in Batch 35 sekundär referenzierte EDPB-Kritik am digitalen Euro — jetzt direkt erfasst, nicht nur über eine Zusammenfassung. Zentrale Forderung: keine übermäßige Datenzentralisierung bei der EZB — passt zu Blackstones generellem Honeypot-Argument (F3).

BSDC-B-FIN-2026-392
in KraftRelevanz 3C6
09.12.2025
netzpolitik.org — Größenordnung und Reform-Ankündigung: 65 Millionen Betroffene, 10.000 Vertragspartner
netzpolitik.org
Recherche: DC
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Die Schufa bietet Auskünfte über die Kreditwürdigkeit von über 65 Millionen Deutschen an — praktisch die gesamte erwachsene Bevölkerung. Die Daten erhält sie von rund 10.000 Vertragspartnern (Banken, Kreditkartenunternehmen etc.). Ab Ende März 2026 sollen alle Interessierten ihren vereinfachten Score kostenlos abrufen können — gleichzeitig bestätigte eine Schufa-Sprecherin Pläne, kostenpflichtige "meineSchufa"-Abonnements in den neuen Account einzubinden.

Sehr konkrete Größenordnung: 65 Millionen Betroffene ist eine der größten Einzeldatenbanken über deutsche Bürger überhaupt — größer als viele der bereits dokumentierten staatlichen Datensammlungen. Wichtig für Ausgewogenheit: Die Transparenz-Reform ist real (kostenloser Score-Zugang), aber gleichzeitig plant die Schufa neue kostenpflichtige Zusatzangebote — ein Interessenkonflikt zwischen mehr Transparenz und dem eigenen Geschäftsmodell.

BSDC-B-FIN-2026-394
in KraftRelevanz 3C6
15.07.2026
teltarif.de — Schufa-Eigenrechtfertigung zur Schatten-Datenbank
teltarif.de
Recherche: DC
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Die Schufa verteidigt das Vorhalten der historischen Daten mit der Notwendigkeit stetiger Modelloptimierung — sie müsse nachweisen können, wie valide ihre Bonitätsmodelle seien ("Wie hätte unser Score in der Vergangenheit das tatsächliche Zahlungsverhalten vorhergesagt?"). Für die Schufa handle es sich um legitime Datenverarbeitung zur Produktentwicklung und Qualitätssicherung.

Wichtig für Ausgewogenheit: Die Schufa hat ein nachvollziehbares technisches Argument (Modell-Validierung braucht historische Vergleichsdaten) — die Kritik der Datenschützer richtet sich nicht gegen dieses Ziel an sich, sondern gegen die DSGVO-Speicherfristbegrenzung, die eine solche Praxis grundsätzlich einschränkt. Ein echter Zielkonflikt zwischen Modellqualität und Datenschutz, ähnlich wie bereits bei D1 (Apple/DMA-Interoperabilität) dokumentiert.

BSDC-B-FIN-2026-395
in KraftRelevanz 3C6, Masterplan
17.03.2026
Verbraucherzentrale — praktische Anleitung zur kostenlosen Selbstauskunft, neue Score-Skala
Verbraucherzentrale Bundesverband
Recherche: DC
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Der neue Schufa-Score reicht von 100 bis 999 Punkten, ab 776 Punkten gilt die Bonität als "hervorragend". Auskunfteien müssen erklären, wie der Score zustande kam, wenn er Grund für eine Ablehnung war (z. B. bei einem Mobilfunkvertrag). Kostenlose Selbstauskunft-Anfragen sind möglich — Verbraucherzentrale warnt ausdrücklich vor kostenpflichtigen Angeboten, die denselben Zweck erfüllen.

Sehr praktischer Fund für einen Blackstone-Community-Guide: Die Verbraucherzentrale liefert direkt eine Anleitung, wie man kostenlos Auskunft verlangen kann — mit einer expliziten Warnung vor unnötigen Bezahlangeboten. Das passt hervorragend zum bereits im Masterplan angelegten Prinzip praktischer, handlungsorientierter Guides.

BSDC-B-FIN-2026-412
Relevanz 4C1
24.03.2026
Der digitale Euro: Startbereit werden für seine mögliche Einführung
Europäische Zentralbank, Piero Cipollone
Recherche: DC
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Neue Projektphase bis Ende 2027, Pilotbetrieb ab zweiter Jahreshälfte 2027, mögliche erste Ausgabe bis 2029.

EZB erklärt Fahrplan zum digitalen Euro. Belegt NICHT konkrete technische Datenschutz-Umsetzung.

BSDC-B-FIN-2026-413
Relevanz 4C1
ohne Datum
Kontenabrufverfahren – wer darf Kontostammdaten abrufen
Bundeszentralamt für Steuern
Recherche: DC
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Gesetzlich benannte Stellen können auf Basis von § 93 AO Kontostammdaten beim BZSt abrufen; Transaktionsdaten/Kontostände ausgeschlossen.

Erklärt, wer Kontostammdaten abfragen darf. Belegt NICHT die tatsächliche Zahl jährlicher Abrufe.

BSDC-B-FIN-2025-447
Relevanz 3C4
06.03.2025
BMF-Schreiben: Einzelfragen zur ertragsteuerlichen Behandlung von Kryptowerten
Bundesministerium der Finanzen
Recherche: DC
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Private Krypto-Veräußerungsgewinne bleiben nach 1 Jahr Haltefrist steuerfrei, Freigrenze 1.000 Euro/Jahr.

Verbindliche Regeln zur Krypto-Besteuerung.

BSDC-B-FIN-2023-485
Relevanz 3C2
09.05.2023
Transparenzregister und Immobilien in Deutschland
KPMG Law
Recherche: DC
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Ausländische Immobiliengesellschaften müssen wirtschaftlich Berechtigte offenlegen, über 1.200 Bußgeldentscheidungen veröffentlicht.

Transparenzpflicht für ausländische Immobilienbesitzer in Deutschland.

BSDC-B-FIN-2025-576
Relevanz 3C1
31.07.2025
Tracking CBDCs before they track you
Cato Institute / HRF CBDC Tracker
Recherche: DC
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Belarus-Notenbankchef bezeichnet digitale Geldverfolgung 'durch die gesamte Kette' als staatlich wichtig, ähnliche Aussagen aus Irak/PNG/Pakistan/Nigeria.

Kein technischer Vergleich der Datenschutz-Ausgestaltung verschiedener Länder.

BSDC-B-FIN-2026-979
Relevanz 5F1
05.01.2026
The Cost of Internet Shutdowns in 2025
Top10VPN
Recherche: DC
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Internet-Abschaltungen kosteten Weltwirtschaft 2025 rund 19,7 Mrd. USD, +156% ggü. 2024, Russland größter Einzelverursacher.

Kostenschätzung basiert auf methodischem Modell.

BSDC-B-FIN-2026-1210
Relevanz 4C4
15.06.2026
Überwachung durch DAC8: Dieses Unternehmen klagt gegen die EU-Datensammlung
Blocktrainer
Recherche: DC
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Der kanadische Anbieter Bull Bitcoin klagt in Frankreich gegen die nationale Umsetzung von DAC8 und bezeichnet die Meldepflicht als anlasslose Massenüberwachung.

Bitcoin-nahe, kritische Perspektive, keine neutrale juristische Einschätzung.

BSDC-B-FIN-2023-1316
Relevanz 3BANK
26.03.2023
FDIC Pressemitteilung zum Verkauf der Silicon Valley Bridge Bank
FDIC
Recherche: DC
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Die FDIC verkaufte die Nachfolgebank der am 10.03.2023 geschlossenen Silicon Valley Bank mit einem Abschlag von 16,5 Mrd. Dollar an First Citizens BancShares.

Belegt Ablauf und Zahlen der SVB-Abwicklung 2023. Beweist nichts über die Ursachen des vorangegangenen Bank Run im Detail.

BSDC-B-FIN-2008-1317
Relevanz 3BANK
25.09.2008
Status: Washington Mutual Bank Receivership
FDIC
Recherche: DC
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Die FDIC übernahm am 25.09.2008 die Washington Mutual Bank, die größte Bankenpleite der US-Geschichte, und verkaufte sie für 1,9 Mrd. Dollar an JPMorgan Chase.

Belegt Ablauf und Größenordnung der WaMu-Abwicklung 2008. Bezieht sich ausschließlich auf diesen historischen Einzelfall.

BSDC-B-FIN-2022-1319
Relevanz 3BANK
13.12.2022
Danske Bank Pleads Guilty to Fraud on U.S. Banks
US-Justizministerium (DOJ)
Recherche: DC
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Die Danske Bank bekannte sich 2022 vor einem US-Gericht des Bankbetrugs schuldig und zahlte über 2 Mrd. Dollar Einziehung sowie 413 Mio. Dollar an die SEC.

Belegt die strafrechtliche Einigung und die Zahlungen. Betrifft die Folgen der Estland-Affäre, nicht neue Vorwürfe.

BSDC-B-FIN-2012-1320
Relevanz 3BANK
11.12.2012
HSBC Holdings Plc and HSBC Bank USA Admit Anti-Money Laundering and Sanctions Violations
US-Justizministerium (DOJ)
Recherche: DC
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HSBC zahlte 2012 rund 1,92 Mrd. Dollar an die USA, weil die Bank Gelder mexikanischer Drogenkartelle sowie sanktionierter Länder wie Iran durchgeschleust hatte.

Belegt den HSBC-Vergleich 2012. Bezieht sich auf den Zeitraum vor der Deferred Prosecution Agreement, nicht auf aktuelles Verhalten der Bank.