Quellen-Tabelle

Alle erfassten Quellen mit Kernaussage und Klartext im Volltext.

BSDC-IDDatumTitel & QuelleKernaussageKlartext
BSDC-J-FIN-2026-028
in KraftRelevanz 3C2
01.08.2026
"Bargeld-Grenze 2027: Was seit dem 10. Juli wirklich gilt — und was nicht"
Berliner Zeitung
Recherche: DC
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Ein Gebrauchtwagenkauf zwischen zwei Nachbarn bleibt auch nach dem 10. Juli 2027 vollständig legal in bar; beim Autohändler drei Straßen weiter wäre derselbe Betrag verboten. Die Regel wurde bereits 2024 beschlossen, aber erst im Sommer 2026 kursierte die Zahl neu durch Kommentarspalten — es handelt sich um verzögerte öffentliche Rezeption, keinen neuen Beschluss.

Ein Mainstream-Medium erklärt genau den Unterschied, der online oft verschwimmt: privat vs. gewerblich. Wichtig für Blackstone als Modell, WIE man sowas glaubwürdig einordnet — sachlich, mit konkretem Beispiel, ohne Alarmismus, aber auch ohne Verharmlosung.

BSDC-J-FIN-2026-033
in KraftRelevanz 2C3
04.07.2026
"EU-Vermögensregister 2026: Was beschlossen ist — und was nicht"
Fachartikel (Finanzberatung), Stand Juli 2026
Recherche: DC
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Ein Gesetzgebungsvorschlag für ein allgemeines Vermögensregister liegt bis heute nicht vor. Aussagen wie "ab 2026 müssen alle Vermögenswerte über 200.000 € gemeldet werden" haben keine Rechtsgrundlage (Stand: Juli 2026).

Ein aktueller Faktencheck (Stand Sommer 2026) widerlegt explizit die konkreten Falschbehauptungen, die online kursieren (bestimmte Eurobeträge, feste Jahreszahlen). Gut geeignet als direkter Gegen-Beleg, wenn Blackstone-Mitglieder solche Zahlen irgendwo aufschnappen.

BSDC-J-FIN-2025-034
💬 nur DiskussionRelevanz 2C3
14.05.2025
"EU-Vermögensregister: Was wirklich geplant ist – und was nicht" (Kommissions-Sprecherin-Zitat)
money-coaching.de, unter Berufung auf Kommissions-Sprecherin
Recherche: DC
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Eine Kommissionssprecherin betonte Anfang 2025 auf Anfrage, dass die Kommission nicht plane, ein zentrales Vermögensregister einzuführen; konkrete gesetzgeberische Initiativen seien bislang nicht in Sicht — gleichzeitig sei nicht auszuschließen, dass die Thematik später politisch erneut aufgegriffen werde.

Zweiter, unabhängiger Beleg für "aktuell nicht geplant" — plus eine ehrliche Einschränkung der Kommission selbst: "aktuell nicht" heißt nicht "niemals". Genau diese Offenheit sollte Blackstone übernehmen, statt beides zu einer einzigen Behauptung zu verkürzen.

BSDC-J-FIN-2026-115
in KraftRelevanz 3C1
15.07.2026
"Digital euro enters trilogues: what the Council–Parliament positions mean for banks and payment providers"
Freshfields (internationale Wirtschaftskanzlei)
Recherche: DC
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Der Rat verabschiedete sein Verhandlungsmandat unter dänischer Präsidentschaft am 19. Dezember 2025, das Parlament seine Position am 9. Juli 2026. Weitere Trilog-Runden sind nach der Sommerpause geplant, mit dem Ziel einer politischen Einigung vor Ende 2026 und einem operativen digitalen Euro bis 2029.

Der Trilog hat gerade erst richtig begonnen — vorher gab es zwar Vorschläge, aber keine formale Verhandlungsposition des Parlaments. Das ist ein deutlich weiter fortgeschrittener, aber immer noch offener Stand als bei der Ersterfassung.

BSDC-J-FIN-2026-116
in KraftRelevanz 3C1
09.07.2026
"Digitaler Euro: Parlament gibt Trilog frei — die offenen Fragen" (416:169-Abstimmung, offene Streitpunkte)
Alexander Baumgärtner, Fachjournalist
Recherche: DC
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Mit 416 zu 169 Stimmen bei 22 Enthaltungen hat das EU-Parlament seine Verhandlungsposition zum digitalen Euro beschlossen. Die Eckpunkte: Der digitale Euro soll Bargeld ergänzen, nicht ersetzen, online wie offline funktionieren; die Grundfunktionen bleiben für Verbraucher kostenlos. Noch offen: Obergrenzen (Holding Limits) und Datenschutz-Ausgestaltung.

Klare Bestätigung der bisherigen Blackstone-Einordnung (Bargeldergänzung, nicht -abschaffung) — jetzt mit einer sehr konkreten, breiten Mehrheit im Parlament untermauert. Die eigentlich spannenden Detailfragen (wie viel Geld darf man im digitalen Euro halten, wie genau funktioniert der Datenschutz) sind aber weiterhin ungeklärt.

BSDC-J-FIN-2026-117
in KraftRelevanz 3C1
24.06.2026
"Digitaler Euro: EU-Parlament findet Position für anstehenden Trilog" — Parlaments-Datenschutzforderungen im Detail
Dr. Windows (Fachportal)
Recherche: DC
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Das EU-Parlament fordert eingebauten Datenschutz durch Privacy-by-Design und Privacy-by-Default; hierfür sollen modernste Technologien wie Zero-Knowledge-Proof für Transaktionen zum Einsatz kommen — auch die EZB soll die Identität der Nutzer nicht rückverfolgen können.

Bemerkenswert positiv für Blackstones Datenschutz-Perspektive: Das Parlament fordert nicht nur allgemein "Datenschutz", sondern eine sehr konkrete, kryptografisch anspruchsvolle Technologie (Zero-Knowledge-Proofs), mit der selbst die Zentralbank nicht nachvollziehen könnte, wer was bezahlt hat. Ob das am Ende auch im finalen Gesetzestext steht, ist die entscheidende Frage für ein späteres Update.

BSDC-J-FIN-2026-128
in KraftRelevanz 2C3
15.03.2026
"Was ist das Vermögensregister der EU? — Machbarkeitsstudie" — aktueller Faktencheck mit Drei-Szenarien-Erklärung
Fachportal
Recherche: DC
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Es gibt 2026 keinen beschlossenen Fahrplan für ein allgemeines EU-Vermögensregister — kein Startjahr, keinen Umsetzungsplan, kein Inkrafttreten. In der öffentlichen Debatte werden oft drei verschiedene Dinge vermischt: die politische Idee eines Vermögensregisters, das tatsächlich beschlossene Geldwäschepaket und die neue Behörde AMLA.

Bestätigt noch einmal unabhängig denselben Stand — und benennt explizit den häufigsten Fehler in der öffentlichen Debatte (Vermischung von drei unterschiedlichen Dingen). Gut geeignet als Vorlage für die "was oft behauptet wird"-Sektion im Dossier.

BSDC-J-FIN-2026-136
🔶 im VerfahrenRelevanz 3C4
02.07.2026
"Three years after MiCA became law, Europe's crypto framework is undergoing a rethink"
CoinDesk (Fachmedium für Kryptowährungen)
Recherche: DC
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Europas MiCA-Regime steht zur Überprüfung an, umgangssprachlich "MiCA 2.0" genannt, im Rahmen einer Konsultation, die etwa im September schließt. ESMA wird voraussichtlich zur zentralisierten Aufsichtsbehörde für den Kryptoregulierungsrahmen.

Neue Entwicklung, die noch nicht im Dossier stand: MiCA wird schon nach drei Jahren grundlegend überarbeitet — vor allem wegen der schnellen Entwicklung bei Stablecoins. Für den Masterplan-Bezug (Kapitel Finanzen) relevant: Es könnte sich an den regulatorischen Rahmenbedingungen für Krypto in absehbarer Zeit wieder etwas ändern.

BSDC-J-FIN-2026-156
in KraftRelevanz 3C1
14.07.2026
"Digital euro raises concerns over control and financial privacy" — Kritische Stimmen und Stablecoin-Vergleichszahlen
CryptoBriefing
Recherche: DC
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Der European Data Protection Board wies bereits 2021 auf das Risiko hin und empfahl, dass jedes digitale-Euro-System anonyme oder pseudonyme Transaktionsoptionen enthalten sollte. Euro-denominierte Stablecoins erreichten im Januar 2026 eine Marktkapitalisierung von rund 450 Millionen Euro, gegenüber rund 50 Millionen Euro nur zwei Jahre zuvor — eine Verneunfachung ganz ohne staatliches Mandat oder Zentralbank-Rückendeckung.

Zwei wichtige Punkte: Erstens zeigt sich, dass der Datenschutz-Einwand nicht neu ist, sondern seit 2021 von der offiziellen EU-Datenschutzaufsicht selbst kommt. Zweitens ein interessanter Kontrastfakt: Private, unregulierte Euro-Stablecoins wachsen schon jetzt rasant — ein Hinweis darauf, dass der Markt eine digitale Euro-Alternative schon selbst entwickelt, unabhängig vom offiziellen Digitalen Euro.

BSDC-J-FIN-2026-157
in KraftRelevanz 2C1
Juli 2026
Juli 2026
"EU Digital Euro: New Regulations Explained" — finaler Regulierungsrahmen vom 11.07.2026
Fachportal
Recherche: DC
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Die 200-seitige Dokumentation soll Innovation mit Datenschutz, Finanzstabilität und monetärer Souveränität in Einklang bringen; als Holding Limit werden 3.000 Euro genannt, mit Offline-Zahlungsfunktion und einem Rollout-Ziel für 2028.

Vorsicht bei dieser Quelle: Sie behauptet einen bereits finalisierten Rahmen zum 11.07.2026 — das steht im Widerspruch zu den offiziellen EZB/Parlaments-Quellen, die erst von einer am 13.07.2026 beginnenden Trilog-Verhandlung sprechen. Vermutlich eine ungenaue oder verfrühte Darstellung. Nicht als Beleg für "Gesetz ist fertig" verwenden, bevor der Widerspruch geklärt ist.

BSDC-J-FIN-2026-210
in KraftRelevanz 3C4, Masterplan
Juli 2026
Juli 2026 (laut Metadaten "1 month ago")
"Where to Buy Monero After the Delistings (2026 Guide)" — Gesamtüberblick der Delisting-Welle
LeoDex (Fachportal)
Recherche: DC
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73 Börsen entfernten Privacy-Coins im Laufe des Jahres 2025 — ein Anstieg von 43% gegenüber 2023. OKX entfernte XMR-, ZEC- und DASH-Paare am 5. Januar 2024, Binance delistete XMR am 20. Februar 2024 weltweit, Kraken zog XMR im Juni 2024 aus Irland und Belgien zurück und im Oktober 2024 aus dem gesamten EWR. Trotzdem erreichte XMR im Januar 2026 mit rund 797 Dollar ein Allzeithoch — die Delisting-Welle "tötete Monero nicht, sie leitete es um".

Wichtige Nuance für den Masterplan: Die MiCA-getriebene Delisting-Welle hat Monero nicht verschwinden lassen, sondern den Handel von regulierten Börsen zu P2P-Netzwerken und Atomic-Swap-Tools verlagert — genau die Art von Ausweichverhalten, die Blackstones Prinzip "Regulierung schafft Umgehungsanreize" belegt. Gleichzeitig realistisch bleiben: Der Zugang ist komplizierter geworden, nicht mehr "einfach an der Börse kaufen".

BSDC-J-FIN-2026-211
in KraftRelevanz 3C4, Masterplan
Mai 2026
21.05.2026
"Monero kaufen 2026: XMR-Kauf trotz MiCAR-Delistings in DACH" — deutschsprachiger Statusüberblick
ChainATM (Fachportal)
Recherche: DC
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MiCAR hat seit Dezember 2024 Privacy-Coins de-facto aus EU-Börsen verbannt: Bitpanda delistete Monero 2024, Bitvavo 2025, Binance EU im Februar 2024, Coinbase EU listete Monero nie. Kraken EU bleibt Stand Mai 2026 die letzte direkte EU-Option (in einigen Ländern, Status variiert). Grund: Die Travel Rule erfordert Identifikation aller Transaktionsbeteiligten ab 1.000 Euro — Monero verbirgt Sender und Empfänger aber absichtlich.

Sehr konkrete, DACH-spezifische Übersicht für den Masterplan — direkt anwendbar für Blackstones Zielgruppe. Wichtiger technischer Kern: Es ist kein reines "Privacy-Coins sind böse"-Verbot, sondern ein Konflikt zwischen der Travel-Rule-Pflicht (Nachverfolgbarkeit) und Moneros Grunddesign (bewusste Anonymität) — die beiden sind technisch nicht miteinander vereinbar.

BSDC-J-FIN-2024-212
in KraftRelevanz 2C4
02.10.2024
Ursprüngliche Kraken-Ankündigung zum EEA-Delisting
Invezz (Finanzfachmedium)
Recherche: DC
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Kraken betonte, die Entscheidung zum Delisting nicht leichtfertig getroffen zu haben und bleibe weiter dem Ziel verpflichtet, europäischen Nutzern eine erstklassige Handelserfahrung zu bieten — die Entscheidung falle im Kontext wachsenden regulatorischen Drucks vor Inkrafttreten von MiCA.

Zeigt die Unternehmensperspektive: Kraken stellt die Entscheidung explizit als regulatorisch erzwungen dar, nicht als eigene Wahl — wichtig für die Einordnung, dass es sich um eine direkte Konsequenz der MiCA/AML-Regulierung handelt, nicht um eine unabhängige Geschäftsentscheidung der Börsen.

BSDC-J-FIN-2026-213
in KraftRelevanz 2C4, Masterplan
21.05.2026
Marktkapitalisierungs- und Preisentwicklung XMR nach Delistings
ChainATM
Recherche: DC
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XMR-Marktkapitalisierung Mai 2026: rund 3 Milliarden Dollar bei rund 180 Euro pro XMR — aktuell Rang um Top-30, während Monero vor den Delistings noch in den Top-10 der Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung lag.

Konkreter Beleg für die tatsächliche Auswirkung: Monero ist von einer Top-10- auf eine Top-30-Kryptowährung zurückgefallen — eine messbare, aber nicht existenzbedrohende Auswirkung der Regulierung. Wichtig für eine differenzierte Darstellung: weder "Monero ist tot" noch "die Regulierung hatte keine Wirkung".

BSDC-J-FIN-2026-214
in KraftRelevanz 3Masterplan
ohne Datum
laufend aktualisiert
"Gold anonym kaufen via Tafelgeschäft" — Grenzwert-Historie und Ländervergleich
Gold.de (etabliertes Fachportal für Edelmetalle)
Recherche: DC
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Ab 2.000 Euro sind Händler gemäß Geldwäschegesetz verpflichtet, die Identität des Käufers festzustellen — diese Obergrenze gilt auch für Silber und andere Edelmetalle. Bis zum 31.12.2019 galt in Deutschland noch die alte Obergrenze von 9.999,99 Euro. In Österreich gilt weiterhin die großzügigere Grenze von 9.999,99 Euro, in der Schweiz kann man sogar bis 15.000 CHF anonym Gold kaufen.

Wichtige Bestätigung und Aktualisierung des bereits im Masterplan genannten Grenzwerts (1.999,99 €), zusätzlich mit historischem Kontext: Die Grenze wurde 2020 von fast 10.000 € auf 2.000 € gesenkt — ein Fünftel des vorherigen Werts. Wichtiger DACH-Vergleich für Blackstone: Österreich und die Schweiz haben deutlich großzügigere Grenzen — für Mitglieder, die in Grenznähe wohnen oder reisen, relevante Zusatzinformation.

BSDC-J-FIN-2026-215
in KraftRelevanz 2
Juni 2026
Juni 2026
"Bargeldgrenze für anonyme Goldkäufe: Wann wird sie vollständig abgeschafft?" — Trend-Einschätzung (mit Vorsicht zu behandeln)
Kettner Edelmetalle (Goldhändler mit eigenem kommerziellen Interesse — Einordnung beachten)
Recherche: DC
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Der Artikel behauptet, die Bargeldgrenze für anonyme Goldkäufe werde "mit Sicherheit" vollständig abgeschafft und rät Lesern, "nicht zu warten".

Wichtige Warnung für Blackstones Quellenkritik: Dieser Artikel stammt von einem Goldhändler und hat ein erkennbares kommerzielles Interesse daran, Leser zum schnellen Kauf zu drängen ("Tage sind gezählt", Verweis auf kostenpflichtige Verkaufsveranstaltung). Die Kernbehauptung (vollständige Abschaffung "unausweichlich") ist zum Erfassungszeitpunkt keine beschlossene Tatsache, sondern eine Trend-Spekulation im Eigeninteresse des Verfassers. Für einen Blackstone-Artikel: Diese Quelle NICHT als Beleg für eine bevorstehende Abschaffung zitieren, sondern höchstens als Beispiel dafür, wie Verkaufsinteressen mit dem Alarmismus-Vorwand vermischt werden — genau die Art Quelle, die Blackstones Ehrlichkeitsprinzip von Grund auf vermeiden soll.

BSDC-J-FIN-2026-216
in KraftRelevanz 2Masterplan
ohne Datum
laufend
Praktische Details zum Tafelgeschäft — Ehepaare, getrennte Rechnungen, Falschgeld-Meldepflicht
Zwei etablierte Edelmetallhändler mit physischem Ladengeschäft
Recherche: DC
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Der anonymisierte Edelmetallkauf kann pro Person getätigt werden — Ehepaare können beim gemeinsamen Goldkauf jeweils ein eigenes anonymes Tafelgeschäft bis 1.999,99 € mit getrennten Rechnungen abwickeln. Händler sind verpflichtet, Falschgeld sowie gefälschte Edelmetalle zu prüfen; bei Fälschungen besteht eine Meldepflicht mit Weitergabe der Personalien an das Bundeskriminalamt.

Zwei praktisch nützliche Details für einen Blackstone-Community-Guide: Erstens kann die Grenze pro Person genutzt werden, nicht pro Haushalt — ein Paar kann also faktisch fast 4.000 € anonym investieren. Zweitens eine wichtige Einschränkung der Anonymität: Bei Verdacht auf Falschgeld/Fälschung endet die Anonymität sofort, die Daten gehen ans BKA — Anonymität ist also nicht absolut, sondern an redliches Verhalten geknüpft.

BSDC-J-FIN-2026-393
in KraftRelevanz 3C6
15.07.2026
Business Insider — Schatten-Datenbank-Skandal, NDR/SZ-Recherche
Business Insider Deutschland, mit Bezug auf gemeinsame Recherche von NDR und Süddeutscher Zeitung
Recherche: DC
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Die Schufa soll Daten von Millionen Menschen länger gespeichert haben, als Verbraucher erwarten dürften — diese historischen Informationen tauchen nicht in der offiziellen Datenkopie auf, würden aber für Tests, Entwicklung und Bewertung neuer Score-Modelle genutzt. Besonders heikel: Historische Scores könnten auch an Unternehmenskunden wie Banken, Versicherer oder Energieversorger weitergegeben worden sein — die Datenschutzaufsicht prüft den Fall.

Sehr aktueller, noch laufender Skandal, der die gerade erst eingeführte Transparenz-Reform sofort infrage stellt: Kaum hatte die Schufa mehr Transparenz versprochen, deckten Journalisten eine parallele "Schatten-Datenbank" auf — mit Daten, die eigentlich gelöscht sein sollten, aber intern weiterverwendet und möglicherweise sogar an Dritte weitergegeben wurden. Status: Prüfung läuft, noch kein abschließendes Ergebnis — als 🔶 kennzeichnen, nicht als bereits entschiedenen Fall.

BSDC-J-FIN-2026-449
Relevanz 2C4
02.08.2026
Bitcoin self-custody drops to roughly 49% from 78% in late 2022
Crypto Briefing / Glassnode
Recherche: DC
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Anteil des Bitcoin-Angebots in Self-Custody sank von 78% (Ende 2022) auf ca. 49%.

Mehr Bitcoin liegt auf Börsen statt selbst verwahrt. Ursachen nicht belegt.

BSDC-J-FIN-2025-487
Relevanz 3C2
12.08.2025
EU-AML im Umbruch: Wie AMLA und das neue AML-Paket Banken in die Pflicht nehmen
BankingHub (zeb)
Recherche: DC
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AMLA-Behörde baut seit Mitte 2025 in Frankfurt auf, volle Aufsicht über 40 Hochrisiko-Institute ab 01.01.2028.

Neue zentrale EU-Geldwäscheaufsicht.

BSDC-J-FIN-2026-536
Relevanz 4C6
12.02.2026
Digitalisierung des Sozialstaats: Kritik an KI-generierten 'Verdachtswerten'
Pressenza / Multipolar
Recherche: DC
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Aktuell kein Risikobewertungsalgorithmus bei BA/Jobcentern im Einsatz, aber geplant; Vergleich zu Frankreichs Algorithmus (32 Mio. Personen analysiert).

Nur Planung belegt, kein laufender Einsatz in Deutschland.

BSDC-J-FIN-2026-537
Relevanz 3C6
12.01.2026
Ab 2026 automatischer Datenabgleich bei Bürgergeld, Sozialhilfe und Kinderzuschlag
Gegen-Hartz.de
Recherche: DC
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SozKiGAbV seit 01.01.2026: automatischer Datenabgleich zwischen Familienkassen und Sozialbehörden zu Kindergelddaten.

Wohngeld-/Asylbewerberleistungsstellen explizit ausgeschlossen.

BSDC-J-FIN-2024-564
Relevanz 3C1
10.01.2024
EuGH Schufa-Scoring-Urteil & seine Folgen für Verbraucher
Dr. Datenschutz
Recherche: DC
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EuGH stuft Schufa-Wahrscheinlichkeitswert als 'Entscheidung' nach Art.22 DSGVO ein, äußert Bedenken an §31 BDSG.

Mehr Betroffenenrechte bei automatisierten Scores.

BSDC-J-FIN-2025-575
Relevanz 3C1
Juli 2025
07.2025
Anti-CBDC Surveillance State Act (H.R. 1919) verabschiedet
US House of Representatives
Recherche: DC
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US-Repräsentantenhaus verbietet Fed mit 219:217 Stimmen CBDC-Ausgabe an Privatpersonen, liegt beim Senat.

Gesetz noch nicht final beschlossen.

BSDC-J-FIN-2025-618
Relevanz 3C4
13.03.2025
Trezor discloses potential vulnerability in older Safe 3 crypto wallets
The Block
Recherche: DC
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Ledger Donjon fand physischen Voltage-Glitching-Angriff auf ältere Trezor Safe 3 Wallets, neuere Modelle nicht betroffen.

Realer Diebstahlsfall nicht belegt.