Quellen-Tabelle
Alle erfassten Quellen mit Kernaussage und Klartext im Volltext.
| BSDC-ID | Datum | Titel & Quelle | Kernaussage | Klartext |
|---|---|---|---|---|
| BSDC-B-FND-2026-164 ✅ in KraftRelevanz 3F4 | 12.05.2026 | Original-BKA-Pressemitteilung zum Bundeslagebild Cybercrime 2025 Bundeskriminalamt, Zitat BKA-Vizepräsidentin Martina Link Recherche: DC Quelle öffnen → | 2025 wurden rund 335.000 Fälle von Cybercrime im engeren Sinne registriert, etwa zwei Drittel davon (207.888) aus dem Ausland oder von unbekannten Tatorten aus begangen. Das geschätzte Schadensvolumen für die deutsche Wirtschaft liegt bei 202,4 Milliarden Euro, rund 4,5% des Bruttoinlandsprodukts. | Offizielle BKA-Einschätzung zur Größenordnung — wichtig, um die Zahlen aus der vorherigen Quelle (Aufklärungsquoten) einzuordnen: Es geht hier um ein wirtschaftlich sehr bedeutendes Problem (4,5% des BIP), bei dem trotzdem der Großteil der Täter faktisch unerreichbar bleibt. |
| BSDC-J-FND-2026-165 ✅ in KraftRelevanz 2F4, F3 | 26.05.2026 | "BKA Bundeslagebild Cybercrime 2025: Was die Zahlen für Ihr Unternehmen bedeuten" — Einordnung inkl. KI-Bedrohungen und Dunkelfeld DigiFors (IT-Forensik-Fachportal) Recherche: DC Quelle öffnen → | Die durchschnittliche Ransomware-Lösegeldzahlung stieg auf rund 456.300 US-Dollar (Vorjahr: 276.615 US-Dollar) — gleichzeitig sank der Anteil der Unternehmen, die tatsächlich zahlen. Viele Vorfälle werden gar nicht erst angezeigt, aus Angst vor Reputationsschäden oder weil Unternehmen einen Angriff erst nach Wochen entdecken. | Wichtige Doppelbotschaft: Einerseits zahlen immer weniger Unternehmen (Zeichen wachsender Widerstandsfähigkeit), andererseits steigt die Lösegeldsumme bei denen, die doch zahlen, deutlich. Und: Die offizielle Statistik erfasst nur einen Teil der Realität, da viele Vorfälle aus Scham oder mangelnder Entdeckung gar nicht gemeldet werden — passt zum Dunkelfeld-Thema aus F3. |
| BSDC-B-FND-2025-166 ✅ in KraftRelevanz 3F1, Masterplan | November 2025 Schätzung veröffentlicht ca. November 2025 | GrapheneOS-eigene Nutzerzahlen-Schätzung (offizielle Angabe des Projekts) GrapheneOS-Projekt selbst (offizieller Social-Media-Account), zitiert via Lemmy.World-Diskussion Recherche: DC Quelle öffnen → | Laut einer vom GrapheneOS-Projekt selbst veröffentlichten Schätzung nähert sich die Zahl der GrapheneOS-Geräte 400.000 — basierend auf der Zahl der Geräte, die kürzliche GrapheneOS-Updates heruntergeladen haben. Manche Nutzer könnten mehrere Geräte betreiben, manche laden Updates extern herunter, aber es ist die beste verfügbare Schätzung. | Wichtige Wissenslücke aus dem ursprünglichen Arbeitsplan geschlossen: Es gibt doch eine Zahl, wenn auch nur eine Selbstschätzung des Projekts, keine unabhängig verifizierte Angabe. Rund 400.000 aktive Geräte — deutlich mehr als eine reine Nischen-Community, aber weit von Millionen entfernt. Für Blackstone-Artikel wichtig, die Herkunft der Zahl (Eigenschätzung) transparent zu machen. |
| BSDC-J-FND-2026-167 ✅ in KraftRelevanz 2F1, F10 | 2026 ⚠ nur Jahresangabe in der Quelle 2026 (wenige Tage vor Erfassung laut Metadaten) | "GrapheneOS: What It Is, What It Does and How to Install It" — Snowden-Empfehlung und Einordnung Fachportal, umfassender Guide Recherche: DC Quelle öffnen → | Edward Snowden nannte GrapheneOS im September 2019 seine eigene Wahl für Smartphone-Sicherheit. Die Nutzerzahl liegt Stand April 2026 bei rund 400.000 — eine kleine Zahl in absoluten Werten, die aber die Natur des Projekts gut beschreibt: eine gehärtete Neufassung des Android Open Source Project, gepflegt von einer kanadischen Non-Profit-Stiftung, an der sich kommerzielle forensische Werkzeuge die Zähne ausbeißen. | Die Snowden-Verbindung ist ein einprägsamer Fakt für Community-Content (bekannter Name, der das Projekt schon vor Jahren empfahl) — gleichzeitig bestätigt diese unabhängige Quelle dieselbe ~400.000-Zahl, was die GrapheneOS-Eigenschätzung zusätzlich stützt. |
| BSDC-B-FND-2026-168 ✅ in KraftRelevanz 2F1 | 17.03.2023 | GrapheneOS Wikipedia-Eintrag — technische Eckdaten und Projektstruktur Wikipedia, mit Quellenverweisen Recherche: DC Quelle öffnen → | GrapheneOS wurde ursprünglich im März 2016 veröffentlicht (als Nachfolger von CopperheadOS), wird als gemeinnützige Organisation seit dem 17. März 2023 offiziell geführt und ist vollständig Open Source unter MIT- und Apache-Lizenzen. | Nützliche Fakten zur Projektgeschichte und Rechtsform — wichtig für Vertrauenswürdigkeits-Argumentation im Masterplan: gemeinnützig organisiert, quelloffen, keine kommerziellen Gewinninteressen im Hintergrund. |
| BSDC-B-FND-2026-169 ✅ in KraftRelevanz 3F1, C4 | 04.08.2026 | "Jeder achte Erwachsene in Deutschland hält Kryptowährungen" — aktuelle YouGov/BearingPoint-Umfrage YouGov, im Auftrag von BearingPoint (Management- und Technologieberatung) Recherche: DC Quelle öffnen → | Knapp neun Millionen Menschen in Deutschland ab 18 Jahren besitzen derzeit Kryptowährungen — 12,8% der volljährigen Bevölkerung. Weitere 4,9% haben früher besessen, sind aber ausgestiegen; 11,4% (rund 7,9 Millionen) können sich einen künftigen Kauf vorstellen. Unter aktiven Anlegern bleibt Bitcoin klarer Marktführer: 74,6% halten Bitcoin im Depot. | Sehr aktuelle, konkrete Zahl (Anfang August 2026): Etwa jeder achte erwachsene Deutsche besitzt Kryptowährungen — eine deutlich höhere Zahl als ältere Statistiken (die teils nur 4% Nutzung zeigten). Wichtig für den Masterplan-Bezug: Zeigt, dass Kryptowährungen längst kein Nischenphänomen mehr sind, sondern eine relevante Anlageklasse mit zweistelliger Beteiligungsquote — relevant für die MiCA-Regulierung (Dossier C4) und Blackstones Finanz-Kapitel. |
| BSDC-B-FND-2026-170 ✅ in KraftRelevanz 3F1, F2 | Juli 2026 ⚠ Feld enthält mehrere Jahresangaben, Originaltext prüfen Erhebung 2025, veröffentlicht Juli 2026 | Bundesbank "Zahlungsverhalten in Deutschland 2025" — Krypto-Token-Besitz als Teil der offiziellen Zahlungsverhaltensstudie Deutsche Bundesbank Recherche: DC Quelle öffnen → | Seit 2020 wird im Rahmen der Zahlungsverhaltensstudie nach dem Besitz von Krypto-Token gefragt. Der Anteil derjenigen, die Krypto-Token halten bzw. den Kauf geplant haben, ist gestiegen; die Verbreitung von Krypto nimmt weiterhin zu, bleibt jedoch auf einem niedrigen Niveau im Vergleich zu klassischen Zahlungsmitteln. | Wichtiger methodischer Unterschied zur vorherigen Quelle: Die Bundesbank fragt nach Krypto-*Besitz als Zahlungsmittel*-Kontext (niedrigere, aber seit 2020 kontinuierlich erhobene Zeitreihe), die BearingPoint-Studie fragt nach Krypto als *Geldanlage*. Beide Blickwinkel sind für unterschiedliche Blackstone-Kapitel relevant — Zahlungsmittel-Perspektive für Kapitel 2, Anlage-Perspektive eher am Rande. |
| BSDC-J-FND-2026-171 ✅ in KraftRelevanz 2F1, F10 | 05.08.2026 | "Krypto-Trends 2026: Besitz, Risikobewusstsein und steuerliche Änderungen" — Geschlechter- und Alterslücke Investieren24 (Fachportal) Recherche: DC Quelle öffnen → | Fast 20% der Männer halten digitale Coins, während nur 7,2% der Frauen in Kryptowährungen investiert sind — ein besonders ausgeprägter Geschlechterunterschied im Vergleich zu anderen Finanzmärkten. | Interessanter Zusatzfakt für Community-Content: Die Kluft zwischen Männern und Frauen ist bei Krypto-Investments größer als bei klassischeren Geldanlagen — nicht direkt Blackstone-Kernthema, aber ein Aspekt, der in einem breiteren Artikel zum Thema "wer nutzt eigentlich Krypto" erwähnenswert wäre. |
| BSDC-B-FND-2025-172 ✅ in KraftRelevanz 3F8 | 01.12.2025 | "IT-Sicherheit auf dem digitalen Verbrauchermarkt: Fokus Passwortmanager" — BSI-eigene Vergleichsstudie Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Recherche: DC Quelle öffnen → | Zentrale Prüffeststellung zu KeePassXC: Die Entwickler betreiben keine eigene Cloud, das Programm nutzt das offene KeePass-2-(kdbx)-Format. Bei mindestens einem anderen getesteten Passwortmanager fanden sich dagegen wesentliche Abweichungen von gängigen Empfehlungen — es würden technische Informationen an den Hersteller gesendet, die diesem Zugriff auf Passwortmanager-Inhalte erlauben könnten. | Das ist eine besonders wertvolle Quelle: eine eigene, vergleichende Testreihe der deutschen IT-Sicherheitsbehörde zu mehreren Passwortmanagern (mindestens KeePassXC, Firefox-Passwortmanager, mSecure, PassSecurium, SecureSafe u.a. laut Inhaltsverzeichnis). Nicht nur eine Einzelprüfung, sondern ein direkter, behördlich durchgeführter Vergleich — die bislang stärkste Einzelquelle für Blackstones Passwortmanager-Empfehlungen im Masterplan (Kapitel 6, Identität). |
| BSDC-B-FND-2026-173 ✅ in KraftRelevanz 3F8 | ohne Datum laufend aktualisiert | Bitwarden — Übersicht aller durchgeführten Audits (offizielle Compliance-Seite) Bitwarden Inc. Recherche: DC Quelle öffnen → | Bitwarden hat wiederholt Netzwerksicherheitsbewertungen und Penetrationstests durch Cure53 sowie separate Prüfungen durch Insight Risk Consulting durchlaufen lassen — darunter dedizierte Audits der Browser-Erweiterung, der Desktop-Anwendung, der mobilen Apps, des Web-Vaults und sogar der eigenen RustCrypto-Bibliothek. Zusätzlich wurde die Kernkryptografie von der Applied Cryptography Group der ETH Zürich unter der Annahme eines vollständig bösartigen Servers geprüft. | Bitwarden hat nicht nur einmal, sondern wiederholt und für praktisch jede einzelne Komponente (nicht nur "die App" pauschal) geprüft werden lassen — inklusive einer akademischen Kryptografie-Prüfung durch eine renommierte Universität unter einem besonders strengen Angriffsmodell. Das ist ein sehr hohes Transparenz-Niveau. |
| BSDC-J-FND-2026-174 ✅ in KraftRelevanz 3F8 | 30.04.2026 | "How to Read a Password Manager Security Audit" — vergleichende Einordnung mehrerer Anbieter Subger (Fachportal) Recherche: DC Quelle öffnen → | Bitwarden: jährliche Audits durch mehrere Firmen. 1Password: SOC 2 Type II plus Penetrationstests. Proton Pass: vollständiger Cure53-Audit beim Launch 2023 (keine kritischen Funde, moderate Funde vor Launch behoben). NordPass: zwei Cure53-Audits plus SOC 2 Type 2 und ISO-27001-Zertifizierung. KeePassXC: community-geprüfte Open-Source-Software — kein beauftragter Third-Party-Audit, aber öffentlich einsehbarer Quellcode. | Sehr nützliche Vergleichsübersicht für den Masterplan: Zeigt auf einen Blick, welches Prüfniveau die im Masterplan genannten Passwortmanager (Bitwarden, Proton Pass, KeePassXC) jeweils haben. Wichtige Nuance: KeePassXC hat KEINEN beauftragten Audit — Sicherheit stützt sich dort auf öffentliche Code-Einsehbarkeit und Community-Prüfung, nicht auf einen bezahlten externen Bericht. Das ist ein relevanter Unterschied, den Blackstone transparent machen sollte. |
| BSDC-B-FND-2020-175 ✅ in KraftRelevanz 2F8 | 2020 ⚠ nur Jahresangabe in der Quelle 2020 (frühester dokumentierter Bitwarden-Audit) | Original Cure53-Pentest-Report zu Bitwarden (Volltext-PDF) Cure53 Recherche: DC Quelle öffnen → | Direkt zugänglicher Original-Prüfbericht — als Beleg dafür, dass Bitwarden von Anfang an (2020) mit vollständig öffentlichem Quellcode und unabhängigen Prüfberichten gearbeitet hat, nicht erst nachträglich als Reaktion auf Kritik. | Für Zitierfähigkeit wichtig: der Original-Bericht selbst, nicht nur Zusammenfassungen darüber. |
| BSDC-B-FND-2021-176 ✅ in KraftRelevanz 2F1 | 31.05.2021 | Threema-CEO Martin Blatter im Interview — Nutzerzahlen nähern sich 10 Millionen Watson (Schweizer Newsportal), Interview mit Threema-CEO Martin Blatter Recherche: DC Quelle öffnen → | Threema für Private und die Business-Lösung Threema Work waren Mitte 2021 im Begriff, die Marke von zehn Millionen Nutzern zu knacken. Die kostenpflichtige App gewann in den ersten acht Jahren (bis Ende 2020) acht Millionen Nutzer, allein 2021 kamen bis dahin fast zwei Millionen hinzu. Das Gros der neuen Nutzer stammte aus Deutschland, rund ein Fünftel aus der Schweiz. | Das ist die letzte direkte Unternehmensangabe, die bei dieser Recherche gefunden wurde — von 2021. Seither keine neuere, ähnlich verlässliche direkte Aussage des Unternehmens gefunden. Für einen aktuellen Blackstone-Artikel unzureichend allein — als Ausgangspunkt/untere Grenze verwendbar ("mindestens 10 Millionen, Stand 2021"), mit klarer Datierung. |
| BSDC-B-FND-2020-177 ✅ in KraftRelevanz 3F8, F1 | 04.02.2020 | Kuketz-Blog-Analyse zu Threema — inkl. Cure53-Audit-Hinweis Kuketz IT-Security Blog (renommierter deutscher Datenschutz-Blog) Recherche: DC Quelle öffnen → | Alle Server von Threema befinden sich in der Schweiz. Clientseitig ist Threema quelloffen, wodurch eine unabhängige Überprüfung der Sicherheit möglich ist. Der letzte dokumentierte Sicherheitsaudit wurde im November 2020 von Cure53 durchgeführt, bei dem einige wenige unkritische Schwachstellen gefunden wurden. Der Autor warnt ausdrücklich: Der Blog werde oft mit der Aussage "Threema sei der sicherste Messenger" verlinkt — das sei ein verzerrtes Bild, das im Beitrag so nicht dargestellt werde. | Wichtiger Hinweis für Blackstones Ehrlichkeitsprinzip: Der Autor selbst warnt davor, seine eigene positive Einordnung zu einer Übertreibung ("der sicherste Messenger") zu verzerren. Genau die Art Selbstkorrektur, die Blackstone auch bei den eigenen Inhalten anstreben sollte — nicht "sicherster", sondern "gut geprüft, quelloffen, Schweizer Serverstandort". |
| BSDC-B-FND-2025-178 ✅ in KraftRelevanz 2F1 | Juli 2025 Datenstand Juli 2025 laut Seite (genaue Zahl hinter Bezahlschranke) | Statista-Zeitreihe zu Threema-Nutzerzahlen (Methodik-Hinweis) Statista Recherche: DC Quelle öffnen → | Bestätigt methodisch den Wachstumsverlauf (400.000 Nutzer Anfang 2014 auf mehrere Millionen während der WhatsApp-Facebook-Übernahme), aktuellste Zahl (Juli 2025) liegt hinter einer Bezahlschranke und konnte hier nicht extrahiert werden. | Es gibt eine aktuellere Zahl (Stand Juli 2025), die aber kostenpflichtig ist — für ein künftiges Batch mit Statista-Zugang oder über eine frei zugängliche Zweitquelle nachrecherchieren. |
| BSDC-B-FND-2025-179 ✅ in KraftRelevanz 3F1 | April 2025 April 2025 | Signal-Präsidentin Meredith Whittaker im NZZ-Interview — offizielle Nutzerzahlen-Angabe Meredith Whittaker (Präsidentin Signal Foundation), im Gespräch mit der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) Recherche: DC Quelle öffnen → | Signal erreichte laut Foundation-Präsidentin Meredith Whittaker im April 2025 zwischen 70 und 100 Millionen monatlich aktive Nutzer. Kumulierte Downloads überschritten seit dem App-Debüt 2014 die Marke von 218 Millionen. Die Organisation hat seither kein aktuelleres Update zu den monatlich aktiven Nutzern veröffentlicht. | Deutlich verlässlicher als die Threema-Zahlen aus dem vorherigen Batch: eine direkte, aktuelle (2025) Aussage der Organisationsspitze selbst, nicht nur eine Schätzung Dritter. Wichtig: Die Bandbreite (70-100 Mio.) zeigt, dass selbst Signal selbst keine exakte Zahl nennt — auch bei einer seriösen Quelle bleibt eine gewisse Unschärfe normal. |
| BSDC-B-FND-2025-180 ✅ in KraftRelevanz 3F1, F8 | 19.09.2025 | Signal Technology Foundation — Finanzzahlen aus IRS Form 990 Signal Technology Foundation, offizielle US-Steuererklärung (Form 990), eingereicht September 2025 Recherche: DC Quelle öffnen → | Die Signal Technology Foundation ist eine steuerbefreite gemeinnützige Organisation (501(c)(3), Status seit Februar 2019), mit Sitz in Mountain View, Kalifornien, meldete 2024 Einnahmen von 29.413.537 US-Dollar (davon 21.843.492 Dollar aus Spenden) — ein Rückgang gegenüber 35.750.994 Dollar im Jahr 2023. Signal arbeitet ohne Werbetreibende und ohne externe Investoren. | Wichtiger Fakt für die Vertrauenswürdigkeits-Argumentation im Masterplan: Signals Finanzen sind über öffentliche US-Steuerunterlagen nachprüfbar — kein Geheimnis, sondern Behördendokument. Kein Werbegeschäft, keine Investoren, die Kontrolle über das Unternehmen beanspruchen könnten. |
| BSDC-B-FND-2016-181 ✅ in KraftRelevanz 3F1, F8 | 05.04.2016 | WhatsApp-Nutzerzahl mit Signal-Protokoll seit 2016 — Kontrast zur Signal-App selbst (Zeitangabe laut Sammelquelle, Original-Ankündigung von WhatsApp/Signal 2016) Recherche: DC Quelle öffnen → | WhatsApp-Nutzer, die das Signal-Protokoll verwenden, seit dem 5. April 2016: mehr als eine Milliarde monatlich aktive Nutzer. | Wichtiger Kontrast-Fakt fürs Masterplan-Kapitel Kommunikation: Das zugrundeliegende Verschlüsselungs-Protokoll von Signal wird über WhatsApp von weit mehr Menschen genutzt (>1 Milliarde) als die Signal-App selbst (70-100 Millionen) — bestätigt die bereits in F8 dokumentierte wissenschaftliche Analyse des Protokolls. Wichtig für die Differenzierung "Protokoll ist bei beiden gleich sicher, der Unterschied liegt woanders" (Metadaten, Backups, Geschäftsmodell). |
| BSDC-J-FND-2026-182 ✅ in KraftRelevanz 2F1 | 04.06.2026 | "Signal vs Telegram 2026" — geografische Verteilung der Signal-Nutzerschaft Tech Insider (Fachportal) Recherche: DC Quelle öffnen → | Laut dem Jahresbericht 2025 der Signal Foundation liegen schätzungsweise rund 40% der monatlich aktiven Nutzer in der EU, weitere 30% in Nordamerika, die restlichen 30% verteilen sich auf den asiatisch-pazifischen Raum und den Rest der Welt. | Wichtige Regionaleinordnung: Signal ist besonders in der EU stark vertreten (40% der Nutzerschaft) — passt zu Blackstones europäischem Fokus und zeigt, dass die App in genau der Region, für die der Masterplan geschrieben ist, bereits eine relevante Nutzerbasis hat. |
| BSDC-B-FND-2026-183 ✅ in KraftRelevanz 3F1, F9, A1, Masterplan | 11.12.2025 | "A brave year for digital sovereignty: Nextcloud 2025 Wrap-Up" — offizieller Jahresrückblick mit institutionellen Referenzen Nextcloud GmbH Recherche: DC Quelle öffnen → | Île-de-France bietet 550.000 Studierenden und Mitarbeitenden eine souveräne Cloud-Kollaborationsplattform; das österreichische Wirtschaftsministerium und das österreichische Bundesministerium nutzen Nextcloud für sichere, souveräne Zusammenarbeit. Im selben Rückblick verlinkt Nextcloud einen eigenen Blogbeitrag mit dem Titel "The proposed EU Chat Control law is a threat to our democracy." | Sehr konkreter Beleg für "digitale Souveränität" in der Praxis, nicht nur als Konzept: Eine einzelne französische Region setzt Nextcloud für über eine halbe Million Menschen ein. Bemerkenswert und direkt relevant für Blackstone: Nextcloud selbst positioniert sich öffentlich gegen die Chatkontrolle (Dossier A1) — das Unternehmen ist also nicht nur ein neutrales Tool, sondern selbst ein Akteur in der Debatte, die Blackstone dokumentiert. |
| BSDC-J-FND-2025-184 ✅ in KraftRelevanz 2F1, Masterplan | 08.08.2025 | Praxisbeispiel zu Skalierungsproblemen bei Nextcloud-Selbsthosting Nextberry (Fachportal, Nextcloud-Hosting-Anbieter — kommerzielles Interesse beachten) Recherche: DC Quelle öffnen → | Ab etwa 5.000 aktiven Nutzern stößt On-Premise-Hosting regelmäßig an Grenzen — das Problem liegt weniger an der Hardware als an der Datenbankoptimierung. In einem Praxisbeispiel aus der Automobilzuliefererbranche sprang die Nutzerzahl nach einer Übernahme von 1.200 auf 3.800, die interne IT kämpfte wochenlang mit Timeouts. | Wichtige praktische Einschränkung für Blackstones Masterplan-Empfehlung "Nextcloud auf eigenem NAS/Server": Für Privatpersonen und kleine Gruppen (die typische Blackstone-Zielgruppe) völlig unproblematisch — aber die Grenzen des Selbsthostings sollten nicht verschwiegen werden, falls größere Communities oder Organisationen sich daran orientieren. Achtung: Quelle ist ein Hosting-Anbieter mit kommerziellem Interesse an Managed-Hosting — Einschätzung könnte tendenziös in Richtung "lieber Managed-Service kaufen" sein, entsprechend vorsichtig zitieren. |
| BSDC-B-FND-2026-185 ✅ in KraftRelevanz 3F1, Masterplan | 14.01.2026 ⚠ Feld enthält mehrere Jahresangaben, Originaltext prüfen | Kagi-Wachstumszahlen — Abonnentenzahl und tägliche Suchanfragen Grokipedia, mit Quellenverweisen auf Kagi-eigene Angaben Recherche: DC Quelle öffnen → | Kagi wuchs von rund 2.600 zahlenden Kunden in den ersten drei Monaten nach dem öffentlichen Start (Juni 2022) auf über 50.000 Mitglieder bis Juni 2025, darunter mehr als 5.000 Familien und knapp 200 Teams. Bis Ende 2025 stieg die Abonnentenzahl auf rund 62.921 — bei nahezu einer Million täglichen Suchanfragen Mitte 2025, ganz ohne klassisches Marketing. | Kagi ist das seltene Beispiel für ein erfolgreiches Bezahl-statt-Werbe-Geschäftsmodell im Suchmaschinenmarkt: Nutzer zahlen 5-25 Dollar im Monat, damit ihre Daten NICHT verkauft werden. Über 60.000 Menschen zahlen das inzwischen — kleine Zahl im Vergleich zu Google, aber ein funktionierender Beweis, dass das Modell trägt. |
| BSDC-J-FND-2026-186 ✅ in KraftRelevanz 2F1 | 14.02.2026 | "Best Search Engines in 2026" — Kagi-Wachstum im Vergleich zu anderen Anbietern Momor (Fachportal) Recherche: DC Quelle öffnen → | Kagi wuchs von 50.000 auf 65.564 Abonnenten seit Mitte 2025 — eine kleine Zahl, die aber etwas Wichtiges beweist: Menschen sind bereit, für eine Suche zu zahlen, die für sie statt für Werbetreibende funktioniert. | Guter, knapper Beleg für die Grundthese hinter Kagi und ähnlichen Bezahl-Tools im Masterplan: Es gibt einen — wenn auch kleinen — Markt für "ich zahle Geld statt mit meinen Daten zu bezahlen". Nützlich als Beleg dafür, dass Blackstones Empfehlungen nicht nur idealistisch, sondern auch praktisch von echten Menschen genutzt werden. |
| BSDC-J-FND-2026-187 ✅ in KraftRelevanz 3F1, Masterplan | 01.05.2026 | Vergleichende Einordnung Kagi vs. Mojeek vs. Qwant — Grad der "Unabhängigkeit" Factually (Fachportal) Recherche: DC Quelle öffnen → | Kagi mischt laut Dokumentation und Community-Diskussionen einen eigenen Index mit externen APIs — "privat" sollte daher eher als Grad-Frage denn als absoluter Zustand verstanden werden. Mojeek ist die einzige der drei mit einem langjährigen, wirklich unabhängigen eigenen Crawl, hat aber Nachteile bei Abdeckung und Reife der Ergebnisse. Qwant nutzt für einen Großteil seines Index Bing oder Hybrid-Metasuche. | Wichtige Nuance für Blackstones Ehrlichkeitsprinzip: Keine der gängigen "privaten" Suchmaschinen-Alternativen ist zu 100% unabhängig von den großen Anbietern — Kagi nutzt auch externe APIs, Qwant baut stark auf Bing auf. "Privat" ist eine Gradfrage, kein Alles-oder-Nichts-Zustand. Das sollte im Masterplan-Kapitel zu Browser/Suchmaschinen transparent gemacht werden, statt den Eindruck zu erwecken, diese Tools seien komplett unabhängig von Big Tech. |
| BSDC-B-FND-2026-188 ✅ in KraftRelevanz 3F3 | ohne Datum Stand zum Erfassungszeitpunkt: 1.025 gelistete Lecks | Have I Been Pwned — "Who's Been Pwned"-Übersicht (Live-Zähler) Troy Hunt / Have I Been Pwned (HIBP) Recherche: DC Quelle öffnen → | Jede in Have I Been Pwned aufgenommene Datenpanne erscheint auf dieser Seite. Zum Erfassungszeitpunkt sind 1.025 kompromittierte Websites gelistet. | Das ist die Original-Quelle selbst — direkt zählbar, live, keine Sekundärinterpretation nötig. Für Blackstone-Artikel: Bei jeder Verwendung die aktuelle Zahl direkt von dieser Seite neu abrufen, da sie sich fast täglich ändert. |