Quellen-Tabelle

Alle erfassten Quellen mit Kernaussage und Klartext im Volltext.

BSDC-IDDatumTitel & QuelleKernaussageKlartext
BSDC-P-FND-2019-2700
Relevanz 3Ransomware, Kritische-Infrastruktur, Lateinamerika
11.11.2019
Ransomware-Angriff auf Pemex: DoppelPaymer legt IT-Systeme des mexikanischen Staatskonzerns lahm
Reuters
Recherche: DC
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Im November 2019 wurde der staatliche mexikanische Oelkonzern Petroleos Mexicanos (Pemex) Ziel eines Ransomware-Angriffs mit der Schadsoftware DoppelPaymer, der landesweit IT-Systeme, Buchhaltungs- und Verwaltungscomputer lahmlegte. Die Angreifer forderten laut Medienberichten rund 4,9 Mio. US-Dollar in Bitcoin.

Die genaue Hoehe des geforderten Loesegelds sowie ob Pemex tatsaechlich zahlte, sind nicht offiziell bestaetigt; das vollstaendige Ausmass des Datenabflusses wurde nie umfassend offengelegt.

BSDC-P-FND-2022-2701
Relevanz 3Hacktivismus, Kritische-Infrastruktur, Osteuropa
24.01.2022
Cyberpartisans-Angriff auf die belarussische Eisenbahn
Reuters
Recherche: DC
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Die belarussische Hacktivisten-Gruppe Cyberpartisans erklärte im Januar 2022, sie habe Teile der IT-Systeme der staatlichen Eisenbahngesellschaft Belarusian Railways mit Ransomware verschlüsselt und Steuerungssysteme sabotiert, um den Truppentransport russischer Streitkräfte durch Belarus zu verlangsamen. Die Gruppe hatte zuvor bereits Datenbanken von Innenministerium, KGB und Polizei kompromittiert.

Die Angaben stammen im Wesentlichen von der Gruppe selbst und wurden von belarussischen Behörden nicht bestätigt; das tatsächliche Ausmaß der Störung des Zugverkehrs lässt sich unabhängig kaum verifizieren.

BSDC-P-FND-2021-2717
Relevanz 3Ransomware, Island, Lieferkettenangriff
08.06.2021
Ransomware-Angriff auf IT-Dienstleister Advania trifft norwegische Kunden
Reuters
Recherche: DC
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Im Juni 2021 wurde der isländisch-nordische IT-Dienstleister Advania Opfer eines Ransomware-Angriffs ueber eine Sicherheitsluecke in einer Kundenmanagement-Software (spaeter als Kaseya-VSA-Zulieferkette bekannt). Betroffen waren rund 850 Kunden von Advania, darunter norwegische Unternehmen und Behoerden.

Der Bericht basiert auf einer kurzen Reuters-Meldung; genaue Zahl und Art der tatsaechlich kompromittierten Daten sowie ein etwaiges Loesegeld sind darin nicht belegt.