Quellen-Tabelle
Alle erfassten Quellen mit Kernaussage und Klartext im Volltext.
| BSDC-ID | Datum | Titel & Quelle | Kernaussage | Klartext |
|---|---|---|---|---|
| BSDC-J-IDN-2026-015 💬 nur DiskussionRelevanz 2B1 | 12.03.2026 | "EU Commission undermines data protection of digital wallet" heise online Recherche: DC Quelle öffnen → | Das eigentlich als Musterbeispiel für Datensparsamkeit gedachte digitale Wallet-System werde durch aktuelle Durchführungsbestimmungen der Kommission genau in diesem Kernprinzip unterlaufen: Firmen könnten mehr Daten anfragen als nötig, warnt epicenter.works. | Ein etabliertes deutsches IT-Fachmedium (kein Aktivisten-Blog) bestätigt unabhängig dieselbe Kritik: Die Wallet sollte sparsam mit Daten umgehen, aber die aktuellen Umsetzungsregeln höhlen genau das aus. Zweitbeleg, wichtig weil aus anderer redaktioneller Quelle als netzpolitik.org. |
| BSDC-J-IDN-2025-017 ✅ in KraftRelevanz 3B2, B1 | 01.08.2025 | "Neue EU-Leitlinien zum Jugendschutz auf Online-Plattformen: Was Betreiber jetzt wissen müssen" Noerr (internationale Wirtschaftskanzlei, Rechtsanalyse) Recherche: DC Quelle öffnen → | Die Kommission empfiehlt technisch robuste und diskriminierungsfreie Methoden zur Altersverifikation; als künftiger Standard wird insbesondere auf die EUid-Wallet und die "Blueprint"-Infrastruktur für gerätebasierte Altersüberprüfung verwiesen. Vor allem bei Glücksspiel oder Pornografie hält die Kommission Altersverifikation für erforderlich und angemessen. | Hier steht schwarz auf weiß die Verbindung, die in vielen Debatten nur behauptet wird: Die EU verweist bei Altersprüfung tatsächlich auf dieselbe digitale Ausweis-App (EUDI-Wallet, Dossier B1) — kein Gerücht, sondern offizielle Empfehlung. Trotzdem bleibt die Nutzung laut Gesetzestext freiwillig (siehe B1). |
| BSDC-J-IDN-2026-067 ✅ in KraftRelevanz 3B2 | 16.04.2026 | Sicherheitsanalyse der EU-Altersverifikations-App durch Paul Moore (Original-Funde, per X/Twitter und Presseberichterstattung dokumentiert) Paul Moore (unabhängiger Sicherheitsberater), dokumentiert von CyberInsider Recherche: DC Quelle öffnen → | Moore fand, dass aus NFC-fähigen Ausweisdokumenten extrahierte Gesichtsbilder als unverschlüsselte PNG-Dateien auf das Gerät geschrieben werden und nur bei erfolgreicher Verifikation gelöscht werden; bei fehlgeschlagenem oder unterbrochenem Prozess können die Bilder auf dem Gerät verbleiben. Zusätzlich werden Selfie-Bilder auf externen Speicher geschrieben und nie gelöscht. Der französische Hacker Baptiste Robert bestätigte Moores Befunde unabhängig; auch PIN-Code oder Touch-ID ließen sich einfach umgehen. | Das ist der Original-Beleg für den "2-Minuten-Umgehung"-Vorfall aus Davids ursprünglichen Notizen — jetzt korrekt zugeordnet: Sicherheitsberater Paul Moore, mehrfach unabhängig von anderen Experten bestätigt. Die App speicherte Gesichtsbilder unverschlüsselt, obwohl die Kommission behauptete, keine persönlichen Daten zu speichern. |
| BSDC-J-IDN-2026-068 ✅ in KraftRelevanz 2B2 | 15.07.2026 | Zweiter Vorfall — Umgehung der App per Chrome-Erweiterung (Folgevorfall) Korben (französisches Tech-Fachportal) Recherche: DC Quelle öffnen → | Nach der ersten Umgehung durch Paul Moore wurde das System erneut von ihm mit einer einfachen Chrome-Erweiterung umgangen; die App ist aktuell in fünf Ländern (u. a. Frankreich) im Test, hauptsächlich für Erwachseneninhalte/Glücksspiel — von der Leyen kündigte zusätzlich an, dieselbe Infrastruktur künftig für ein Mindestalter von rund 13 Jahren bei sozialen Netzwerken nutzen zu wollen. | Wichtige Aktualisierung: Es blieb nicht bei einem einmaligen Fehler — dieselbe Schwachstellen-Kategorie wurde erneut mit simplen Mitteln umgangen. Zusätzlich zeigt sich hier konkretes Function-Creep-Potenzial: Was für Porno-/Glücksspielseiten gedacht war, soll laut Ankündigung auf soziale Netzwerke ausgeweitet werden. |
| BSDC-J-IDN-2026-118 ✅ in KraftRelevanz 3B1 | 22.06.2026 | "Biometrische Passfotos statt Pseudonyme: EU-Kommission höhlt Schutzrechte bei digitaler Brieftasche aus" — Ausgang der eIDAS-Committee-Entscheidung netzpolitik.org Recherche: DC Quelle öffnen → | Das zuständige eIDAS-Committee traf am 18. Juni 2026 wichtige Entscheidungen zur EUDI-Wallet, nachdem eine vorherige Sitzung am 6. Mai an "fundamentalen Problemen" gescheitert war. Bei einem Streitthema ("relying parties") musste die Kommission nachgeben — zugunsten der Nutzer. Bei anderen Themen, darunter der verpflichtenden biometrischen Erfassung, konnte sich die Kommission größtenteils durchsetzen, was die Schutzrechte der Nutzer deutlich aushöhlt, obwohl der Gesetzestext diese explizit einfordert. | Wichtigstes Update im ganzen Projekt: Was im vorherigen Batch noch als Kommissions-*Versuch* dargestellt wurde, ist jetzt größtenteils *beschlossen* — die verpflichtende biometrische Gesichtserfassung kommt, trotz gegenteiliger Intention im ursprünglichen Gesetzestext. Nicht ganz einseitig: Bei einem anderen Streitpunkt (wer die Wallet-Anbieter kontrollieren darf) hat die Kommission nachgegeben. |
| BSDC-J-IDN-2026-122 ✅ in KraftRelevanz 2B2 | 19.07.2026 | "Die EU-Altersverifikations-App: Was sieben Frontrunner-Länder 2026 begonnen haben" Fachjournalistischer Bericht Recherche: DC Quelle öffnen → | Frankreich, Italien, Spanien, Irland, Dänemark, Griechenland und Zypern bilden die erste Welle und haben mit der Integration der App in ihre nationalen Digital-Identity-Wallets begonnen. | Diese sieben Länder sind konkret die ersten mit der App — für den Blackstone-Artikel empfiehlt sich, diese Länderliste über eine zweite, unabhängige Quelle zu verifizieren, bevor sie zitiert wird (Quellenherkunft hier unklar/fragwürdig, Fakt selbst aber plausibel und mit anderer Quelle unten bestätigt). |
| BSDC-J-IDN-2026-123 ✅ in KraftRelevanz 3B2 | 29.04.2026 | "Altersverifikation im Internet: EU-App soll im Sommer kommen" — unabhängige Zweitquelle zur Länderliste dataloft (Schweizer Datenschutz-Fachportal) Recherche: DC Quelle öffnen → | Dänemark, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Spanien und Zypern wollen eine Vorreiterrolle einnehmen und preschen mit der Umsetzung bereits vor. | Bestätigt dieselbe Länderliste über eine seriösere, unabhängige Quelle — für Blackstone-Zitate diese oder eine ähnliche Quelle statt der oben genannten fragwürdigen Quelle verwenden. |
| BSDC-J-IDN-2026-124 ✅ in KraftRelevanz 2B2 | 25.02.2026 | Discord verschiebt weltweite Altersverifikation nach Kritik und Datenpanne (Vergleichsfall aus der Praxis) Notebookcheck Recherche: DC Quelle öffnen → | Nach massiver Kritik aus der Community hat Discord die weltweite Einführung der Altersverifikation auf die zweite Hälfte 2026 verschoben und plant zusätzliche Verifizierungsoptionen statt ausschließlich staatlicher Ausweisdokumente oder Gesichtsscans — nachdem im Oktober zuvor eine Datenpanne die Ausweisdaten von rund 70.000 Nutzern offengelegt hatte. | Wichtiger Praxis-Beleg außerhalb der EU-Gesetzgebung: Sogar eine private Plattform (Discord) mit eigenem Altersverifikations-System hatte eine konkrete Datenpanne mit 70.000 betroffenen Ausweisdaten. Guter zusätzlicher Beleg für das generelle Risiko von Altersverifikations-Systemen, unabhängig davon, ob staatlich oder privat betrieben. |
| BSDC-J-IDN-2026-126 ✅ in KraftRelevanz 3B3 | Juli 2026 Juli 2026 | "IP-Adressspeicherung und Sicherungsanordnung" — juristische Fachanalyse zum Ausschussverfahren Bird & Bird (internationale Wirtschaftskanzlei) Recherche: DC Quelle öffnen → | Der Entwurf wurde gegenüber früheren Vorhaben deutlich eingeschränkt, lässt aber weiterhin rechtliche und praktische Fragen offen; die Dauer der Speicherfrist bleibt wesentlicher Streitpunkt. Der Entwurf versucht eine "schmale" IP-Vorratsdatenspeicherung, verwendet aber Formulierungen, die in der Praxis deutlich weitergehende Datenspeicherungen erforderlich machen könnten. | Wichtige juristische Einschätzung für Ausgewogenheit: Selbst Kritiker erkennen an, dass der aktuelle Entwurf enger gefasst ist als frühere Pläne — die Sorge liegt jetzt weniger im Prinzip als in der handwerklichen Präzision der Formulierungen, die in der Praxis mehr Daten erfassen könnten als offiziell beabsichtigt. |
| BSDC-J-IDN-2025-153 ✅ in KraftRelevanz 2B1 | 21.02.2025 | "EUDI-Wallet: Verbraucherschützer warnen vor Risiken der digitalen Brieftasche" — Einordnung Table.Media (Fachmedium für Politik) Recherche: DC Quelle öffnen → | Bestätigt und ordnet dieselbe vzbv-Kritik ein — aktuelle Kommissionsvorschläge zur Wallet widersprächen laut vzbv den Verbraucherinteressen. | Zweitquelle für dieselbe Kritik aus einem seriösen, auf EU-Politik spezialisierten Fachmedium — nützlich zur Absicherung, dass die vzbv-Position korrekt wiedergegeben wird. |
| BSDC-J-IDN-2026-225 ✅ in KraftRelevanz 3B3 | 02.06.2026 | "Massenüberwachung: Bundesrat will Vorratsdatenspeicherung stark ausweiten" — Detailanalyse der Rechtsausschuss-Empfehlungen netzpolitik.org Recherche: DC Quelle öffnen → | Der Rechtsausschuss des Bundesrates empfiehlt eine generelle, anlassunabhängige Speicherung von IP-Adressen ALLER Kunden — verpflichtend für alle Internetdiensteanbieter. Neben Strafverfolgungs- und Polizeibehörden sollen auch Geheimdienste, Finanzbehörden und der Zoll auf die Daten zugreifen dürfen, ohne strenge Begrenzung der Verwendungszwecke — was der Deutsche Anwaltverein als europarechtswidrig einstuft. Zusätzlich sollen neue "Sicherungsanordnungen" künftig auch Standort- und Inhaltsdaten betreffen, nicht nur Metadaten. | Das ist eine erhebliche Verschärfung gegenüber dem bereits in Batch 29 dokumentierten Stand: Nicht nur Verfassungsschutz, sondern auch Geheimdienste, Finanzbehörden und Zoll sollen Zugriff bekommen — und sogar Inhaltsdaten (nicht nur Metadaten) sollen künftig von Sicherungsanordnungen erfasst werden können. Das ist ein Lehrbuchbeispiel für Function Creep noch VOR Verabschiedung des Gesetzes: Der ursprüngliche Entwurf war auf IP-Adressen für Strafverfolgung beschränkt, der Bundesrat will das massiv ausweiten, bevor das Gesetz überhaupt verabschiedet ist. |
| BSDC-J-IDN-2025-229 ✅ in KraftRelevanz 3B2 | 10.10.2025 | "Discord-Datenleck betrifft mindestens 70.000 Nutzer:innen" — Original-Vorfallbeschreibung Apfeltalk, mit Bezug auf Recherchen von 404 Media Recherche: DC Quelle öffnen → | Das Datenleck entstand, nachdem eine externe Dienstleisterfirma kompromittiert wurde, die Discord für Altersnachweis-Überprüfungen nutzte. Betroffene mussten im Rahmen eines "age-related appeal" Selfies mit Ausweis und Discord-Nutzernamen einreichen. Laut Discord waren mindestens 70.000 Nutzer betroffen, offengelegt wurden neben Ausweisfotos auch IP-Adressen, die Rückschlüsse auf den ungefähren Wohnort erlauben. | Wichtige Präzisierung: Es waren nicht "nur" Ausweisfotos betroffen, sondern zusätzlich IP-Adressen — also auch grobe Standortdaten. Das zeigt, wie stark Altersverifikations-Systeme verschiedene sensible Datenkategorien gleichzeitig bündeln, was das Schadenspotenzial bei einem Leck erhöht. |
| BSDC-J-IDN-2025-230 ✅ in KraftRelevanz 3B2 | 10.10.2025 | "Discord-Hack: Daten werden geleakt" — Umfang und Erpressungskontext Born's IT- und Windows-Blog Recherche: DC Quelle öffnen → | Discord bestätigte den Vorfall am 3. Oktober 2025 — Unbefugte hatten einen für den Kundendienst eingesetzten Drittanbieter kompromittiert. Im Rahmen eines mutmaßlichen Erpressungsversuchs behaupten die Angreifer, 1,5 Terabyte an Daten mit über 2 Millionen amtlichen Passfotos erbeutet zu haben — deutlich mehr als die von Discord bestätigten 70.000 Nutzer. | Wichtige Diskrepanz für Blackstones Ehrlichkeitsprinzip: Es gibt zwei sehr unterschiedliche Zahlen — Discords offiziell bestätigte 70.000 Betroffene versus die Angreifer-Behauptung von über 2 Millionen Passfotos. Bei Erpressungsfällen ist es normal, dass Angreifer die Zahlen übertreiben, um Druck zu erhöhen — im Artikel sollte klar zwischen "bestätigt" und "von Angreifern behauptet" unterschieden werden, nicht die höhere Zahl unkritisch übernehmen. |
| BSDC-J-IDN-2026-232 ✅ in KraftRelevanz 2B2 | 12.02.2026 | "Discord führt Altersverifizierung ein" — IPO-Zusammenhang und Teen-by-Default-Kritik gigamaus.de Recherche: DC Quelle öffnen → | Discord hat Anfang Januar 2026 vertraulich einen Börsengang beantragt — die Sicherheits-Offensive kommt zeitlich passend, um potenzielle Haftungsrisiken vor dem IPO zu reduzieren, da Investoren Plattformen mit strengeren Jugendschutz-Regeln bevorzugen (weniger rechtliche Risiken, weniger Skandale). Discord nutzt zudem ein intransparentes "Altersvorhersage-Modell" im Hintergrund — wie es genau funktioniert, verrät das Unternehmen nicht. | Interessanter wirtschaftlicher Kontext, der über die reine Datenschutzfrage hinausgeht: Die verschärfte Altersverifikation fällt zeitlich mit einem geplanten Börsengang zusammen — ein Zusammenhang, den man weder überbewerten noch ignorieren sollte. Zusätzlich problematisch für Transparenz: Ein "Alterserkennungs-Modell" arbeitet im Hintergrund nach unbekannten Kriterien — Nutzer wissen nicht, warum sie als Erwachsene oder Minderjährige eingestuft werden. |
| BSDC-J-IDN-2026-432 Relevanz 4B1 | 10.03.2026 | FAQ zur EUDI-Wallet: Die wichtigsten Fragen und Antworten netzpolitik.org Recherche: DC Quelle öffnen → | Deutsche EUDI-Wallet startet 02.01.2027 kostenlos/freiwillig; Deutschland setzt auf kritisierte 'Signed Credentials'-Architektur. | FAQ erklärt Funktionsweise und Kritik der digitalen Brieftasche. Keine Zahlen zu tatsächlicher Nutzung. |
| BSDC-J-IDN-2026-488 Relevanz 3C5 | 06.03.2026 | BVerwG: Datenanalyse privater Krankenversicherer ohne Einwilligung unzulässig Bundesverwaltungsgericht Recherche: DC Quelle öffnen → | BVerwG untersagt PKV-Analyse von Abrechnungsdaten ohne Einwilligung für Vorsorgeprogramm-Auswahl. | Krankenversicherer dürfen nicht heimlich Diagnosen für Bonusprogramme auswerten. |
| BSDC-J-IDN-2025-561 Relevanz 3D8 | 19.12.2025 | Privacy Review: Toys Data Security and Safety Report 2025 Mozilla Foundation / 7ASecurity Recherche: DC Quelle öffnen → | 6 von 10 getesteten Smart-Spielzeugen mit Auth-Lücken, 4 von 10 unverschlüsselte lokale Speicherung. | Keine realen Angriffsfälle bei diesen Geräten belegt. |
| BSDC-J-IDN-2026-562 Relevanz 3D8 | 23.02.2026 | Federal Court Grants Roblox's Motion to Compel Arbitration (Garcia v. Roblox) CIPAWorld Recherche: DC Quelle öffnen → | Kinderdaten-Sammelklage gegen Roblox ins Schiedsverfahren verwiesen wegen AGB-Klausel. | Vorwürfe inhaltlich nicht öffentlich verhandelt. |
| BSDC-J-IDN-2024-616 Relevanz 4C5 | 12.06.2024 | Generali: BGH entscheidet über Vitality-Programm Versicherungsbote.de Recherche: DC Quelle öffnen → | BGH verhandelt über intransparente Kopplung von Überschussanteilen an fristgerechte Gesundheitsdaten-Übermittlung bei Generali Vitality. | Konkretes Endurteil nicht belegt, nur Verhandlungstermin. |
| BSDC-J-IDN-2023-665 Relevanz 3D8 | April 2023 04.2023 | Amsterdam Court of Appeal: Uber/Ola verletzen Art. 22 DSGVO bei automatisierter Fahrer-Deaktivierung Worker Info Exchange Recherche: DC Quelle öffnen → | Gericht: Algorithmus-Kontosperrung ohne echte menschliche Prüfung ist rechtswidrige automatisierte Entscheidung nach Art.22 DSGVO. | Übertragbarkeit auf deutsche Lieferando-Fälle nicht belegt. |
| BSDC-J-IDN-2025-701 Relevanz 3C5 | 16.09.2025 | Datenschutzfreundliche Perioden-Apps: Zyklus-Tracking ohne Tracking netzpolitik.org Recherche: DC Quelle öffnen → | Privacy International/Mozilla: populäre Zyklus-Apps verkaufen Daten an Werbetreibende, Flo-Klage zu Google/Meta-Weitergabe 2016-2019. | Aktueller Rechtsstand der Flo-Klage nicht belegt. |
| BSDC-J-IDN-2025-724 Relevanz 3A6 | 28.11.2025 | OVG Koblenz: DSGVO-Beschwerderecht ist höchstpersönlich und nicht vererbbar OVG Rheinland-Pfalz Recherche: DC Quelle öffnen → | DSGVO schützt nur lebende Personen, Angehörige können sich nicht auf Datenschutzrechte Verstorbener berufen. | Zivilrechtliche Klagen wegen postmortaler Persönlichkeitsrechte bleiben unberührt. |
| BSDC-J-IDN-2025-737 Relevanz 5A8 | 24.12.2025 | TRM Traces Stolen Crypto from 2022 LastPass Breach TRM Labs Recherche: DC Quelle öffnen → | On-Chain-Daten belegen, dass aus dem 2022er LastPass-Breach gestohlene Passwort-Tresore bis mind. Oktober 2025 genutzt wurden, über 35 Mio. USD Krypto-Diebstahl. | Attribution zu russischen Akteuren stützt sich auf Indizien, nicht auf letztgültige forensische Identifikation. |
| BSDC-J-IDN-2023-867 Relevanz 4A6 | 08.02.2023 | eIDAS 2.0: Beim europäischen ID-Wallet droht die Überidentifikation netzpolitik.org Recherche: DC Quelle öffnen → | Analysiert Datenschutzrisiken der EU-Digital-Identity-Wallet unter eIDAS 2.0, Gefahr der Überidentifikation durch Diensteanbieter. | Bezieht sich auf Trilog-Verhandlungsstand 2023. |
| BSDC-J-IDN-2017-899 Relevanz 4A8 | 23.05.2017 | Chaos Computer Club hackt Iriserkennung des Samsung Galaxy S8 Chaos Computer Club Recherche: DC Quelle öffnen → | CCC überlistete Iris-Scanner des Galaxy S8 mit ausgedrucktem Infrarotfoto und Kontaktlinse. | Demonstration eines einzelnen Geräts unter Laborbedingungen. |