Quellen-Tabelle

Alle erfassten Quellen mit Kernaussage und Klartext im Volltext.

BSDC-IDDatumTitel & QuelleKernaussageKlartext
BSDC-J-KOM-2026-130
in KraftRelevanz 3A2, A3, B2
24.04.2026
DSA-Verfahrensübersicht November 2025–Februar 2026 (eucrim-Chronik)
eucrim (Fachpublikation für EU-Strafrecht)
Recherche: DC
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Am 17. Februar 2026 eröffnete die Kommission ein förmliches Verfahren gegen Shein unter dem DSA. Zudem wird im Rahmen des Aktionsplans gegen Cybermobbing angekündigt, dass die Kommission die DSA-Leitlinien zum Schutz Minderjähriger überarbeiten und neue Leitlinien zu Trusted Flaggern erlassen wird.

Wichtige Verbindung zu Dossier A3 und B2: Der Aktionsplan gegen Cybermobbing (siehe unten) bringt gleich mehrere Dossiers zusammen — DSA-Durchsetzung, Trusted-Flagger-Ausweitung und Jugendschutz sind nicht getrennte Baustellen, sondern werden politisch zusammen vorangetrieben.

BSDC-B-KOM-2026-363
in KraftRelevanz 3A10, B2, Masterplan
01.06.2026
Verknüpfung zu SPD-Impulspapier und Digital Fairness Act — Gesamtkontext der Altersverifikations-Debatte
DrWeb.de (Fachportal), FAQ-Format
Recherche: DC
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Das SPD-Impulspapier von Februar 2026 sieht ein vollständiges Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige vor und eine eingeschränkte Jugendversion für 14- bis 16-Jährige. Vorbild ist Australien: Seit dem 10. Dezember 2025 dürfen unter 16-Jährige dort keine eigenen Konten mehr bei großen Plattformen führen — betroffen sind rund 4,7 Millionen junge Menschen, erste Erfahrungen zeigen aber bereits verbreitete Umgehung über VPN.

Wichtige Verbindung zu B2 (Altersverifikation) und dem Masterplan (VPN-Kapitel): Die Klarnamen-Debatte ist eng mit der Altersverifikations-Debatte (B2) verwoben — beide zielen strukturell auf dieselbe Frage: Wie anonym darf das Internet bleiben? Sehr interessant für Blackstones eigene VPN-Empfehlungen: Das australische Vorbild zeigt in der Praxis bereits, dass technisch versierte Jugendliche solche Verbote über VPN umgehen — ein Beleg dafür, dass Verbote allein oft nicht die erhoffte Wirkung erzielen, sondern eher zu Ausweichverhalten führen (Muster ähnlich der Monero-Delisting-Erfahrung aus C4/Batch 51).

BSDC-B-KOM-2024-502
Relevanz 2B2
26.06.2024
NRW: Schulen dürfen nur vom Schulträger geprüfte Plattformen nutzen
Ministerium für Schule und Bildung NRW
Recherche: DC
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NRW-Schulministerium: nur vom Schulträger geprüfte Lernplattformen zulässig, Beispiel eigenmächtige Google-Workspace-Nutzung untersagt.

Schulen dürfen keine ungeprüften Plattformen einführen.