Quellen-Tabelle

Alle erfassten Quellen mit Kernaussage und Klartext im Volltext.

BSDC-IDDatumTitel & QuelleKernaussageKlartext
BSDC-P-IDN-2024-011
in KraftRelevanz 3B1
20.05.2024
Verordnung (EU) 2024/1183 zur Einführung des europäischen Rahmens für die digitale Identität (eIDAS 2.0)
Europäisches Parlament und Rat
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Nutzung der EUDI-Wallet muss für Bürger kostenlos und freiwillig sein; Registrierung erfolgt auf hohem Vertrauensniveau ("High"); der Quellcode der Anwendungssoftware-Komponenten muss einer Open-Source-Lizenz unterliegen. Jeder Mitgliedstaat muss spätestens 24 Monate nach Verabschiedung der Durchführungsrechtsakte eine EUDI-Wallet an Bürger ausgeben.

Das ist das Gesetz, das die digitale Ausweis-App für alle EU-Bürger einführt. Im Gesetzestext steht: freiwillig und kostenlos. Ob das in der Praxis auch so bleibt, ist eine andere Frage — siehe die nächsten Quellen.

BSDC-O-IDN-2024-012
in KraftRelevanz 3B1
26.06.2024
"EUDI-Wallet: Eine Brieftasche voller Schlupflöcher"
netzpolitik.org, unter Berufung auf epicenter.works
Recherche: DC
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Der Architecture Reference Framework (ARF) mache laut epicenter.works "die EUDI-Wallet zu einem Instrument der willkürlichen Massenüberwachung und autoritären Kontrolle, was mit der Charta der Grundrechte und der eIDAS-Verordnung unvereinbar ist." Die im Gesetz vorgeschriebenen Schutzprinzipien "Unbeobachtbarkeit" und "Unverknüpfbarkeit" fehlen demnach im technischen Umsetzungsdokument.

Wichtigster Punkt: Im GESETZ stehen gute Datenschutz-Regeln (siehe oben). Diese Quelle zeigt: Im technischen BAUPLAN, nach dem die Wallet tatsächlich gebaut wird, fehlen genau diese Schutzregeln bisher. Gesetzestext und Umsetzung klaffen auseinander — das ist der Kern des Problems, nicht "die EU will euch überwachen".

BSDC-O-IDN-2026-013
💬 nur DiskussionRelevanz 3B1
05.03.2026
"Five problems the Commission must fix in the EU Wallet" (u. a. verpflichtendes biometrisches Foto in Mindestdatensatz)
epicenter.works (österreichische Grundrechte-NGO, EDRi-Mitglied)
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Der Kommissionsvorschlag sieht vor, ein verpflichtendes biometrisches Porträtfoto in den Mindestdatensatz aufzunehmen, den jede EUDI-Wallet enthalten muss — jede Nutzung, etwa Altersnachweis oder Vertragsunterschrift, würde potenziell ein Gesichtsbild übertragen. Während der Trilog-Verhandlungen zur eIDAS-Verordnung wurde eine Formulierung zum Schutz vor biometrischer Verarbeitung explizit aus dem Text gestrichen; die Kommission versuche nun, verpflichtende Biometrie per Durchführungsrechtsakt einzuführen und damit das Parlament zu umgehen.

Eine Bürgerrechtsorganisation zeigt mit Belegen: Die Kommission versucht über einen technischen Nebenweg (Durchführungsrechtsakt statt neues Gesetz), doch noch verpflichtende Gesichtserkennungs-Daten in die Wallet einzubauen — obwohl das im Hauptgesetz extra herausverhandelt wurde. Das ist der konkreteste, am besten belegte "Function Creep"-Fall im ganzen Themenfeld.

BSDC-J-IDN-2025-017
in KraftRelevanz 3B2, B1
01.08.2025
"Neue EU-Leitlinien zum Jugendschutz auf Online-Plattformen: Was Betreiber jetzt wissen müssen"
Noerr (internationale Wirtschaftskanzlei, Rechtsanalyse)
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Die Kommission empfiehlt technisch robuste und diskriminierungsfreie Methoden zur Altersverifikation; als künftiger Standard wird insbesondere auf die EUid-Wallet und die "Blueprint"-Infrastruktur für gerätebasierte Altersüberprüfung verwiesen. Vor allem bei Glücksspiel oder Pornografie hält die Kommission Altersverifikation für erforderlich und angemessen.

Hier steht schwarz auf weiß die Verbindung, die in vielen Debatten nur behauptet wird: Die EU verweist bei Altersprüfung tatsächlich auf dieselbe digitale Ausweis-App (EUDI-Wallet, Dossier B1) — kein Gerücht, sondern offizielle Empfehlung. Trotzdem bleibt die Nutzung laut Gesetzestext freiwillig (siehe B1).

BSDC-B-FND-2025-085
in KraftRelevanz 3F3, B1, B3, C3, D2
11.11.2025
Feld enthält mehrere Jahresangaben, Originaltext prüfen
"Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2025" (Jahreslagebericht)
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
Recherche: DC
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Im Berichtszeitraum wurden durchschnittlich täglich 119 neue Schwachstellen in IT-Systemen bekannt — ein Wachstum von rund 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere unzureichend geschützte Angriffsflächen machen Deutschland im digitalen Raum verwundbar.

Das ist der offizielle deutsche Jahresbericht zur IT-Sicherheitslage — direkt von der zuständigen Bundesbehörde. Wichtig für den Masterplan-Punkt "zentrale Datenspeicher sind Honeypots": Fast täglich zwei neue Sicherheitslücken, Tendenz stark steigend. Genau das Risiko, das entsteht, wenn immer mehr Daten (Vorratsdaten, Vermögensregister, Wallet-Daten) zentral gespeichert werden.

BSDC-J-FND-2026-100
in KraftRelevanz 3F9, B1, B2
14.07.2026
"India's Digital ID Nightmare Is a Warning to the World" — Aktuelle Zusammenfassung der Aadhaar-Probleme
Fachjournalistischer Bericht, mit Bezug auf indisches Parlaments-Untersuchungskomitee (Public Accounts Committee)
Recherche: DC
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Das indische Parlament warnte 2025 vor hohen Fehlerquoten bei der biometrischen Authentifizierung, die legitime Empfänger von Sozialleistungen ausschließen — Fingerabdrücke älterer Menschen, landwirtschaftlicher Arbeiter und durch körperliche Arbeit abgenutzter Haut werden vom System nicht erkannt. Das Parlamentskomitee (PAC) stellte fest: Verifikationsfehler führen zu ungerechtfertigtem Ausschluss von Sozialprogramm-Empfängern — mit teils tödlichen Folgen.

Das ist das konkreteste Warnbeispiel weltweit dafür, was passiert, wenn ein Staat ein zentrales biometrisches Identitätssystem für den Zugang zu Grundversorgung verpflichtend macht: Technische Fehlerquoten treffen die Schwächsten am härtesten — Menschen, deren Fingerabdrücke durch harte körperliche Arbeit verändert sind, verlieren den Zugang zu Nahrungsmittelhilfen. Wichtig für Blackstone: Das ist keine hypothetische Sorge, sondern ein dokumentierter, vom eigenen Parlament untersuchter Fall.

BSDC-B-FND-2020-103
in KraftRelevanz 3F9, B1
April 2020
April 2020
Estland X-Road — offizielle Systemarchitektur und Datenschutz-Design-Prinzipien
Akademische Fallstudie (Governing ID / Center for Internet and Society)
Recherche: DC
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Estlands System ist auch in mehrfacher Hinsicht privatsphäre-fördernd konzipiert: Die zur Authentifizierung genutzten Merkmale beschränken sich auf Chip-Lesegeräte und Passwörter oder Einmalcodes — der Verzicht auf Biometrie begrenzt die eingriffsintensive Nutzung körperlicher Daten.

Wichtigster Kontrast zu Aadhaar und zur geplanten EUDI-Wallet: Estland verzichtet bewusst auf Biometrie für die alltägliche Authentifizierung — genau das Element, das bei Aadhaar (Fingerabdrücke) und der EU-Altersverifikations-App (Gesichtsbilder, siehe Dossier B2) die größten Probleme verursacht. Das zeigt: Ein datenschutzfreundlicheres Digital-ID-Design ist technisch möglich und wurde bereits erfolgreich umgesetzt.

BSDC-J-IDN-2026-118
in KraftRelevanz 3B1
22.06.2026
"Biometrische Passfotos statt Pseudonyme: EU-Kommission höhlt Schutzrechte bei digitaler Brieftasche aus" — Ausgang der eIDAS-Committee-Entscheidung
netzpolitik.org
Recherche: DC
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Das zuständige eIDAS-Committee traf am 18. Juni 2026 wichtige Entscheidungen zur EUDI-Wallet, nachdem eine vorherige Sitzung am 6. Mai an "fundamentalen Problemen" gescheitert war. Bei einem Streitthema ("relying parties") musste die Kommission nachgeben — zugunsten der Nutzer. Bei anderen Themen, darunter der verpflichtenden biometrischen Erfassung, konnte sich die Kommission größtenteils durchsetzen, was die Schutzrechte der Nutzer deutlich aushöhlt, obwohl der Gesetzestext diese explizit einfordert.

Wichtigstes Update im ganzen Projekt: Was im vorherigen Batch noch als Kommissions-*Versuch* dargestellt wurde, ist jetzt größtenteils *beschlossen* — die verpflichtende biometrische Gesichtserfassung kommt, trotz gegenteiliger Intention im ursprünglichen Gesetzestext. Nicht ganz einseitig: Bei einem anderen Streitpunkt (wer die Wallet-Anbieter kontrollieren darf) hat die Kommission nachgegeben.

BSDC-B-IDN-2026-119
in KraftRelevanz 3B1
21.07.2026
Bundestag-Antwort zur biometrischen Lichtbild-Frage in der deutschen EUDI-Wallet
Deutscher Bundestag, Drucksache 21/7319 — Antwort der Bundesregierung auf parlamentarische Anfrage
Recherche: DC
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Am 18. Juni 2026 wurden von der EU-Kommission Änderungen für Durchführungsrechtsakte vorgeschlagen, darunter die verpflichtende Aufnahme biometrischer Lichtbilder in die EUDI-Wallet. Die Bundesregierung erachtet nach Abstimmung mit BSI und BfDI eine "sichere Bereitstellung und datensparsame sowie selektive Nutzung" biometrischer Lichtbilder im deutschen Wallet-Ökosystem als grundsätzlich sinnvoll und setzte sich für Schutzmaßnahmen ein.

Sehr wichtig für Ausgewogenheit: Das ist die offizielle Position der Bundesregierung, direkt aus einer Bundestagsantwort — nicht Ablehnung, sondern bedingte Zustimmung mit Schutzauflagen, entwickelt gemeinsam mit dem BSI (Sicherheitsbehörde) und dem BfDI (Datenschutzbeauftragter). Zeigt: Es ist keine einfache "Bundesregierung gegen Datenschutz"-Geschichte — die zuständigen deutschen Fachbehörden waren eingebunden.

BSDC-O-IDN-2024-150
in KraftRelevanz 3B1
22.11.2024
Feld enthält mehrere Jahresangaben, Originaltext prüfen
"Report on the Architecture of the EUDI-Wallet" — Original-Gutachten (Volltext)
Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), Autoren u.a. Maximilian Eichacker (Defendo IT)
Recherche: DC
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Interoperabilität ist ein Grundprinzip des Spezifikationsprozesses, die aktuell entwickelten Standards können die nötige Standardisierung leisten. Die derzeitige Spezifikation bleibt jedoch sowohl bei Sicherheit als auch beim Schutz der Privatsphäre hinter ihrem Potenzial zurück — sie benötigt eine grundlegende Überarbeitung, bevor alle gewünschten Eigenschaften erreicht sind. Keine Haftungslücken konnten zu diesem Zeitpunkt identifiziert werden.

Das Original-Gutachten selbst, nicht nur Presseberichte darüber — wichtig für Zitierfähigkeit. Ausgewogen: Weder "alles sicher" noch "alles Überwachung", sondern technisch präzise: gute Grundprinzipien, mangelhafte aktuelle Umsetzung, überarbeitungsfähig.

BSDC-O-IDN-2026-151
in KraftRelevanz 3B1
Juli 2026
ca. Juli 2026
"Kritik an Zulassung von EUDI-Wallet-Apps privater Anbieter" — vzbv-Position im O-Ton (Marielle Findorff)
heise online, Zitat Marielle Findorff (vzbv)
Recherche: DC
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Findorff betonte, eine digitale Wallet könne durchaus Vorteile bringen — etwa bei Wohnungsbewerbungen, wo Interessenten heute oft ungeschwärzte Ausweiskopien verschicken müssten; eine datensparsame Lösung könne das deutlich verbessern. Die derzeit geplante Wallet erfülle diese Erwartungen aber noch nicht: Zentrales Problem sei das Fehlen einer standardisierten Pseudonymisierung, obwohl die eIDAS-Verordnung ein Recht darauf vorsehe.

Sehr konkretes, alltagsnahes Beispiel (Wohnungsbewerbung mit geschwärzten Daten statt komplettem Ausweis) macht greifbar, warum die Wallet-Idee an sich sinnvoll wäre — die Kritik richtet sich gezielt gegen die aktuelle technische Umsetzung, nicht gegen das Konzept.

BSDC-S-FND-2021-197
in KraftRelevanz 3F9, B1
03.09.2021
"Vulnerability of State-Provided Electronic Identification: The Case of ROCA in Estonia" — akademische Fallstudie
Peer-reviewte akademische Publikation (Springer), basierend auf 32 semi-strukturierten Interviews mit 41 estnischen Experten
Recherche: DC
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Die Studie basiert auf einer thematischen Analyse von 32 semi-strukturierten Interviews mit 41 estnischen Experten, die eng in die Lösung des ROCA-Falls 2017 eingebunden waren, und untersucht drei Bereiche: staatliche politische Aufgaben und Verantwortlichkeiten, die Rolle der IT-Industrie bei der eID-Bereitstellung, sowie Chancen und Pflichten für Endnutzer. Die Studie schlägt einen Paradigmenwechsel im eID-Management vor, der digitale Identität als Bürgerrecht und ihre Bereitstellung als staatliche Pflicht begreift.

Das ist die wissenschaftlich fundierteste verfügbare Aufarbeitung des Falls — nicht nur "was ist passiert", sondern eine tiefgehende Analyse, wer im System eigentlich verantwortlich ist, wenn ein Zulieferer-Fehler ein ganzes staatliches System gefährdet. Der vorgeschlagene Rahmen (digitale Identität als Bürgerrecht, ihre sichere Bereitstellung als Staatspflicht) ist eine gute konzeptionelle Grundlage für Blackstones eigene Position zur EUDI-Wallet.

BSDC-S-IDN-2024-429
Relevanz 3B1
01.10.2024
Verbraucherbefragung zur passwortlosen Authentisierung mit Passkeys
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Recherche: DC
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38% kennen Passkeys namentlich, nur 18% nutzen sie aktiv; 72% der Nutzenden haben hohes Vertrauen.

BSI-Umfrage zu Passkey-Bekanntheit/Nutzung. Keine Zahlen zu einzelnen Diensten.

BSDC-B-IDN-2019-430
Relevanz 3B1
20.12.2019
Jugendmedienschutz: Neue Methode für Altersverifikation im Internet (Autoident)
Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)
Recherche: DC
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KJM lässt Autoident-Verfahren (automatischer Foto-Ausweis-Abgleich per ML) als Ersatz für Video-Identifizierung zur Altersverifikation zu.

Zulassung eines automatisierten Altersverifikationsverfahrens 2019. Belegt nicht spätere Verbreitung/Fehlerquoten.

BSDC-O-IDN-2025-479
Relevanz 3B1
März 2025
03.2025
Deepfake CEO Scam: Wie ein Zoom-Call in Singapur 499.000 US-Dollar kostete
Tookitaki
Recherche: DC
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Finance Director autorisierte 499.000 USD Zahlung während Zoom-Call, bei dem alle Führungskräfte KI-Deepfakes waren.

Konkreter Deepfake-Betrugsfall. Details zur Software/Aufdeckung nicht belegt.

BSDC-P-GER-2025-480
Relevanz 3B1
29.04.2025
The First Major US Law to Fight AI Harms and Deepfake Abuse (TAKE IT DOWN Act)
TIME
Recherche: DC
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US-Kongress verabschiedete TAKE IT DOWN Act: stellt nicht-einvernehmliche Deepfake-Pornografie unter Strafe, Plattformen müssen binnen 48h löschen.

Neues US-Gesetz gegen Deepfake-Pornografie.

BSDC-B-IDN-2026-481
Relevanz 3B1
15.01.2026
AI Fake IDs and the New KYC Risk
Sumsub
Recherche: DC
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2% aller entdeckten gefälschten Dokumente 2025 mit generativer KI erstellt; KI-Fake-IDs für ca. 15 USD in 30 Minuten produzierbar.

KI macht Dokumentenfälschung billiger. Herstellerstudie, nicht unabhängig verifiziert.

BSDC-B-IDN-2026-482
Relevanz 3B1
21.01.2026
Deepfake-as-a-Service revolutionizing biometrics spoofing and identity fraud
Group-IB
Recherche: DC
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8.065 biometrische Injection-Angriffsversuche bei einem Finanzinstitut Jan-Aug 2025; Deepfake-Erstellung ab 10-50 USD als Dienstleistung.

Zahl bezieht sich nur auf ein Institut, nicht die Gesamtbranche.

BSDC-S-IDN-2025-557
Relevanz 3B1
09.09.2025
SIM Swap Scam Statistics 2025
DeepStrike / FBI IC3
Recherche: DC
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FBI IC3: 982 SIM-Swap-Beschwerden 2024, 26 Mio. USD Verlust; UK-Fälle stiegen um 1055%, T-Mobile zu 33 Mio. USD Schadenersatz verurteilt.

SMS-2FA umgehbar durch SIM-Swapping, steigende Fallzahlen.

BSDC-S-IDN-2025-558
Relevanz 3B1
2025
nur Jahresangabe in der Quelle
2025
2025 Dashlane Passkey Power 20
Dashlane
Recherche: DC
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40% der Dashlane-Nutzer speichern mindestens einen Passkey, Google 352% mehr Passkey-Authentifizierungen.

Nur Dashlane-eigene Nutzerbasis, nicht Gesamtmarkt.

BSDC-S-IDN-2025-559
Relevanz 3B1
02.10.2025
Yubico Global State of Authentication Survey 2025
Yubico
Recherche: DC
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45% der Nicht-Nutzer haben nie von Passkeys gehört; Vertrauen in Hardware-Schlüssel stieg UK von 17% auf 37%.

Nur 9 Länder abgedeckt.

BSDC-O-IDN-2025-588
Relevanz 3B1
05.11.2025
Kabinett beschließt gesetzliche Grundlage für digitalen Führerschein
Bundesministerium für Verkehr
Recherche: DC
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5. Novelle StVG als Rechtsgrundlage für digitalen Führerschein, kompatibel zu EUDI-Wallet, Einführung Ende 2026 (EU-Frist 2030).

Keine Umstiegspflicht.

BSDC-O-IDN-2025-589
Relevanz 3B1
2023
nur Jahresangabe in der Quelle
2023
Stolen and Lost Travel Documents (SLTD) Database
INTERPOL
Recherche: DC
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SLTD-Datenbank ~138 Mio. Datensätze, 2023 3,6 Mrd. Abfragen mit 232.423 Treffern.

Aktuellere Zahlen als 2023 nicht öffentlich verfügbar.

BSDC-O-IDN-2025-590
Relevanz 3B1
18.09.2025
Frontex führt strengere digitale Bildstandards im FADO-Dokumentenprüfsystem ein
Frontex
Recherche: DC
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Neue harmonisierte technische Standards für digitale Bilder im FADO-Fälschungserkennungssystem.

Keine Fälschungsfall-Zahlen 2025 genannt.

BSDC-O-IDN-2026-641
Relevanz 3B1
ohne Datum
Datenschutzaufsicht 2025: 34. Tätigkeitsbericht der BfDI
BfDI
Recherche: DC
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11.824 Eingaben 2025 (+36%), 120 Kontrollen, fordert datensparsame Verfahren bei EUDI-Wallet/Deutschland-App.

Umsetzung der Forderungen nicht belegt.