Quellen-Tabelle

Alle erfassten Quellen mit Kernaussage und Klartext im Volltext.

BSDC-IDDatumTitel & QuelleKernaussageKlartext
BSDC-B-FND-2026-081
in KraftRelevanz 3F2, Masterplan
Juli 2026
Feld enthält mehrere Jahresangaben, Originaltext prüfen
Erhebung 2025, veröffentlicht Juni/Juli 2026
Studienreihe "Zahlungsverhalten in Deutschland 2025"
Deutsche Bundesbank
Recherche: DC
Quelle öffnen →

Erstmals werden über alle betrachteten Alltagszahlungen hinweg mehr Transaktionen bargeldlos als mit Bargeld abgewickelt; zugleich bleibt Bargeld produktbezogen das am häufigsten genutzte Zahlungsmittel an der Ladenkasse und spielt insbesondere bei Zahlungen zwischen Privatpersonen und bei Spenden eine zentrale Rolle.

Historischer Wendepunkt laut offizieller Bundesbank-Studie: 2025 wurde in Deutschland zum ersten Mal mehrheitlich bargeldlos bezahlt. Trotzdem bleibt Bargeld an der Ladenkasse selbst noch die Nummer eins — die Studie unterscheidet zwischen "alle Zahlungsarten zusammengezählt" und "Zahlungen im Geschäft".

BSDC-J-FND-2026-082
in KraftRelevanz 3F2
18.06.2026
"Bundesbank: Erstmals mehr als die Hälfte aller Zahlungen bargeldlos" (Einordnung mit exakten Prozentzahlen)
Alexander Baumgärtner, Fachjournalist
Recherche: DC
Quelle öffnen →

55 Prozent aller Einkäufe liefen 2025 bargeldlos, 45 Prozent mit Schein und Münze — Schein und Münze bleiben trotzdem, vor allem weil die Mehrheit das so will.

Präzise Prozentzahlen zum Wendepunkt, gut zitierfähig für einen Blackstone-Artikel. Der Nachsatz ist wichtig: Der Rückgang ist Verhaltensänderung, keine Verdrängung von oben — die Menschen entscheiden sich zunehmend selbst für bargeldlos.

BSDC-J-FND-2026-083
in KraftRelevanz 3F2, C2
18.06.2026
"Bargeld: Zahlungsverhalten in Deutschland 2025" — Detailzahlen zu Bevölkerungsgruppen und Bargeld-Präferenz
Internet Weekly (B2B-Fachmedium), mit direkten Bundesbank-Zitaten
Recherche: DC
Quelle öffnen →

Ältere Menschen, Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen, niedrigem Einkommen oder geringer digitaler Erfahrung nutzten häufiger Bargeld. Unabhängig von den persönlichen Vorlieben halten es 80 Prozent der Befragten für wichtig, dass weiterhin bar bezahlt werden kann.

Sehr starker Fakt für den Masterplan-Abschnitt zu Bargeld: 8 von 10 Menschen in Deutschland — nicht nur Bargeld-Nutzer selbst — finden es wichtig, dass die Option grundsätzlich bestehen bleibt. Das ist eine breite gesellschaftliche Mehrheit, kein Nischen-Anliegen von Privacy-Aktivisten.

BSDC-B-FND-2026-170
in KraftRelevanz 3F1, F2
Juli 2026
Feld enthält mehrere Jahresangaben, Originaltext prüfen
Erhebung 2025, veröffentlicht Juli 2026
Bundesbank "Zahlungsverhalten in Deutschland 2025" — Krypto-Token-Besitz als Teil der offiziellen Zahlungsverhaltensstudie
Deutsche Bundesbank
Recherche: DC
Quelle öffnen →

Seit 2020 wird im Rahmen der Zahlungsverhaltensstudie nach dem Besitz von Krypto-Token gefragt. Der Anteil derjenigen, die Krypto-Token halten bzw. den Kauf geplant haben, ist gestiegen; die Verbreitung von Krypto nimmt weiterhin zu, bleibt jedoch auf einem niedrigen Niveau im Vergleich zu klassischen Zahlungsmitteln.

Wichtiger methodischer Unterschied zur vorherigen Quelle: Die Bundesbank fragt nach Krypto-*Besitz als Zahlungsmittel*-Kontext (niedrigere, aber seit 2020 kontinuierlich erhobene Zeitreihe), die BearingPoint-Studie fragt nach Krypto als *Geldanlage*. Beide Blickwinkel sind für unterschiedliche Blackstone-Kapitel relevant — Zahlungsmittel-Perspektive für Kapitel 2, Anlage-Perspektive eher am Rande.

BSDC-O-FND-2025-460
Relevanz 3F2
19.11.2025
Digital Omnibus on AI Regulation Proposal
Europäische Kommission
Recherche: DC
Quelle öffnen →

EU-Kommission schlägt Vereinfachungen der KI-Verordnung vor, Verschiebung der Hochrisiko-KI-Pflichten.

Vorschlag zur späteren Scharfschaltung von KI-Risikoregeln.

BSDC-P-FND-2026-461
Relevanz 3F2
30.06.2026
EU-AI-Act: Neue Fristen bis Dezember 2027 für Hochrisiko-KI
Borncity
Recherche: DC
Quelle öffnen →

EU-Parlament verschiebt Hochrisiko-KI-Pflichten (Strafverfolgung, Grenzkontrolle, Justiz) auf 02.12.2027.

KI-Regeln für Polizei/Justiz um über ein Jahr verschoben.

BSDC-P-GER-2026-577
Relevanz 3F2
18.03.2026
Tribunale di Roma annulla la sanzione da 15 milioni di euro (OpenAI)
Tribunale di Roma
Recherche: DC
Quelle öffnen →

Gericht Rom hob 15-Mio-Euro-Strafe gegen OpenAI auf, Untersuchung liegt nun bei irischer Behörde.

Weiteres Vorgehen der irischen Behörde nicht belegt.

BSDC-P-FND-2024-578
Relevanz 3F2
20.12.2024
ChatGPT: Il Garante privacy chiude l'istruttoria - 15 Mio. Euro Sanktion
Garante per la protezione dei dati personali
Recherche: DC
Quelle öffnen →

Italienische Behörde bestraft OpenAI wegen unterlassener Datenpannen-Meldung, fehlender Rechtsgrundlage, fehlender Altersverifikation.

Später gerichtlich aufgehoben, ursprüngliche Feststellungen bleiben.

BSDC-P-KOM-2025-579
Relevanz 3F2
19.05.2025
AI: Il Garante sanziona Replika (Luka Inc.)
Garante per la protezione dei dati personali
Recherche: DC
Quelle öffnen →

5 Mio. Euro Bußgeld gegen Replika-Betreiber Luka Inc. wegen fehlender Rechtsgrundlage und Altersverifikation.

Zusätzliche Untersuchung zu KI-Trainingsmethoden eingeleitet, Ausgang offen.

BSDC-P-KOM-2025-580
Relevanz 3F2
20.03.2025
noyb-Beschwerde gegen OpenAI wegen ChatGPT-Halluzination
noyb
Recherche: DC
Quelle öffnen →

ChatGPT stellte Norweger fälschlich als Kindermörder dar, noyb-Beschwerde bei Datatilsynet wegen Art.5(1)(d) DSGVO.

Entscheidung der norwegischen Behörde zum Zeitpunkt der Quelle noch offen.

BSDC-P-GER-2025-581
Relevanz 3F2
07.11.2025
OpenAI v. New York Times: Gericht ordnet Produktion von 20 Mio. ChatGPT-Chatprotokollen an
U.S. District Court S.D.N.Y.
Recherche: DC
Quelle öffnen →

Gericht ordnet Herausgabe von 20 Mio. de-identifizierten ChatGPT-Konversationen an, auch gelöschte Chats seit 13.05.2025 aufbewahrungspflichtig.

Re-Identifizierbarkeit einzelner Nutzer nicht belegt.

BSDC-P-FND-2024-678
Relevanz 3F2
24.10.2024
Security research on Private Cloud Compute
Apple Security Engineering
Recherche: DC
Quelle öffnen →

Apple öffnet PCC-Verifikation für Sicherheitsforscher, Bug-Bounty bis 1 Mio. USD.

Anzahl tatsächlicher Forscher-Teilnahmen nicht belegt.

BSDC-P-FND-2025-679
Relevanz 3F2
14.04.2025
Understanding Aggregate Trends for Apple Intelligence Using Differential Privacy
Apple Machine Learning Research
Recherche: DC
Quelle öffnen →

Apple nutzt Differential Privacy für Genmoji-Trends, IP-Adressen erreichen Apple nicht.

Konkretes Datenschutz-Budget (Epsilon) nicht belegt.

BSDC-S-FND-2025-680
Relevanz 3F2
09.04.2025
Privacy-Preserving Federated Learning Framework for Multi-Source EHR Prognosis Prediction (MultiProg)
Sensors (MDPI)
Recherche: DC
Quelle öffnen →

Föderiertes-Lernen-Framework für Kliniken ohne zentrale Rohdatenfreigabe, 87,45% AUPRC bei Mortalitätsvorhersage.

Realer klinischer Einsatz außerhalb der Studie nicht belegt.

BSDC-O-GER-2026-681
Relevanz 3F2
03.08.2026
EU AI Act: Transparency Obligations Take Effect 2 August 2026
Cooley LLP
Recherche: DC
Quelle öffnen →

KI-Kennzeichnungspflicht (Deepfakes) ab 02.08.2026, Bußgeld bis 15 Mio. Euro/3% Jahresumsatz.

Technische Durchsetzung/Kontrolle nicht belegt.

BSDC-P-FND-2025-682
Relevanz 3F2
18.10.2025
Fit for Purpose? Deepfake Detection in the Real World
Purdue University
Recherche: DC
Quelle öffnen →

Deepfake-Erkennungstools generalisieren schlecht auf reale Fälle, kostenpflichtige Tools besser als kostenlose.

Erkennungsraten einzelner Anbieter außerhalb der Studie nicht belegt.

BSDC-S-FND-2025-686
Relevanz 3F2
04.09.2025
Scharfe Kritik von Landesdatenschutzbeauftragten: Digitalministerium will bei KI-Kontrolle Grundrechtsschutz schwächen
LDI NRW / Datenschutzkonferenz
Recherche: DC
Quelle öffnen →

Landesdatenschutzbehörden kritisieren geplante Verlagerung der KI-Marktaufsicht über Hochrisiko-Systeme von Datenschutzbehörden zur Bundesnetzagentur.

Endgültiger Gesetzestext nicht belegt.