Quellen-Tabelle

Alle erfassten Quellen mit Kernaussage und Klartext im Volltext.

BSDC-IDDatumTitel & QuelleKernaussageKlartext
BSDC-B-IDN-2025-018
💬 nur DiskussionRelevanz 2B2
17.10.2024
Stellungnahme der USK zum Leitlinien-Entwurf nach Art. 28 Abs. 4 DSA
Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) — deutsche Games-Branchen-Selbstkontrolle
Recherche: DC
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Die USK plädiert für das Verhältnismäßigkeitsprinzip als maßgeblichen Ansatz — differenzierte, von der Schädlichkeit der Inhalte abhängige Maßnahmen wie Elternbegleittools statt reiner Konzentration auf Altersverifikationssysteme — und fordert eine klare EU-weite Definition von Altersverifikation.

Selbst eine offizielle deutsche Prüfstelle für Jugendschutz sagt: Nicht bei jedem Inhalt braucht es harte Alters-Ausweiskontrolle, oft reichen mildere Mittel. Zeigt: Kritik an zu scharfer Altersverifikation kommt nicht nur von Privacy-Aktivisten, sondern auch aus dem Jugendschutz-Establishment selbst.

BSDC-B-IDN-2025-020
in KraftRelevanz 2B2
31.07.2024
EU-Kommission startet Sondierung zu DSA-Jugendschutzleitlinien (Vertretung in Deutschland)
Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland
Recherche: DC
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Die Jugendschutzleitlinien gelten mit Ausnahme von Kleinst- und Kleinunternehmen für alle Online-Plattformen, die für Minderjährige zugänglich sind — auch für Plattformen, die nicht für Minderjährige gedacht sind, aber aufgrund unzureichender Altersverifikation dennoch minderjährige Nutzer haben.

Das erklärt, warum am Ende praktisch fast jede größere Plattform betroffen ist — nicht weil sie sich an Kinder richtet, sondern weil sie nicht sicher ausschließen kann, dass Kinder mitlesen. Das ist der eigentliche Hebel, der Altersverifikation so verbreitet macht.

BSDC-B-IDN-2026-025
🔶 im VerfahrenRelevanz 2B3
März 2026
laufend
Bundestag-Ausarbeitung zur Vorratsdatenspeicherung / IP-Adressspeicherung (Kontext ProtectEU)
Fachbeitrag mit Verweis auf Bundesnetzagentur/BMJ-Gesetzgebungsverfahren
Recherche: DC
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Verweist auf laufendes Gesetzgebungsverfahren des Bundesjustizministeriums zur Einführung einer IP-Adressspeicherung — trotz der oben dokumentierten EuGH-Linie. Für nächstes Batch: exakten Gesetzentwurf beim BMJ/Bundestag DIP direkt identifizieren.

Trotz vier Gerichtsurteilen gegen anlasslose Speicherung gibt es in Deutschland aktuell einen neuen Anlauf, zumindest IP-Adressen zu speichern. Das zeigt: Das Thema ist nicht erledigt, nur weil Gerichte mehrfach Nein gesagt haben — es kommt in neuer Form wieder.

BSDC-B-KOM-2024-038
in KraftRelevanz 2A2
17.02.2024
Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) — deutsche Umsetzung, Bundesnetzagentur als Digital Services Coordinator
BMJ (AT-Quelle zur Einordnung, DE-Umsetzung analog über Bundesnetzagentur)
Recherche: DC
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Die Bundesnetzagentur fungiert in Deutschland als "Digital Service Coordinator" (DSC) — zentrale Aufsichts-, Beschwerde- und Zertifizierungsstelle für den DSA. Für nächstes Batch: direkte DE-Primärquelle (dsc.bund.de) statt AT-Spiegel nachreichen.

Für Deutschland ist nicht ein neues Amt zuständig, sondern die schon bestehende Bundesnetzagentur hat eine neue Zuständigkeit dazubekommen.

BSDC-B-KOM-2025-039
in KraftRelevanz 2A2
2025
nur Jahresangabe in der Quelle
2025 (genaues Datum bei Volltext-Erfassung prüfen)
Bundesnetzagentur DSC — Studie "Auswirkungen Systemischer Risiken"
Bundesnetzagentur (Digital Services Coordinator)
Recherche: DC
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Offizielle deutsche Aufsichtsbehörde veröffentlicht eigene Analysen zu systemischen Risiken nach Art. 34/35 — zeigt, dass die Umsetzung in Deutschland aktiv und mit eigener Forschung begleitet wird, nicht nur auf Kommissionsebene passiert.

Die deutsche Behörde forscht selbst dazu, wie die "Risiko"-Regeln in der Praxis wirken — nützliche Primärquelle, um zu prüfen, ob Overblocking real auftritt oder nur befürchtet wird.

BSDC-B-KOM-2025-048
💬 nur DiskussionRelevanz 2A5
ohne Datum
laufend
Einordnung VPN-Erwähnung im Going-Dark-Kontext — Ursprung High-Level Group Empfehlungen (2024/2025)
Europäische Kommission
Recherche: DC
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In allen bislang gesichteten offiziellen ProtectEU-/Going-Dark-Dokumenten (Roadmap, Kommissionsseite, HLG-Empfehlungen) taucht ein VPN-*Verbot* nicht als konkreter Programmpunkt auf — der Fokus liegt auf Vorratsdatenspeicherung, Entschlüsselung und rechtmäßigem Zugriff. Bestätigt die bisherige Einordnung aus dem Gefahrenplan: VPN-Diskussion findet in angrenzenden Papieren statt, aber kein Gesetzesvorhaben identifiziert.

Wichtige Ehrlichkeits-Note für Blackstone: Nach dieser Recherche gibt es weiterhin keinen Beleg für ein konkretes VPN-Verbotsvorhaben. Was real ist: ein sehr konkreter Plan, Verschlüsselung generell zu schwächen — das betrifft VPNs indirekt mit, ist aber etwas anderes als ein VPN-Verbot.

BSDC-B-FIN-2023-051
in KraftRelevanz 2C4
Juli 2025
laufend aktualisiert, Stand 16.07.2025
MiCA Level 2/3-Maßnahmen — ESMA-Übersichtstabelle (Leitlinien, technische Standards)
European Securities and Markets Authority (ESMA)
Recherche: DC
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Zeigt den vollständigen, granularen Umsetzungsstand von MiCA — von Q&As bis zu finalen Leitlinien. Gut geeignet, um bei künftigen Recherchen den aktuellsten Stand einzelner MiCA-Detailfragen schnell zu finden.

Diese Tabelle ist ein Nachschlagewerk für Detailfragen zu MiCA — nicht direkt zitierfähig für einen Blackstone-Artikel, aber nützlich als Rechercheausgangspunkt für Redakteure.

BSDC-B-GER-2024-055
in KraftRelevanz 2D1
19.09.2024
Feld enthält mehrere Jahresangaben, Originaltext prüfen
Kommission leitet erste Spezifizierungsverfahren zu Apples Interoperabilitätspflichten ein
Europäische Kommission
Recherche: DC
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Die Kommission eröffnete zwei Spezifizierungsverfahren, um Apple bei der Einhaltung seiner Interoperabilitätspflichten nach dem DMA zu unterstützen. Zeigt den konkreten behördlichen Prozess, wie abstrakte Gesetzespflichten in technische Einzelvorgaben übersetzt werden.

Das zeigt, wie das Gesetz in der Praxis durchgesetzt wird: nicht durch pauschale Anordnung, sondern durch ein förmliches Verfahren mit Fristen, in dem auch Dritte (z. B. Hersteller von Smartwatches) mitreden können.

BSDC-B-GER-2026-058
🔶 im VerfahrenRelevanz 2D2
14.06.2026
ENISA Single Reporting Platform — zentraler Meldekanal für CRA-Vorfälle
Fachartikel mit Verweis auf ENISA/CRA-Primärquelle
Recherche: DC
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Die einheitliche Meldeplattform der ENISA befindet sich noch im Aufbau; ENISA übernimmt die Weiterleitung der Meldungen an die national zuständigen CSIRTs und informiert das CSIRT-Netzwerk, um Doppelmeldungen zu vermeiden.

Konkret entsteht hier eine einzige, zentrale EU-Datenbank für gemeldete Sicherheitslücken bei Millionen vernetzter Geräte — das ist die Infrastruktur, die im Masterplan-Kapitel "Honeypot-Risiko" thematisiert werden sollte, sobald die Plattform live ist.

BSDC-B-GER-2026-059
🔶 im VerfahrenRelevanz 2D2
01.05.2026
Deutsche Umsetzung (Durchführungsgesetz zum CRA) — Regierungsentwurf
IHK Köln (Einordnung), mit Verweis auf Regierungsentwurf
Recherche: DC
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Bei Verstößen gegen grundlegende Anforderungen oder Meldepflichten können Bußgelder bis zur Höhe von 2,5 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes verhängt werden; als deutsche Umsetzung liegt seit dem 1. Mai 2026 ein Regierungsentwurf zum "Gesetz zur Durchführung der Verordnung (EU) 2024/2847" vor.

Auch wenn der CRA als EU-Verordnung direkt gilt, braucht es trotzdem noch ein deutsches Begleitgesetz (z. B. für Zuständigkeiten und Bußgeldhöhen) — das ist gerade erst im Entwurfsstadium.

BSDC-B-KOM-2024-063
in KraftRelevanz 2A4
29.03.2026
EMFA und öffentlich-rechtlicher Rundfunk — Vorgaben zu Unabhängigkeit und Finanzierung
"Die Medien" (österreichisches Fachportal), mit direkten Verordnungszitaten
Recherche: DC
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Der EMFA verordnet Schutzmechanismen für die Unabhängigkeit öffentlich-rechtlicher Medien, mit Vorgaben für Bestellung und Abberufung des Managements — nicht Vorgaben, dass diese Sender von Plattformen bevorzugt angezeigt werden müssten.

Wichtigste Richtigstellung für Davids ursprüngliche Notiz zu diesem Punkt: Das Gesetz macht öffentlich-rechtliche Sender unabhängiger von der Politik (z. B. schwerer für eine Regierung, den Sender-Chef nach Belieben abzusetzen) — es zwingt Plattformen NICHT, diese Sender bevorzugt anzuzeigen. Die "Priorisierung" bezieht sich, wie oben gezeigt, auf ein Lösch-Widerspruchsrecht (Art. 18), nicht auf Sichtbarkeits-Ranking.

BSDC-B-FND-2023-084
in KraftRelevanz 2F2, Masterplan
01.07.2024
Feld enthält mehrere Jahresangaben, Originaltext prüfen
"Zahlungsverhalten in Deutschland 2023" — Privatsphäre als meistgenannter Bargeld-Vorteil
Deutsche Bundesbank
Recherche: DC
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An Bargeld schätzen die Befragten vor allem den Schutz ihrer Privatsphäre bei der Bargeldnutzung, während sie als Vorteile unbarer Zahlungsmittel unter anderem Komfort und Schnelligkeit hervorheben.

Direkter Beleg aus einer offiziellen Umfrage: Wenn Menschen gefragt werden, warum sie Bargeld mögen, ist "Privatsphäre" die meistgenannte Antwort — nicht Nostalgie oder Technikskepsis. Das bestätigt Blackstones Kernthese mit echten Umfragedaten statt Vermutung.

BSDC-B-FND-2026-088
in KraftRelevanz 2F3
19.05.2026
BSI-Einordnung zu APT-Gruppen und internationaler Bedrohungslage für Deutschland
Fachportal, mit BSI-Zitat
Recherche: DC
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Das BSI sieht 25 Prozent aller weltweit relevanten APT-Gruppen (Advanced Persistent Threats, meist staatlich gelenkte Angreifergruppen) aktiv gegen deutsche Ziele gerichtet — Deutschland liegt damit auf Platz 4 der weltweit am stärksten ins Visier genommenen Staaten.

Wichtiger Kontext: Ein Viertel aller bekannten staatlich gesteuerten Hackergruppen weltweit zielt gezielt auf Deutschland. Das ist relevant für die Frage, wie sicher zentrale Register (Vermögensregister-Idee, Vorratsdaten, Wallet-Infrastruktur) vor genau solchen Akteuren überhaupt sein könnten.

BSDC-B-FND-2026-090
in KraftRelevanz 2F6
2026
nur Jahresangabe in der Quelle
aktualisiert 2026
Meta/Google Werbeumsatz-Vergleich (Prognose 2026)
Statista, mit Verweis auf eMarketer-Analysten
Recherche: DC
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Analysten gehen davon aus, dass Meta 2026 rund 243 Milliarden US-Dollar Werbeumsatz erlösen wird, während Google bis Jahresende auf 239 Milliarden US-Dollar kommen dürfte — Meta könnte damit Google beim Werbeumsatz erstmals überholen.

Zusatzfakt: Es sind nicht nur ein, sondern zwei Konzerne (Google und Meta) im 200-Milliarden-Dollar-Bereich beim Werbeumsatz — das zusammen ist ein noch größerer Teil der weltweiten Werbewirtschaft, der auf Datenauswertung basiert.

BSDC-B-FND-2025-093
in KraftRelevanz 2F7, FND
16.06.2025
"Digital Decade 2025" — Special Eurobarometer zu digitalen Technologien und EU-Digitalpolitik
Europäische Kommission
Recherche: DC
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Der Bericht untersucht Wahrnehmungen und Erwartungen zur künftigen Nutzung digitaler Technologien im Alltag bis 2030 und bewertet, welche digitalen Maßnahmen die Bürger von Behörden priorisiert sehen wollen, um Europas digitale Zukunft inklusiv, sicher und werteorientiert zu gestalten.

Aktuellere, aber breiter gefasste Umfrage (nicht nur Datenschutz, sondern Digitalisierung allgemein) — nützlich als Ergänzung, wenn ihr zeigen wollt, was Europäer sich generell von der EU-Digitalpolitik wünschen. Für reine Datenschutz-Meinungsbilder bleibt die 2019er-Studie (oben) genauer, aber älter.

BSDC-B-FND-2024-094
in KraftRelevanz 2F7
05.11.2024
Standard-Eurobarometer 102 (Herbst 2024) — Grundvertrauen in EU-Institutionen (Kontextquelle)
Europäische Kommission
Recherche: DC
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51% der Europäer:innen vertrauen der EU — der höchste Wert seit 2007; bei jungen Menschen (15–24 Jahre) liegt das Vertrauen bei 59%.

Wichtiger Kontext-Fakt, der Nuancen in die Debatte bringt: Während bei Digitalthemen (Chatkontrolle, Vorratsdaten) berechtigte Kritik an der EU besteht, ist das allgemeine Grundvertrauen in die EU-Institutionen aktuell so hoch wie seit fast 20 Jahren nicht. Für Blackstones Glaubwürdigkeit wichtig: nicht "die EU" pauschal als misstrauisch darstellen, sondern konkrete Politikfelder benennen.

BSDC-B-IDN-2026-120
in KraftRelevanz 2B1
08.05.2026
EUDI-Wallet Gesamtstatus — 31 Durchführungsrechtsakte, Zeitplan Deutschland
Wikipedia (mit Quellenverweisen), Stand laut Artikel 08.05.2026
Recherche: DC
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Die Kommission hat inzwischen (Stand 8. Mai 2026) 31 Durchführungsrechtsakte erlassen, um die notwendigen Standards festzulegen. Der deutsche Starttermin ist der 2. Januar 2027, orientiert an der EU-weiten Verpflichtung zur Wallet-Bereitstellung ab spätestens 31. Dezember 2026.

Nützlicher Überblick zum reinen Zeitplan — 31 einzelne Durchführungsrechtsakte zeigen, wie viele technische Detailentscheidungen in diesem Prozess stecken (von denen die Biometrie-Frage nur eine ist). Für ein vollständiges B1-Update wäre eine systematische Sichtung aller 31 Akte ein eigenes größeres Rechercheprojekt.

BSDC-B-KOM-2025-134
🔶 im VerfahrenRelevanz 2A4
Juli 2025
Stand Juli 2025, weiterhin gültig
EMFA vor dem EuGH — Nichtigkeitsklage Ungarns
CBH Rechtsanwälte
Recherche: DC
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Einige Mitgliedstaaten haben während des Gesetzgebungsverfahrens die Kompetenz der EU für Teile des EMFA angezweifelt; Ungarn hat sogar eine Nichtigkeitsklage beim EuGH erhoben (Rs. C-486/24). Allgemein wird aufgrund der weiten Kompetenzauslegung des EuGH aber nicht erwartet, dass der EMFA für nichtig erklärt wird.

Bisher nicht in der Datenbank: Es gibt einen offenen Gerichtsstreit um das gesamte EMFA-Gesetz, angestoßen von Ungarn. Wahrscheinlich wird das Gesetz bestehen bleiben, aber das Verfahren ist noch nicht entschieden — relevant für die Statuskennzeichnung.

BSDC-B-FND-2025-135
in KraftRelevanz 2A5
23.06.2025
EU-Roadmap zu Post-Quanten-Kryptografie (verwandtes, aber separates Vorhaben)
Industrial Cyber, mit Bezug auf NIS-Kooperationsgruppe/Kommission
Recherche: DC
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Mitgliedstaaten sollen bis Ende 2026 mit dem Übergang zu quantenresistenter Kryptografie beginnen, kritische Infrastruktur muss die Umstellung spätestens bis 2030 abschließen.

Wichtig zur Abgrenzung: Das ist NICHT dasselbe wie die "Going Dark"-Verschlüsselungsschwächung — im Gegenteil, hier geht es darum, Verschlüsselung sogar noch widerstandsfähiger gegen künftige Quantencomputer zu machen. Zeigt die Doppelrolle der EU: gleichzeitig Verschlüsselung stärken (hier) und den Zugriff darauf erleichtern wollen (Encryption Roadmap) — ein innerer Widerspruch, der im Dossier erwähnenswert ist.

BSDC-B-FIN-2026-137
in KraftRelevanz 2C4
29.07.2026
ESMA MiCA-Register — aktuelle Marktgröße
Cryptonomist, mit ESMA-Datenbezug
Recherche: DC
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Über 270 Krypto-Dienstleister sind Stand 29. Juli 2026 unter MiCA in der EU registriert.

Konkrete Zahl zur Marktgröße unter dem neuen Regelwerk — nützlich, um zu zeigen, dass MiCA praktisch angewendet wird und nicht nur Theorie ist.

BSDC-B-IDN-2025-152
in KraftRelevanz 2B1
29.10.2024
Feld enthält mehrere Jahresangaben, Originaltext prüfen
vzbv-Umfrage — Verbrauchervertrauen in digitale Brieftaschen
vzbv, Umfrage durchgeführt von eye square
Recherche: DC
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Internet-repräsentative Onlinebefragung unter 1.000 Personen ab 16 Jahren im Auftrag des vzbv, statistische Fehlertoleranz max. ±3 Prozentpunkte. (Für exakte Vertrauens-Prozentzahlen: Volltext des Positionspapiers bei nächster Gelegenheit auswerten — hier nur Methodik erfasst.)

Es gibt eine repräsentative Umfrage dazu, wie sehr die deutsche Bevölkerung der geplanten Wallet vertraut — für einen Blackstone-Artikel zum Meinungsbild relevant, aber die konkreten Prozentzahlen müssen noch aus dem verlinkten Positionspapier extrahiert werden.

BSDC-B-FND-2026-168
in KraftRelevanz 2F1
17.03.2023
GrapheneOS Wikipedia-Eintrag — technische Eckdaten und Projektstruktur
Wikipedia, mit Quellenverweisen
Recherche: DC
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GrapheneOS wurde ursprünglich im März 2016 veröffentlicht (als Nachfolger von CopperheadOS), wird als gemeinnützige Organisation seit dem 17. März 2023 offiziell geführt und ist vollständig Open Source unter MIT- und Apache-Lizenzen.

Nützliche Fakten zur Projektgeschichte und Rechtsform — wichtig für Vertrauenswürdigkeits-Argumentation im Masterplan: gemeinnützig organisiert, quelloffen, keine kommerziellen Gewinninteressen im Hintergrund.

BSDC-B-FND-2020-175
in KraftRelevanz 2F8
2020
nur Jahresangabe in der Quelle
2020 (frühester dokumentierter Bitwarden-Audit)
Original Cure53-Pentest-Report zu Bitwarden (Volltext-PDF)
Cure53
Recherche: DC
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Direkt zugänglicher Original-Prüfbericht — als Beleg dafür, dass Bitwarden von Anfang an (2020) mit vollständig öffentlichem Quellcode und unabhängigen Prüfberichten gearbeitet hat, nicht erst nachträglich als Reaktion auf Kritik.

Für Zitierfähigkeit wichtig: der Original-Bericht selbst, nicht nur Zusammenfassungen darüber.

BSDC-B-FND-2021-176
in KraftRelevanz 2F1
31.05.2021
Threema-CEO Martin Blatter im Interview — Nutzerzahlen nähern sich 10 Millionen
Watson (Schweizer Newsportal), Interview mit Threema-CEO Martin Blatter
Recherche: DC
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Threema für Private und die Business-Lösung Threema Work waren Mitte 2021 im Begriff, die Marke von zehn Millionen Nutzern zu knacken. Die kostenpflichtige App gewann in den ersten acht Jahren (bis Ende 2020) acht Millionen Nutzer, allein 2021 kamen bis dahin fast zwei Millionen hinzu. Das Gros der neuen Nutzer stammte aus Deutschland, rund ein Fünftel aus der Schweiz.

Das ist die letzte direkte Unternehmensangabe, die bei dieser Recherche gefunden wurde — von 2021. Seither keine neuere, ähnlich verlässliche direkte Aussage des Unternehmens gefunden. Für einen aktuellen Blackstone-Artikel unzureichend allein — als Ausgangspunkt/untere Grenze verwendbar ("mindestens 10 Millionen, Stand 2021"), mit klarer Datierung.

BSDC-B-FND-2025-178
in KraftRelevanz 2F1
Juli 2025
Datenstand Juli 2025 laut Seite (genaue Zahl hinter Bezahlschranke)
Statista-Zeitreihe zu Threema-Nutzerzahlen (Methodik-Hinweis)
Statista
Recherche: DC
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Bestätigt methodisch den Wachstumsverlauf (400.000 Nutzer Anfang 2014 auf mehrere Millionen während der WhatsApp-Facebook-Übernahme), aktuellste Zahl (Juli 2025) liegt hinter einer Bezahlschranke und konnte hier nicht extrahiert werden.

Es gibt eine aktuellere Zahl (Stand Juli 2025), die aber kostenpflichtig ist — für ein künftiges Batch mit Statista-Zugang oder über eine frei zugängliche Zweitquelle nachrecherchieren.