Quellen-Tabelle

Alle erfassten Quellen mit Kernaussage und Klartext im Volltext.

BSDC-IDDatumTitel & QuelleKernaussageKlartext
BSDC-B-FIN-2021-1366
Relevanz 3BANK
11.05.2021
BaFin ordnet gegenüber N26 Bank interne Sicherungsmaßnahmen an
BaFin
Recherche: DC
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Die BaFin ordnete am 11.05.2021 gegenüber N26 Maßnahmen zur Geldwäsche-Prävention an und bestellte einen Sonderbeauftragten, weil die technische Überwachung und Kundenidentifizierung mangelhaft war.

Belegt die BaFin-Anordnung vom 11.05.2021. Betrifft die interne Kontrollqualität, nicht automatisch jede einzelne Kontoschließung bei N26.

BSDC-B-FIN-2021-1367
Relevanz 3BANK
25.06.2021
BaFin verhängt Geldbuße gegen N26 Bank GmbH wegen verspäteter Verdachtsmeldungen
BaFin
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Die BaFin verhängte am 25.06.2021 eine Geldbuße von 4,25 Mio. Euro gegen N26, weil die Bank Verdachtsmeldungen nach dem Geldwäschegesetz wiederholt zu spät einreichte.

Belegt Höhe und Grund des Bußgelds. Betrifft Verstöße aus den Jahren 2019/2020, nicht den aktuellen Zustand der Bank.

BSDC-B-FIN-2021-1368
Relevanz 3BANK
05.10.2021
BaFin begrenzt Neukundenwachstum von N26
BaFin
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Die BaFin begrenzte im November 2021 das Neukundenwachstum von N26 auf 50.000 Kunden pro Monat, wegen Mängeln im IT- und Auslagerungs-Risikomanagement.

Belegt die Wachstumsbeschränkung und ihren Grund. Eine Aufhebungsmitteilung der BaFin ist hiermit nicht mitbelegt.

BSDC-J-FIN-2021-1369
Relevanz 3BANK
2021
nur Jahresangabe in der Quelle
2021
N26: Smartphone-Bank kündigt zahlreiche Konten fristlos
Handelsblatt
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Dem Handelsblatt lagen 2021 rund 40 Fälle vor, in denen N26 deutschen Kunden fristlos kündigte, mit Kündigungsschreiben, die nur pauschal auf AGB-Verstöße verwiesen, ohne den konkreten Vorwurf zu nennen.

Belegt die 40 dem Handelsblatt vorliegenden Einzelfälle. Keine Aussage über die Gesamtzahl aller N26-Kündigungen.

BSDC-J-FIN-2023-1370
Relevanz 3BANK
2023
nur Jahresangabe in der Quelle
2023
Bank kündigt ohne Grund Dein Girokonto, darf sie das?
Finanztip
Recherche: DC
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Nach ständiger BGH-Rechtsprechung können private Banken in Deutschland Girokonten grundsätzlich ohne Angabe von Gründen kündigen, was Kunden bei plötzlicher Kontosperrung rechtlich weitgehend schutzlos lässt.

Belegt die Rechtslage laut BGH-Rechtsprechung. Kein Fehlverhalten einzelner Banken, sondern eine bestehende gesetzliche Regelungslücke.

BSDC-J-FIN-2008-1371
Relevanz 3BANK
2008
nur Jahresangabe in der Quelle
2008
Commerzbank to acquire Dresdner
Business Standard
Recherche: DC
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Die Commerzbank kaufte die Dresdner Bank 2008 für rund 9,8 Mrd. Euro von der Allianz, öffentlich als strategische Fusion zweier Großbanken dargestellt.

Belegt Kaufpreis und Darstellung des Deals 2008. Die spätere Staatshilfe ist separat belegt.

BSDC-J-FIN-2009-1372
Relevanz 3BANK
2009
nur Jahresangabe in der Quelle
2009
18 Milliarden für Commerzbank: Die private Staatsbank
taz
Recherche: DC
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Der Rettungsfonds SoFFin stützte die Commerzbank ab Dezember 2008 mit stillen Einlagen von zusammen 18,2 Mrd. Euro und wurde mit gut 25 Prozent größter Einzelaktionär.

Belegt die SoFFin-Rettungssumme und den Staatsanteil. Bezieht sich auf die Rettung direkt nach der Dresdner-Bank-Übernahme.

BSDC-J-FIN-2017-1373
Relevanz 3BANK
2017
nur Jahresangabe in der Quelle
2017
Zehn Jahre Finanzkrise: Wie die IKB die Krise nach Deutschland brachte
Tagesspiegel
Recherche: DC
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Die IKB Deutsche Industriebank war im Juli 2007 die erste deutsche Bank, die in der Subprime-Krise kollabierte, die KfW musste sie mit rund 10 Mrd. Euro retten, der Bund zusätzlich mit 1,2 Mrd. Euro.

Belegt Kollaps, Rettungssumme und den späteren Verkauf der KfW-Anteile für rund 100 statt 800 Mio. Euro.

BSDC-B-FIN-2009-1374
Relevanz 3BANK
20.03.2009
Bundestag beschließt Zwangsverstaatlichung der Hypo Real Estate
Deutscher Bundestag
Recherche: DC
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Die Hypo Real Estate erhielt bis Februar 2009 Garantien von insgesamt 52 Mrd. Euro, bevor der Bundestag am 20.03.2009 die Zwangsverstaatlichung beschloss.

Belegt Garantiesumme und Verstaatlichungsbeschluss. Der langfristige Gesamtschaden für den Steuerzahler ist hiermit nicht beziffert.

BSDC-O-FIN-2010-1375
Relevanz 3BANK
2010
nur Jahresangabe in der Quelle
2010
FMS Wertmanagement, wer wir sind
FMS Wertmanagement
Recherche: DC
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Die Bad Bank FMS Wertmanagement übernahm 2010 von der Hypo Real Estate ein Portfolio mit einem Nominalwert von 175,7 Mrd. Euro.

Primärquelle der Bad Bank selbst. Der Nominalwert entspricht nicht dem tatsächlichen Verlust für den Steuerzahler.

BSDC-J-FIN-2012-1376
Relevanz 3BANK
2012
nur Jahresangabe in der Quelle
2012
Zerschlagene Landesbank: Was aus den Resten der WestLB wird
WirtschaftsWoche
Recherche: DC
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Die WestLB wurde nach mehreren Rettungsversuchen zum 30.06.2012 endgültig zerschlagen, Nordrhein-Westfalen stellte allein für Personal- und Pensionskosten rund 1 Mrd. Euro zurück.

Belegt Zerschlagungsdatum und NRW-Rückstellung. Die Gesamtkosten aller Rettungsrunden seit 2008 sind hiermit nicht vollständig beziffert.

BSDC-B-FIN-2019-1377
Relevanz 3BANK
2019
nur Jahresangabe in der Quelle
2019
Söder: Vorzeitige Beendigung des EU-Beihilfeverfahrens zur BayernLB
Bayerisches Landesportal
Recherche: DC
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Bayern stützte die BayernLB 2008 mit 10 Mrd. Euro, im EU-Beihilfeverfahren musste die Bank davon rund 5,5 Mrd. Euro an den Freistaat zurückzahlen.

Primärquelle der bayerischen Staatsregierung. Bestätigt Rettungssumme 2008 und spätere Rückzahlung.

BSDC-O-FIN-2007-1378
Relevanz 3BANK
2007
nur Jahresangabe in der Quelle
2007
SachsenLB
Finanzwende
Recherche: DC
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Die SachsenLB wurde 2007 in einem Notverkauf an die LBBW abgegeben, der Freistaat Sachsen musste am Ende rund 1,73 Mrd. Euro an Garantien zahlen.

Belegt Notverkauf und tatsächlich gezahlte Garantiesumme, unterscheidet zwischen zugesagter und gezogener Garantie.

BSDC-J-FIN-2019-1379
Relevanz 3BANK
2019
nur Jahresangabe in der Quelle
2019
Rettungspaket: NordLB erhält lang ersehnte Kapitalspritze
Handelsblatt
Recherche: DC
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Nach faulen Schifffahrtskrediten einigten sich Land Niedersachsen, die Sparkassen-Finanzgruppe und Sachsen-Anhalt 2019 auf ein Rettungspaket von 3,63 Mrd. Euro für die NordLB.

Belegt die Zusammensetzung und Höhe des Rettungspakets 2019.

BSDC-O-FIN-2020-1380
Relevanz 3BANK
2020
nur Jahresangabe in der Quelle
2020
About the FinCEN Files investigation
ICIJ
Recherche: DC
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In den 2020 veröffentlichten FinCEN Files war die Deutsche Bank mit 982 gemeldeten Verdachtsfällen und rund 1,3 Billionen Dollar Transaktionsvolumen vertreten, 62 Prozent der gesamten im Datenleck erfassten Summe.

Verdachtsmeldungen sind kein Nachweis abgeschlossener Geldwäsche, sondern Meldungen von Banken selbst an US-Behörden.

BSDC-J-FIN-2021-1381
Relevanz 3BANK
21.10.2021
CumEx-Files 2.0, der skandalöse Steuerbetrug geht weiter
CORRECTIV
Recherche: DC
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Cum-Ex- und Cum-Cum-Geschäfte kosteten den deutschen Staat zwischen 2000 und 2020 nach Schätzungen rund 36 Mrd. Euro, europaweit bis zu 150 Mrd. Euro.

Rechercheergebnis eines Journalistennetzwerks, keine amtliche Feststellung. Die Größenordnung deckt sich mit weiteren offiziellen Schätzungen.

BSDC-J-FIN-2024-1382
Relevanz 3BANK
2024
nur Jahresangabe in der Quelle
2024
Cum-Ex/Cum-Cum-Skandal: Versagt der Staat beim Zurückholen der Milliarden?
ZDFheute
Recherche: DC
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Bis Ende 2023 hatte der deutsche Staat vom Cum-Ex/Cum-Cum-Schaden laut Bundesfinanzministerium erst rund 200 Mio. Euro zurückgeholt, keine 1 Prozent des Gesamtschadens.

Belegt den Rückholstand zum Stichtag 31.12.2023. Weitere Rückholungen nach diesem Datum sind hiermit nicht erfasst.

BSDC-P-FIN-2021-1383
Relevanz 3BANK
28.07.2021
Bundesgerichtshof bestätigt Verurteilung im ersten Cum-Ex-Strafverfahren
Bundesgerichtshof
Recherche: DC
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Der BGH stellte am 28.07.2021 im ersten bundesweiten Cum-Ex-Strafverfahren höchstrichterlich fest, dass die Geschäfte Steuerhinterziehung waren, und ordnete die Einziehung von rund 176 Mio. Euro bei der Bank M.M. Warburg an.

Primärquelle, die offizielle Pressemitteilung des BGH zum Grundsatzurteil.

BSDC-J-FIN-2024-1384
Relevanz 3BANK
2024
nur Jahresangabe in der Quelle
2024
Christian Olearius: Gericht weist Vorwürfe des Ex-Warburg-Chefs klar zurück
Handelsblatt
Recherche: DC
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Das Verfahren gegen den früheren Warburg-Mitinhaber Christian Olearius wegen mutmaßlich 14-facher schwerer Steuerhinterziehung wurde wegen dauerhafter Verhandlungsunfähigkeit eingestellt.

Eine Verfahrenseinstellung wegen Verhandlungsunfähigkeit ist kein Freispruch und keine Verurteilung.

BSDC-J-FIN-2020-1385
Relevanz 3BANK
2020
nur Jahresangabe in der Quelle
2020
HVB akzeptiert Bußgeldbescheide wegen Steuerdelikten
DAS INVESTMENT
Recherche: DC
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Die HypoVereinsbank akzeptierte Bußgeldbescheide von 9,8 sowie weiteren 19,1 Mio. Euro, weil im Cum-Ex-Komplex mehrfach Kapitalertragsteuer auf dieselben Dividenden erstattet worden war.

Belegt beide Bußgeldbescheide gegen die HypoVereinsbank getrennt voneinander.

BSDC-O-FIN-2021-1386
Relevanz 3BANK
27.04.2021
Folgen des BGH-Urteils: Banken müssen Geld erstatten
vzbv
Recherche: DC
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Der BGH erklärte am 27.04.2021 (Az. XI ZR 26/20) die in Banken-AGB verbreitete Zustimmungsfiktion für unwirksam, Schweigen der Kunden durfte nicht länger als Zustimmung zu Gebührenerhöhungen gelten.

Betrifft alle Banken, die diese Klausel verwendeten, nicht nur die konkret beklagte Bank.

BSDC-J-FIN-2021-1387
Relevanz 3BANK
2021
nur Jahresangabe in der Quelle
2021
Kontogebühren zurückholen: Deutsche Bank plant 300 Millionen Euro ein
t-online
Recherche: DC
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Die Deutsche Bank plante nach dem BGH-Zustimmungsfiktion-Urteil mit rund 300 Mio. Euro Rückerstattungen an Kunden für unrechtmäßig erhöhte Kontogebühren.

Eine geplante Rückstellung ist keine Aussage darüber, wie viel tatsächlich an Kunden ausgezahlt wurde.

BSDC-J-FIN-2025-1388
Relevanz 3BANK
04.02.2025
BGH: Negativzinsen auf Spareinlagen und Tagesgeld unwirksam
ZDF
Recherche: DC
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Der BGH entschied am 04.02.2025 in vier Verfahren der Verbraucherzentralen, dass Verwahrentgelte auf Giro-, Tagesgeld- und Sparkonten unzulässig waren. Zum Höchststand im Mai 2022 hatten mindestens 455 deutsche Banken solche Negativzinsen verlangt.

Belegt Urteilsdatum und die Zahl betroffener Banken zum Höchststand 2022.

BSDC-J-FIN-2016-1389
Relevanz 3BANK
2016
nur Jahresangabe in der Quelle
2016
Teures Kirch-Interview: Rolf Breuer zahlt 3,2 Millionen bei Vergleich mit Deutscher Bank
juve.de
Recherche: DC
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Im Streit um die Kirch-Pleite zahlte die Deutsche Bank 2014 einen Vergleich von 775 Mio. Euro an die Kirch-Erben, insgesamt rund 928 Mio. Euro in der Sache. Ex-Bankchef Rolf Breuer zahlte 2016 zusätzlich 3,2 Mio. Euro aus eigener Tasche.

Belegt beide Vergleichszahlungen getrennt, die der Bank 2014 und die private von Breuer 2016.

BSDC-J-FIN-2006-1390
Relevanz 3BANK
2006
nur Jahresangabe in der Quelle
2006
Victory für Ackermann und Co: Mannesmann-Prozess endet mit Freisprüchen
heise online
Recherche: DC
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Im Mannesmann-Prozess um mutmaßlich untreue Millionen-Prämien wurde das Verfahren gegen den späteren Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann 2006 gegen eine Geldauflage von 3,2 Mio. Euro eingestellt.

Eine Einstellung gegen Geldauflage nach § 153a StPO ist kein Freispruch und kein Schuldeingeständnis.