✅ in KraftBehörde/Institution · FundamentBSDC-B-FND-2024-096
Mullvad VPN — Vierter Cure53-Infrastruktur-Audit
Ein unabhängiges, auf IT-Sicherheit spezialisiertes Unternehmen hat gezielt versucht, Mullvad zu "knacken" — und fand keine Wege, die versprochene Anonymität zu brechen. Das ist der Unterschied zwischen einem VPN-Anbieter, der nur "vertrau uns" sagt, und einem, der es extern überprüfen lässt.
Quelle öffnen →Cure53 (unabhängiges Sicherheitsforschungs-Unternehmen), veröffentlicht von MullvadRecherche: DC
SEC-Urteil gegen Terraform Labs und Do Kwon nach Terra-Luna-Kollaps
Nicht abschließend geklärt ist, wie viel des zugesprochenen Betrags tatsächlich zurückerhalten wird, da Terraform Labs zum Urteilszeitpunkt bereits weitgehend zahlungsunfähig war. Offen bleibt der Ausgang paralleler strafrechtlicher Verfahren gegen Do Kwon in den USA und Südkorea sowie Fragen zu seiner Auslieferung.
Quelle öffnen →U.S. Securities and Exchange Commission (SEC)Recherche: DC
Wie viele Kunden neben den 65.000 Mitarbeitern konkret betroffen waren, wurde nicht abschließend beziffert. Ob die im Darknet angebotenen Daten tatsächlich verkauft oder für Betrug missbraucht wurden, ist nicht belegt.
Geldwäscheermittlungen wegen Immobilieninvestitionen in Stuttgart eingestellt
Die konkreten Namen der beteiligten Immobilienunternehmen und die Höhe der mutmaßlich gewaschenen Summen sind nicht dokumentiert. Die Einstellung bedeutet ausdrücklich keinen Freispruch, sondern nur unzureichende Beweise für eine Anklage.
ZKTeco-Zugangsterminals: 24 Sicherheitslücken in biometrischen Systemen entdeckt
Aus der Kaspersky-Quelle geht nicht hervor, ob und wann ZKTeco tatsächlich Patches veröffentlicht hat, und es ist nicht belegt, dass die Schwachstellen in der Praxis bereits von Angreifern ausgenutzt wurden.
✅ in KraftBehörde/Institution · FundamentBSDC-B-FND-2024-402
Surfshark "Smart Home Privacy Checker" — Alexa sammelt dreifachen Durchschnitt an Datenpunkten
Sehr konkrete, vergleichende Einzelzahl: Alexa sammelt nicht einfach "viele" Daten, sondern nachweislich das 3-fache dessen, was für die Funktion eigentlich nötig wäre, verglichen mit anderen Geräten derselben Kategorie. Wichtiger Hinweis zur Quellenkritik: Surfshark ist selbst ein VPN-Anbieter mit kommerziellem Interesse an Privacy-Ängsten — die Methodik (Zählung konkreter Datenpunkte pro App) ist aber nachvollziehbar und spezifisch genug, um als seriöse Grundlage zu gelten, nicht nur als Marketing-Behauptung.
Quelle öffnen →datensicherheit.de, mit Bezug auf Surfshark-StudieRecherche: DC
Medibank-Datenleck Australien: Ransomware-Erpressung und Veröffentlichung von Gesundheitsdaten
Nicht geklärt ist, wie die Angreifer ursprünglich Zugang erlangten, dies ist Gegenstand des laufenden Verfahrens. Die tatsächliche Bußgeldhöhe steht offen, da die theoretische Gesamtsumme je nach Zählung der Verstöße kontrovers diskutiert wird. Der Ausgang des Gerichtsverfahrens war zum Zeitpunkt der Quelle nicht entschieden.
Quelle öffnen →Office of the Australian Information Commissioner (OAIC)Recherche: DC
Primärquelle · FundamentBSDC-P-FND-2024-1424
Stanford-Studie: über 1.000 Missbrauchsbilder im KI-Trainingsdatensatz LAION-5B gefunden
Ob und in welchem Umfang bereits veröffentlichte KI-Bildmodelle mit dem unbereinigten Datensatz trainiert wurden und welche Folgen das für einzelne Betroffene hatte, ist aus dieser Quelle nicht abschließend belegt.
Quelle öffnen →Stanford Internet Observatory / Human Rights WatchRecherche: DC
Journalismus · KommunikationBSDC-J-KOM-2024-2573
Cyberangriff auf die polnische Nachrichtenagentur PAP mit gefälschter Mobilmachungsmeldung
Die konkrete Urheberschaft ist nicht offiziell bestätigt, polnische Behörden sprachen nur von einem wahrscheinlichen russischen Angriff. Der genaue technische Ablauf wurde nicht veröffentlicht.
US-Sanktionen gegen Wagner-nahe Goldfirmen in der Zentralafrikanischen Republik
Die Sanktionsmitteilung liefert keine belastbaren Detailzahlen zu Gold-Exportmengen dieser Firmen; die 2,5-Milliarden-Dollar-Schätzung ist nicht unabhängig verifiziert.
Quelle öffnen →US Department of the Treasury (OFAC)Recherche: DC
Snowflake-Datenleck: 165 Firmen durch gestohlene Zugangsdaten ohne MFA kompromittiert
Die genaue Gesamtzahl der betroffenen Einzelpersonen sowie die Höhe tatsächlich gezahlter Lösegelder einzelner Opferunternehmen sind aus dieser Quelle nicht abschließend bestätigt. Der juristische Ausgang des Verfahrens gegen die mutmaßlichen Täter war zum Zeitpunkt der zitierten Berichterstattung noch offen.
Quelle öffnen →Mandiant (Google Cloud Threat Intelligence)Recherche: DC
Ticketmaster/Live-Nation-Datenleck in der Snowflake-Angriffswelle 2024
Die Zahl von 560 Millionen betroffenen Datensätzen stammt allein von den Erpressern und wurde von Live Nation nie unabhängig bestätigt, das Unternehmen sprach in seiner SEC-Meldung nur allgemein von möglicherweise betroffenen Kundendaten. Offen bleibt, wie viele der zum Verkauf angebotenen Datensätze tatsächlich aktuell und echt sind und ob vollständige Zahlungskartennummern statt nur Hash-Werten erbeutet wurden.
✅ in KraftPrimärquelle · Identität & ZugangBSDC-P-IDN-2024-011
Verordnung (EU) 2024/1183 zur Einführung des europäischen Rahmens für die digitale Identität (eIDAS 2.0)
Das ist das Gesetz, das die digitale Ausweis-App für alle EU-Bürger einführt. Im Gesetzestext steht: freiwillig und kostenlos. Ob das in der Praxis auch so bleibt, ist eine andere Frage — siehe die nächsten Quellen.
Desinformationswelle nach dem Attentat auf Robert Fico
Es handelt sich nicht um einen belegten Cyberangriff, sondern um ein dokumentiertes Desinformationsphaenomen; ein koordinierter staatlicher Urheber der Falschnarrative ist durch die Quelle nicht bewiesen.
Die genaue Zahl der betroffenen Kunden und Mitarbeiter sowie der vollständige Umfang der gestohlenen Datenfelder wurden von Santander nicht abschließend beziffert, Medienschätzungen reichten bis zu rund 30 Millionen Kundendatensätzen. Offen blieb zudem, ob und in welcher Höhe Regulierungsbehörden Bußgelder verhängten.
Eurodac-Reform: EU speichert künftig auch Gesichtsbilder von Asylsuchenden, nicht nur Fingerabdrücke
Der genaue Umfang der neu erfassten Personenkategorien und die tatsächliche Nutzung der Gesichtsbilddaten durch nationale Behörden nach Inbetriebnahme sind aus dieser Rechtsakt-Zusammenfassung nicht im Detail belegt.
Quelle öffnen →EUR-Lex / Rat der Europäischen UnionRecherche: DC
Cyberangriff auf die Helsinkier Bildungsverwaltung
Warum das verfügbare Sicherheitsupdate nicht installiert wurde, ist nicht geklärt. Die genaue Zahl der betroffenen Personen bleibt vorläufig, ebenso wer hinter dem Angriff steckt.
Ransomware-Angriff auf die Banco de Venezuela durch LockBit
Welche und wie viele Datensätze exfiltriert wurden, ist nicht belegt, LockBits eigene Behauptungen wurden nicht unabhängig bestätigt. Ob die Lösegeldforderung bezahlt wurde, bleibt unklar.
Gescheiterter Deepfake-Betrugsversuch gegen WPP-Chef Mark Read
Welche konkrete Software für die Stimmklonierung eingesetzt wurde und wer hinter dem Angriff steckt, ist nicht öffentlich bekannt. Die genaue angestrebte Schadenssumme wurde nicht beziffert, da kein Geld floss.
BKA testete Gesichtserkennungssoftware mit Millionen Fahndungsfotos
Ob die getesteten Softwareprodukte oder Hersteller anschließend tatsächlich beschafft und im Wirkbetrieb eingesetzt wurden, ist aus dieser Quelle nicht belegt. Trotz monatelanger Verhandlungen kam laut Bericht keine Einigung zwischen BKA und Datenschutzbeauftragtem über die Rechtmäßigkeit zustande, das Verfahren blieb offen.
Georgien: Gewaltsame Polizeirepression gegen Proteste gegen das "Agenten-Gesetz"
Der Bericht stuetzt sich primaer auf Zeugenaussagen und Videomaterial, keine unabhaengige gerichtliche Feststellung; die Urheberschaft nächtlicher Ueberfaelle auf Aktivisten wurde nicht der Regierung direkt zugeordnet.
Enttarnung und Sanktionierung des LockBit-Anführers Dmitry Khoroshev
Khoroshev wurde nach der Anklage nicht festgenommen und hält sich vermutlich in Russland auf, das keine Auslieferungsabkommen mit den USA hat. Ein Gerichtsurteil steht aus, es gilt die Unschuldsvermutung. Angaben zur Gesamtschadenssumme schwanken zwischen über 500 Millionen und über 1 Milliarde Dollar.
Quelle öffnen →National Crime Agency (NCA), in Zusammenarbeit mit US-Justizministerium, FBI und US-Finanzministerium (OFAC)Recherche: DC
Ransomware-Gruppe Stormous beansprucht Angriffe auf VAE-Regierungsbehörden
Es handelt sich ausschließlich um Behauptungen der Angreifergruppe, keine der genannten Institutionen bestätigte den Angriff. Die tatsächliche Kompromittierung ist nicht unabhängig verifiziert.
APT28-Cyberangriff auf SPD-Parteizentrale und Rüstungsunternehmen
Nicht öffentlich beziffert wurde der konkrete Umfang der abgeflossenen Daten bei der SPD oder den betroffenen Unternehmen. Die genaue Zahl und Namen aller betroffenen Rüstungsunternehmen wurden aus Sicherheitsgründen nicht vollständig veröffentlicht.
Quelle öffnen →Bundesregierung / Auswärtiges AmtRecherche: DC
Vastaamo-Hack Finnland: Erpressung von Psychotherapie-Patienten mit Sitzungsnotizen
Die Zahl der tatsächlich betroffenen Patienten schwankt zwischen rund 22.000 und über 30.000 und ist nicht abschließend amtlich bestätigt. Unklar bleibt, wie viele Patienten tatsächlich Lösegeld zahlten. Der von Medien berichtete Zusammenhang mit mindestens einem Suizid ist medial kolportiert, aber nicht gerichtlich als Kausalzusammenhang festgestellt worden.
Ueberwachung georgischer Protestierender: Handyauswertung mit Cellebrite-Technologie waehrend der "Agenten-Gesetz"-Proteste
Der genaue technische Nachweis stuetzt sich vor allem auf Zeugenaussagen Betroffener, nicht auf forensisch verifizierte Einzelfallberichte; eine gerichtliche Aufarbeitung oder offizielle Bestaetigung liegt nicht vor.
DDoS-Angriff auf den ecuadorianischen Justizrat aus 15 Ländern
Wer hinter dem Angriff steckt, ist nicht belegt. Die Behauptung, keine Daten seien kompromittiert worden, stammt allein von der betroffenen Institution selbst.
Change Healthcare: Ransomware-Angriff durch BlackCat/ALPHV über ungeschütztes Citrix-Portal
Die hier genannten Fakten stammen größtenteils aus der Kongressaussage von UnitedHealth-CEO Andrew Witty vom 01.05.2024 und wurden nicht unabhängig durch forensische Berichte Dritter bestätigt. Die genaue Menge der exfiltrierten Daten, teils mit rund 6 Terabyte beziffert, sowie die Zahl von etwa 190 Millionen betroffenen Personen basieren auf späteren HHS-Meldungen und können sich noch ändern. Die Höhe der an ALPHV/BlackCat gezahlten Lösegeldsumme wurde von UnitedHealth nie offiziell bestätigt.
UnitedHealth-CEO Witty vor US-Kongress zu Change-Healthcare-Hack
Die Schätzung eines Drittels der US-Bevölkerung war vorläufig, die spätere endgültige Zahl von rund 190 Millionen Betroffenen wurde in dieser Anhörung noch nicht genannt. Ob die Zahlung tatsächlich zur vollständigen Löschung der Daten führte, blieb offen.
Quelle öffnen →US-Senatsausschuss für Finanzen (Senate Finance Committee)Recherche: DC
Dropbox-Sign-Datenleck 2024: Kompromittiertes Service-Konto legt Kundendaten und Authentifizierungstoken offen
Dropbox nannte keine konkrete Gesamtzahl betroffener Konten. Ob Drittanwendungen mit gestohlenen Token missbraucht wurden, ist nicht bekannt. Die Angabe, Dokumenteninhalte seien nicht betroffen, stammt allein aus der unternehmenseigenen Untersuchung ohne unabhängige Bestätigung.
Change-Healthcare-Angriff: Witty gesteht 22-Millionen-Lösegeld vor dem Senat
Die exakte Gesamtzahl der letztlich betroffenen Personen ist nicht abschließend belegt, spätere behördliche Meldungen korrigierten diese Zahl mehrfach nach oben. Ob die gestohlenen Daten trotz Lösegeldzahlung tatsächlich gelöscht wurden, bleibt offen.
Quelle öffnen →The Record (Recorded Future News)Recherche: DC
Organisation/NGO · FundamentBSDC-O-FND-2024-1488
US-Justizministerium verklagt Live Nation/Ticketmaster wegen Monopolmissbrauchs im Konzertmarkt
Der Ausgang des Verfahrens (Urteil, Vergleich oder Abweisung) ist aus dieser Quelle zum Zeitpunkt der Klageeinreichung noch offen und nicht belegt.
eIDAS-2.0-Verordnung final verabschiedet trotz Sicherheitsforscher-Protesten gegen Artikel 45
Nicht geklärt ist, ob die finale Fassung die technischen Bedenken tatsächlich entkräftet hat. Umstritten bleibt, ob Browserhersteller weiterhin eigene Vertrauensentscheidungen treffen können. Die vollständigen Auswirkungen zeigen sich erst nach Ablauf der Übergangsfristen 2026/2027.
Quelle öffnen →Amt für Veröffentlichungen der Europäischen UnionRecherche: DC
Primärquelle · KommunikationBSDC-P-KOM-2024-405
Urteil in der Rechtssache C-470/21 (Vorratsdatenspeicherung von IP-Adressen)
Der EuGH hat seine bisherige strengere Linie gelockert: IP-Adressen dürfen künftig auch bei kleineren Straftaten pauschal gespeichert werden. Belegt NICHT, dass Deutschland eine solche Speicherpflicht bereits gesetzlich umgesetzt hat.
Quelle öffnen →Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH)Recherche: DC
Journalismus · FundamentBSDC-J-FND-2024-2567
London-Drugs-Ransomwareangriff durch LockBit
Der genaue Umfang der gestohlenen Daten ist nicht abschließend geklärt. Ob Kundendaten entgegen der Unternehmensaussage doch betroffen waren, ist nicht unabhängig verifiziert.