Project Red Card: über 850 britische Fußballprofis fordern Entschädigung für Leistungsdaten-Nutzung
Der Ausgang etwaiger Gerichtsverfahren und eine mögliche Entschädigungssumme sind aus dieser Quelle nicht belegt; es handelt sich um vorprozessuale Forderungen.
Quelle öffnen →Global Sports Data and Technology Group / Norton Rose FulbrightRecherche: DC
Organisation/NGO · FundamentBSDC-O-FND-2020-1185
Orientierungshilfe Videoüberwachung durch nicht-öffentliche Stellen
Rechtlich unverbindliche Auslegungshilfe der Aufsichtsbehörden.
Cyprus Papers: Goldene Pässe für Kriminelle und Hochrisikopersonen
Die Recherche stützt sich auf eine geleakte, nicht unabhängig vollständig verifizierte Liste; nicht bei allen genannten Personen ist strafrechtlich belegt, dass tatsächlich Geldwäsche stattfand.
Belegt die Consent Order 2020-BCFP-0007 und ihre Beträge. Primärquelle der US-Aufsichtsbehörde.
Quelle öffnen →Consumer Financial Protection Bureau (CFPB)Recherche: DC
Primärquelle · KommunikationBSDC-P-KOM-2020-2032
noyb reicht 101 Beschwerden gegen Google Analytics und Facebook Connect nach Schrems-II ein
Wie die einzelnen Datenschutzbehörden in den 30 Ländern über die jeweiligen Beschwerden entschieden haben, geht aus der Pressemitteilung nicht hervor. Ob am Ende tatsächlich Bußgelder gegen die betroffenen Unternehmen verhängt wurden, ist nicht dokumentiert.
Quelle öffnen →noyb – European Center for Digital RightsRecherche: DC
Bridges gegen South Wales Police: Gesichtserkennung der Polizei rechtswidrig
Offen blieb, ob der eingesetzte Algorithmus tatsächlich rassistisch oder geschlechtsspezifisch verzerrte Ergebnisse lieferte. Das Gericht bemängelte nur das Fehlen einer entsprechenden Prüfung, nicht einen nachgewiesenen Bias. Das Urteil erklärte Gesichtserkennung durch die Polizei nicht grundsätzlich für unzulässig.
Quelle öffnen →Court of Appeal of England and WalesRecherche: DC
Exekutivverordnung 13943: Trump verbietet WeChat wegen Zensur- und Datenweitergabe-Vorwürfen
Die Executive Order stützt sich bei der zentralen Datenbank-Behauptung auf einen Presseberichte-Verweis statt auf eigene Beweisführung, und eine direkte, systematische Weitergabe von WeChat-Nutzerdaten an chinesische Behörden wurde in keinem der folgenden US-Gerichtsverfahren abschließend belegt. Auch das Citizen Lab stellte 2020 ausdrücklich klar, keine Beweise dafür zu haben, dass die beobachtete Überwachung direkt von der chinesischen Regierung angeordnet wurde.
Quelle öffnen →The White House / Federal Register (US-Bundesregierung)Recherche: DC
Private-Equity-Firma Blackstone kauft Ancestry.com für 4,7 Mrd. USD samt weltgrößter DNA-Datenbank, Sammelklage wegen fehlender Einwilligung
Ob Blackstones öffentliche Zusicherung, keinen Zugriff auf DNA-Daten zu erhalten, durch eine unabhängige Prüfung verifiziert wurde, ist aus dieser Quelle nicht belegt; sie beruht auf der Selbstauskunft des Unternehmens.
Twitter-Bitcoin-Hack: Drei Personen wegen Social-Engineering-Angriff auf prominente Konten angeklagt
Die genaue technische Methode des Social-Engineering-Angriffs ist nicht durch ein unabhängiges forensisches Gutachten öffentlich im Detail belegt. Wie viele Konten neben den bekannten Prominenten betroffen waren und ob private Nachrichten eingesehen wurden, ist nicht abschließend dokumentiert.
BGH-Urteil Recht auf Vergessenwerden II: Google muss Presseartikel nicht pauschal auslisten
Aus der Pressemitteilung geht nicht hervor, wie der Senat die einzelnen Abwägungskriterien im Detail gewichtete und welche konkrete Rolle der seit 2011 verstrichene Zeitraum spielte. Im am selben Tag verhandelten Parallelverfahren VI ZR 476/18 legte der BGH dem EuGH Fragen zur Vorabentscheidung vor, dessen Ausgang aus dieser Quelle nicht ersichtlich ist.
Garmin-Ransomware-Angriff durch WastedLocker/Evil Corp
Garmin äußerte sich nie dazu, ob und in welcher Höhe tatsächlich Lösegeld gezahlt wurde. Der exakte technische Einstiegsvektor der Angreifer wurde nie offiziell bestätigt.
Garmin-Ausfall 2020: WastedLocker-Ransomware und 10-Millionen-Dollar-Lösegeldforderung von Evil Corp
Ob Garmin tatsächlich Lösegeld zahlte, in welcher genauen Höhe und ob die Zuordnung zur Ransomware WastedLocker und zur Gruppe Evil Corp zutrifft, hat Garmin selbst nie offiziell bestätigt; diese zentralen Details stützen sich auf anonyme Insider-Quellen und spätere Medienberichte.
Ob und in welcher Höhe Garmin tatsächlich ein Lösegeld gezahlt hat, ist von Garmin selbst nie offiziell bestätigt worden; Berichte über eine Zahlung von rund 10 Millionen US-Dollar über einen zwischengeschalteten Dienstleister stützen sich auf anonyme Quellen und Indizien wie den erhaltenen Entschlüsselungscode, nicht auf eine Bestätigung durch Garmin oder die Angreifer.
Die Pressemitteilung des Gerichtshofs nennt keine Zahl der Unternehmen oder Nutzer, deren Datentransfers durch das Urteil unmittelbar betroffen waren. Offen bleibt auch, wie Unternehmen die geforderte Einzelfallprüfung der Standardvertragsklauseln in der Praxis konkret umsetzen sollten, das regelte erst spätere Aufsichtspraxis.
Quelle öffnen →Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH)Recherche: DC
Organisation/NGO · FundamentBSDC-O-FND-2020-1669
Blackbaud-Ransomware 2020: Daten von 13.000 Non-Profits gestohlen, 3-Mio-Dollar-SEC-Strafe
Die exakte Gesamtzahl der individuell betroffenen Spender und Personen weltweit ist aus dieser Quelle nicht belegt, ebenso wenig die Identität der Angreifer oder ob Lösegeld gezahlt wurde. Die SEC-Strafe betrifft nur die irreführende Offenlegung gegenüber Investoren, nicht die Datenschutzverstöße gegenüber den betroffenen Spendern selbst.
Twitter-Hack Juli 2020: 130 prominente Accounts gekapert, über 118.000 Dollar Bitcoin-Betrug
Der offizielle Twitter-Blogbeitrag selbst nennt keine Schadenssumme und keine Namen von Verdächtigen; diese Angaben stammen aus separaten Ermittlungen von US-Justizbehörden und dem New York State Department of Financial Services. Ob neben den drei strafrechtlich verfolgten Personen weitere Beteiligte oder Hintermänner agierten, ist nicht abschließend geklärt.
Quelle öffnen →Twitter, Inc. (offizieller Unternehmensblog)Recherche: DC
MGM Resorts Datenleck: 142 Millionen Hotelgäste-Datensätze im Darknet zum Verkauf
Ob die im Juli 2020 angebotenen 142 Millionen Datensätze deckungsgleich mit der im Februar 2020 gemeldeten Menge von 10,6 Millionen sind, ist nicht abschließend geklärt. Eine offizielle, mit konkreten Zahlen unterlegte Stellungnahme liegt öffentlich nicht vor.
UK verbannt Huawei bis 2027 aus 5G-Netzen, Kosten bis 2 Milliarden Pfund
Aus dieser Quelle nicht belegt sind konkrete technische Nachweise für Spionagefunktionen in Huawei-Geräten; die Entscheidung stützte sich auf eine veränderte Risikobewertung infolge der US-Sanktionen, nicht auf eine veröffentlichte technische Sicherheitslücke. Ebenso unbelegt bleibt das genaue Ausmaß einer möglichen Einflussnahme der chinesischen Regierung auf Huawei, was das Unternehmen selbst bestreitet.
Quelle öffnen →UK-Regierung (Department for Digital, Culture, Media and Sport)Recherche: DC
Deutsche Bank Bußgeld wegen Jeffrey-Epstein-Geschäftsbeziehung
Der Beschluss betrifft ausschließlich aufsichtsrechtliche Sorgfaltspflichtverletzungen, keine strafrechtliche Verantwortung von Deutsche-Bank-Mitarbeitern. Offen bleibt, welche konkreten internen Entscheidungsträger die Kundenbeziehung trotz bekannter Vorstrafe Epsteins genehmigten. Ob mit den transferierten Geldern tatsächlich weiterer Menschenhandel finanziert wurde, ist nicht abschließend gerichtlich festgestellt.
Quelle öffnen →New York State Department of Financial Services (NYDFS)Recherche: DC
Deutsche Bank als Korrespondenzbank für Danske Bank Estland: 150-Millionen-Dollar-Strafzahlung
Die exakte Summe der über die Deutsche Bank abgewickelten verdächtigen Transaktionen wird in der NYDFS-Mitteilung nicht beziffert. Offen bleibt, in welchem Umfang einzelne Mitarbeiter vorsätzlich handelten oder es sich um systemische Kontrolldefizite handelte, da die Konsequenz eine zivilrechtliche Aufsichtsstrafe ohne strafrechtliche Anklage war.
Quelle öffnen →New York State Department of Financial Services (NYDFS)Recherche: DC
Deutsche-Bank-Bußgeld wegen Epstein und Danske Bank
Offen bleibt, ob einzelne Deutsche-Bank-Mitarbeiter persönlich zur Verantwortung gezogen wurden, die Strafe traf nur die Bank als Institution. Nicht belegt ist, wie viel die Bank tatsächlich über Epsteins mutmaßliche Straftaten wusste. Zivilklagen von Epstein-Opfern gegen die Bank wurden erst Jahre später und in separaten Verfahren verhandelt.
Quelle öffnen →New York State Department of Financial Services (NYDFS)Recherche: DC
Primärquelle · KommunikationBSDC-P-KOM-2020-1807
EncroChat-Entschlüsselung
Die Pressemitteilung nennt für den Stichtag 02.07.2020 keine europaweite Gesamtzahl der Festnahmen und legt die genaue technische Methode der Entschlüsselung nicht offen. Offen bleibt zudem, wie viele der später vor Gericht verwendeten Beweise in einzelnen EU-Staaten rechtlich Bestand hatten, da dies je nach nationalem Recht unterschiedlich beurteilt wurde.
Nachbarschafts-App Nextdoor kämpft mit Racial-Profiling-Problem, kappt Direktverbindung zur Polizei
Neun Monate nach der Ankündigung der algorithmischen Lösung bestand das Problem laut derselben Quelle weiterhin fort; die Wirksamkeit der Gegenmaßnahmen war zum Berichtszeitpunkt also nicht belegt.
Der Verbleib des ehemaligen COO Jan Marsalek ist nicht geklärt, er gilt als nach Russland geflohen und wird per Interpol-Haftbefehl gesucht. Wer bei BaFin und Staatsanwaltschaft München für das Leerverkaufsverbot verantwortlich war, konnte auch der Bundestags-Untersuchungsausschuss nicht abschließend klären. Die Schadenssummen schwanken zwischen rund 3 und über 15 Milliarden Euro. Das Hauptstrafverfahren gegen Ex-CEO Braun war bis Sommer 2026 noch nicht rechtskräftig entschieden.
Quelle öffnen →Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)Recherche: DC
Wirecard-Bilanzskandal: Aufdeckung des Milliardenbetrugs und Insolvenz
Der genaue Umfang des Betrugs ist bis heute nicht abschließend gerichtlich geklärt. Der Strafprozess gegen Ex-Vorstandschef Markus Braun läuft seit Dezember 2022 am Landgericht München I und war auch im August 2026 noch nicht rechtskräftig abgeschlossen. Der ehemalige Vorstand Jan Marsalek gilt weiterhin als flüchtig.
DSGVO-Bußgeld gegen AOK Baden-Württemberg wegen Gewinnspiel-Daten ohne wirksame Werbeeinwilligung
Die genaue Gesamtzahl aller Gewinnspielteilnehmer ist nicht öffentlich beziffert, die Behörde nennt nur die Mindestzahl von über 500 Betroffenen ohne wirksame Einwilligung. Versichertendaten im engeren Sinn waren laut Aufsichtsbehörde nicht betroffen, dies stützt sich allein auf deren eigene Angabe.
Quelle öffnen →Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (LfDI) Baden-WürttembergRecherche: DC
Wirecard-Bilanzskandal: 1,9 Milliarden Euro auf Treuhandkonten fehlen, Insolvenz
Aus dieser Quelle nicht abschließend belegt sind der Ausgang des seit Dezember 2022 laufenden Strafprozesses gegen Markus Braun vor dem Landgericht München I sowie der aktuelle Aufenthaltsort des weiterhin mit internationalem Haftbefehl gesuchten Jan Marsalek.
Quelle öffnen →Wikipedia (deutschsprachige Ausgabe)Recherche: DC
Bundesgerichtshof bestätigt vorläufig Kartellamts-Verbot gegen Facebooks Datenzusammenführung
Diese Pressemitteilung dokumentiert nur die vorläufige Eilentscheidung, nicht die endgültige Bestätigung in der Hauptsache. Der weitere Beschwerdeweg, der später zum EuGH-Verfahren C-252/21 führte, ist hier nicht Gegenstand.
Wirecard-Skandal: Die gefälschten Treuhandkonten auf den Philippinen
Ob Treuhänder Mark Tolentino wissentlich an der Fälschung mitwirkte oder selbst getäuscht wurde, ist rechtlich nicht abschließend geklärt. Im August 2022 stellte das philippinische Justizministerium die Ermittlungen gegen Tolentino und den flüchtigen Ex-Wirecard-Vorstand Jan Marsalek mangels Beweisen ein, lediglich ein BPI-Bankangestellter wurde wegen Urkundenfälschung angeklagt. Wer die Dokumente tatsächlich erstellt hat, ist mangels rechtskräftigen Urteils nicht gerichtsfest bewiesen.
NHS-App-Kehrtwende: Nur 4 Prozent iPhone-Erkennung führt zum Wechsel auf Apple-Google-Modell
Aus dieser Quelle nicht belegt sind die genauen Entwicklungskosten der ursprünglichen zentralisierten App sowie die Details der internen Entscheidungsprozesse. Ebenfalls unklar bleibt, ob letztlich die technischen Bluetooth-Probleme mit iPhones oder die Datenschutzbedenken den Ausschlag für den Wechsel gaben.
Quelle öffnen →Wikipedia (Artikel NHS COVID-19)Recherche: DC
Nintendo-Network-ID-Hack 2020: 300.000 Konten durch Credential Stuffing kompromittiert
Nintendo hat den genauen Angriffsweg nie im Detail offengelegt. Ob es sich eindeutig um Credential Stuffing, Phishing oder Brute-Force-Angriffe handelte, ist nicht offiziell bestätigt, sondern beruht auf Einschätzungen von Sicherheitsjournalisten.
Bundestagshack 2015: Haftbefehl gegen mutmaßlichen APT28-Hacker Badin
Die Mitteilung ist eine politische Zuschreibung der Bundesregierung und kein rechtskräftiges Gerichtsurteil. Badin wurde nie festgenommen oder ausgeliefert, da Russland eigene Staatsangehörige grundsätzlich nicht ausliefert.