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Studienlage & Gesetzesgrundlagen

Studienlage & Gesetzesgrundlagen

Wissen. Einordnen. Selbstbestimmt entscheiden.

Ausgewählte Studien, Behördenpapiere, Gesetze und Berichte zu digitaler Freiheit, Überwachung und finanzieller Selbstbestimmung – sorgfältig recherchiert, mit Quelle belegt und neutral aufbereitet.

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Organisation/NGO

EU-Bargeld-Verordnung: Kommt die Annahmepflicht für Bargeld?

Trilog-Verhandlungen seit Juli 2026 zur EU-Bargeldannahmepflicht, 45% der Zahlungen in Deutschland 2025 bar.

DezemberHub

19.07.2026

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Kein Startdatum der Regel bekannt.

Organisation/NGO

Inside Pegasus: The evolution of the world's most notorious spyware system

Interne NSO-Dokumente zeigen, dass Pegasus durchgehend von NSO betrieben wird; jede Kundenumgebung erhält forensisch zuordenbare Angriffsinfrastruktur.

Amnesty International Security Lab

16.07.2026

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Basiert auf Dokumenten aus laufendem Zivilrechtsstreit, nicht unabhängig verifizierbar.

Organisation/NGO

Kryptowährungen im Erbrecht: Bitcoin im Nachlass

Kryptowerte fallen nach § 1922 BGB automatisch an Erben, aber ohne Private Key/Seed-Phrase kein technischer Zugriff möglich.

Anwalt-Seiten.de

10.07.2026

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Rechtstipp-Portal ohne konkreten Autor mit Anwaltszulassung.

Organisation/NGO

Digitale Gesellschaft e.V. — exakte Prozentzahlen der Trefferquote (weltweit vs. EU)

Insgesamt sei nur 0,000002735% der weltweit gescannten Nachrichten illegales Material, in der EU sogar nur 0,00000077% — die EU-Kommission räumt in dem Bericht selbst ein, dass sie auch nach mehreren Jahren keine Nachweise für die Verhältnismäßigkeit der Massenüberwachung hat.

Digitale Gesellschaft e.V. (Digitalrechte-NGO)

09.07.2026· in Kraft

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Präzisere Version der "7,7 Milliardstel"-Zahl mit exaktem Dezimalwert und wichtigem Zusatz: In der EU ist die Quote sogar noch niedriger als weltweit (0,00000077% vs. 0,000002735%). Diese Version ist besser zitierfähig, da die exakten Zahlen genannt werden, statt einer gerundeten Umschreibung.

Organisation/NGO

Forensische genetische Genealogie

US-Behörden nutzen Datenbanken wie GEDmatch zur Täterermittlung über entfernte Verwandtschaftsverhältnisse, während Deutschland dies nach § 81h StPO auf nahe Verwandte beschränkt.

Wikipedia

08.07.2026

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Als Wikipedia-Artikel unterliegt der Inhalt laufender Bearbeitung.

Organisation/NGO

FragDenStaat — Detailanalyse des Koalitionsausschuss-Beschlusses

Der Koalitionsvertrag von SPD und Union hatte 2025 noch vereinbart: "Das Informationsfreiheitsgesetz in der bisherigen Form wollen wir mit einem Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger und Verwaltung reformieren." Der aktuelle Beschluss stellt laut FragDenStaat einen "massiven Bruch des Koalitionsvertrags" dar. Das Bundesinnenministerium unter Alexander Dobrindt soll in den kommenden Monaten einen Gesetzentwurf erarbeiten.

FragDenStaat (Transparenz-NGO, Betreiber der größten deutschen IFG-Anfrageplattform)

07.07.2026· in Kraft

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Wichtiger Fakt zur Verfahrens-Einordnung: Es handelt sich bislang um einen Koalitionsausschuss-Beschluss, NICHT um einen fertigen Gesetzentwurf — der eigentliche Entwurf steht laut dieser Quelle noch aus. Für die Statuskennzeichnung bedeutet das: 💬/🔶-Grenzfall, klar als "Absichtserklärung, Umsetzung offen" markieren, nicht als beschlossenes Gesetz.

Organisation/NGO

Offener Brief von 137 Organisationen — konkrete Detailkritik am Beschluss

Der Beschluss von Union und SPD sieht vor, künftig nur noch IFG-Anträge mit nachgewiesenem "berechtigten Interesse" zuzulassen und zivilgesellschaftliche Organisationen, Pressevertreter:innen sowie Menschen ohne deutsche oder Unionsbürgerschaft auszuschließen. Namen aller Behördenmitarbeiter:innen — auch in leitenden Funktionen — sollen konsequent geschwärzt werden.

Bündnis aus über 100 zivilgesellschaftlichen Organisationen, Medien und Verbänden, koordiniert über FragDenStaat

07.07.2026· in Kraft

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Sehr konkrete Einzelmaßnahmen statt nur pauschaler Kritik: Der Ausschluss von Menschen ohne deutsche/EU-Staatsbürgerschaft sowie die durchgängige Schwärzung von Behördenleitungs-Namen sind sehr spezifische, überprüfbare geplante Änderungen — wichtig für einen präzisen Blackstone-Artikel statt vager Empörung.

Organisation/NGO

EDPB Guidelines 02/2026 on anonymisation

Erste grundlegende Aktualisierung der Anonymisierungs-Leitlinien seit über 10 Jahren, warnt vor KI-erleichterter Re-Identifizierung.

European Data Protection Board

07.07.2026

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Finaler Text nach Konsultation (bis 30.10.2026) nicht belegt.

Organisation/NGO

RealOrRender: Wie KI ihre eigenen Deepfakes entlarvt

BSI/Fraunhofer-Verfahren zur Deepfake-Erkennung erreicht 85-91% Genauigkeit anhand 120.000 Trainingsbildern aus 18 Bildgeneratoren.

BSI und Fraunhofer IOSB

06.07.2026

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Fachmedienbericht, keine begutachtete Originalpublikation.

Organisation/NGO

Keine Polizeiarbeit mit der Glaskugel – GFF-Verfassungsbeschwerde zum Bayerischen PAG

BVerfG verhandelte Juli 2026 GFF-Verfassungsbeschwerde gegen bayerisches PAG, gegen Eingriffsschwelle drohende Gefahr und Befugnisse wie Handgranaten-Einsatz.

Gesellschaft für Freiheitsrechte

06.07.2026

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Pressemitteilung der klagenden Organisation.

Organisation/NGO

Espionage Against the European Parliament: MEP Hacked with Pegasus

Citizen Lab wies nach, dass das ehemalige EU-Parlamentsmitglied Stelios Kouloglou mit Pegasus gehackt wurde, während er im PEGA-Ausschuss Spyware-Missbrauch untersuchte.

The Citizen Lab, Universität Toronto

03.07.2026

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Staatlicher Auftraggeber nicht eindeutig identifiziert, nur forensische Indizien.

Organisation/NGO

"Interne Dokumente: EU-Staaten wollen Chatkontrolle-Zombie zurückbringen" — Details zum geplanten Eilverfahren

Laut internem Protokoll wurde beim Trilog eine politische Einigung für große Teile des Texts erzielt; bei Audio-Inhalten bleiben Videos im Anwendungsbereich, Sprachnachrichten können gemeldet werden, unterliegen aber nicht der aktiven Aufdeckung, Anrufe sind ganz ausgenommen. Bei der Altersverifikation wollte der Rat eine Pflicht, das Parlament bestand auf "kann" — man rückte im Zuge eines Gesamtkompromisses davon ab, Altersverifikation explizit in den Risikominderungsmaßnahmen aufzuführen.

netzpolitik.org, basierend auf internem Sitzungsprotokoll (JI-Referent*innen, 30.06.2026)

02.07.2026· in Kraft

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Sehr konkreter Blick in die Verhandlungsdetails, die sonst nicht öffentlich sind: Es geht nicht um "alles oder nichts", sondern um genaue Abstufungen (Anrufe raus, Sprachnachrichten teilweise drin, Videos drin). Für ein Blackstone-Update-Dossier extrem wertvoll, weil es zeigt, wie granular die eigentliche Debatte ist — viel komplexer als die Schlagzeilen vermuten lassen.

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