U Entry

Studienlage & Gesetzesgrundlagen

Studienlage & Gesetzesgrundlagen

Wissen. Einordnen. Selbstbestimmt entscheiden.

Ausgewählte Studien, Behördenpapiere, Gesetze und Berichte zu digitaler Freiheit, Überwachung und finanzieller Selbstbestimmung – sorgfältig recherchiert, mit Quelle belegt und neutral aufbereitet.

Filter zurücksetzen

1086 Treffer · Seite 23 von 91

Journalismus

zm-online — Technische Details: Konnektor-Angriffe seit 2012 bekannt, Ein-Stunden-Aufwand

Die Angriffsvarianten sind laut Tschirsich mindestens seit 2012 bekannt. Das komplette Prozedere war mit einem Aufwand von etwa einer Stunde verbunden und ermöglichte je nach Art der Identität Zugriff auf eine einzelne ePA oder auf alle Akten einer Praxis. Wichtige methodische Selbstkritik der Forscher: "Wir haben lediglich Dinge geprüft, die uns als Erstes untergekommen sind" — keine umfassende Sicherheitsanalyse, und alle Szenarien aus der Außentäterperspektive (Innentäter-Szenarien wären zusätzlich denkbar).

zm-online (Zahnärztliche Mitteilungen, Fachmedium), mit detaillierter Wiedergabe des CCC-Vortrags

30.01.2025· in Kraft

Klartext anzeigen

**Zwei sehr wichtige Präzisierungen für Blackstones Sorgfaltspflicht:** Erstens sind die grundlegenden Schwachstellen-Kategorien seit 13 Jahren bekannt (2012) — das ist kein neues, sondern ein chronisches, nie vollständig gelöstes Problem. Zweitens — und das ist besonders wichtig — betonen die Forscher selbst ausdrücklich, dass sie KEINE umfassende Sicherheitsanalyse durchgeführt haben, sondern nur naheliegende Probleme prüften. Das bedeutet: Die tatsächliche Angriffsfläche könnte größer sein als bekannt — aber Blackstone sollte diese Unsicherheit auch nicht überzeichnen, sondern die eigene Zurückhaltung der Forscher genauso übernehmen.

Journalismus

Intimes Überwachungsinstrument: Das wissen Autohersteller über Dich und Dein Fahrzeug

Cariad hatte rund 9,5 Terabyte Daten weitgehend ungeschützt in einem Amazon-Cloudspeicher liegen, darunter Fahrzeug-Identifikationsnummern, Halterinformationen und GPS-Positionen mit bis zu zehn Zentimetern Genauigkeit. Bei Mercedes-Benz fanden die Autoren rund 100 Datenarten inklusive GPS-Fahrtenbuch mit drei Monaten Speicherdauer.

netzpolitik.org

28.01.2025

Klartext anzeigen

Belegt Telematik- und Sensordaten, jedoch keine Übertragung von Innenraum-Kamerabildern an die Hersteller.

Journalismus

Bitcoin-Besitzerschätzung mit expliziter Bandbreite und Altersstruktur

Weltweit wird geschätzt, dass zwischen 106 und 150 Millionen Menschen Bitcoin besitzen; einige Studien gehen sogar von bis zu 2-3% der Weltbevölkerung aus (160-240 Millionen). Über 200 Millionen existierende Wallets — auch wenn viele davon inaktiv sind oder Börsen gehören. Weltweit sind Menschen im Alter 25-34 mit 38,2% die größte Nutzergruppe.

Beatvest (Fachportal)

25.01.2025· in Kraft

Klartext anzeigen

Diese Quelle macht vorbildlich transparent, was sie nicht genau weiß — eine Bandbreite von 106 bis 240 Millionen ist eine ehrliche Unsicherheits-Angabe, keine falsch-präzise Einzelzahl. Genau der Standard, den Blackstone bei unsicheren Statistiken anwenden sollte (vgl. bereits etablierte Praxis bei Threema/GrapheneOS/Mastodon).

Journalismus

Fifth Circuit: Van Loon v. Treasury - OFAC-Sanktionen gegen Tornado Cash aufgehoben

Gericht: Smart Contracts kein sanktionierbares 'Eigentum', OFAC strich Tornado Cash am 21.03.2025 von SDN-Liste.

CryptoSlate

21.01.2025

Klartext anzeigen

Parallele Strafverfahren gegen Entwickler liefen weiter.

Journalismus

Ransomware-Angriff auf slowakisches Kataster- und Grundbuchamt

Am 05.01.2025 wurde das slowakische Amt für Geodäsie, Kartographie und Kataster (UGKK) Ziel eines Ransomware-Angriffs, der zum landesweiten Ausfall aller Dienste des Immobilien- und Grundregisters führte. Alle Katasterämter mussten schließen, laufende Verfahren zu Immobilien wurden ausgesetzt. Landwirtschaftsminister Richard Ťaťar bezeichnete den Angriff als den bislang größten Cyberangriff in der Geschichte der Slowakei und sprach von Hinweisen auf einen Ursprung in der Ukraine.

The Record (Recorded Future News)

13.01.2025

Klartext anzeigen

Die Identität der Angreifer ist nicht belegt, die Angaben zu einem Ursprung in der Ukraine stammen von einem Minister ohne öffentlich vorgelegte technische Beweise. Ob und in welcher Höhe ein Lösegeld gezahlt wurde, bleibt unklar.

Journalismus

Taiwans Geheimdienst meldet massive Zunahme chinesischer Desinformation und Cyberangriffe 2024

Taiwans National Security Bureau dokumentierte für 2024 rund 2,16 Millionen Verbreitungen von Desinformationsinhalten chinesischen Ursprungs, ein Anstieg von 60 Prozent gegenüber 2023. Der Bericht identifizierte 28.216 inauthentische Accounts, davon 77,85 Prozent auf Facebook, sowie KI-gestützte Deepfake-Videos taiwanesischer Politiker.

Focus Taiwan, basierend auf Bericht des National Security Bureau Taiwan

03.01.2025

Klartext anzeigen

Die Zahlen stammen ausschließlich vom taiwanesischen Geheimdienst, einer Konfliktpartei mit China, unabhängige Verifikation liegt nicht vor. Die Zurechnung zu staatlichen chinesischen Stellen wird behauptet, aber nicht forensisch belegt.

Journalismus

6th Circuit Invalidates FCC's 2024 Network Neutrality Order

US-Bundesgericht hob FCC-Netzneutralitätsregeln vollständig auf, keine bundesweite Regel mehr gegen Drosselung/Bevorzugung.

Davis Wright Tremaine LLP

02.01.2025

Klartext anzeigen

Keine unmittelbare Rechtswirkung für Deutschland/EU.

Journalismus

Surveillance Disguised as Protection: A Comparative Analysis of Sideloaded and In-Store Parental Control Apps

Bei sideloaded Kinderschutz-Apps wurden 9 von 20 als potenzielle Stalkerware eingestuft, drei übertrugen sensible Daten unverschlüsselt.

PoPETs (Proceedings on Privacy Enhancing Technologies)

2025

Klartext anzeigen

Kleine Stichprobe primär auf Android-Sideloading fokussiert.

Journalismus

Stalkerware in Deutschland: fast jede dritte Person von digitalem Stalking betroffen, jede zehnte gibt eigene Nutzung zu

Nach deutschem Recht ist der Einsatz von Spionagesoftware zur heimlichen Überwachung von Personen nach § 238 StGB strafbar. Dennoch wird sogenannte Stalkerware wie mSpy oder FlexiSpy mehr oder weniger offen zur Partnerüberwachung vermarktet, was von App-Stores weder erlaubt noch geduldet wird, aber ein florierendes Geschäft bleibt. Laut Kaspersky-Erhebung führt Deutschland europaweit bei digitalem Stalking: Fast jede dritte Person hat digitales Stalking erlebt, jede zehnte gibt zu, in irgendeiner Form Stalkerware genutzt zu haben, 9 Prozent räumen offen ein, das Smartphone des Partners manipuliert zu haben. Deutsche Cybersicherheitsexperten kritisieren, dass sich die zentralen Cybercrime-Ermittlungsstellen der Bundesländer zu wenig mit dem Thema befassen.

Kaspersky / heise online

01.01.2025

Klartext anzeigen

Die Prozentangaben stammen aus einer Befragung (Selbstauskunft), nicht aus behördlicher Kriminalstatistik; die tatsächliche Zahl strafrechtlich verfolgter Fälle ist aus dieser Quelle nicht belegt.

Journalismus

ZDF-Undercover-Recherche: Cybergroomer kontaktiert fiktives Kinderprofil auf Roblox binnen kurzer Zeit

Roblox funktioniert nicht nur als Spiel, sondern als soziales Netzwerk, in dem Kinder gezielt von Erwachsenen angesprochen und manipuliert werden können. In einer Undercover-Recherche gaben sich ZDF-Reporter als minderjähriges Mädchen aus und traten Community-Gruppen auf der Plattform bei. Kurz nach dem Beitritt kontaktierte ein mutmaßlicher Cybergroomer das fiktive Profil und lockte es in einen privaten Chat auf einer externen Chat-Plattform, wo die Nachrichten schnell sexuellen und übergriffigen Charakter annahmen, verbunden mit Forderungen nach Fotos und Aufforderungen zur Geheimhaltung. Als Reaktion auf öffentlichen Druck deaktiviert Roblox verschlüsselte Chats, sobald Minderjährige beteiligt sind, um Inhalte besser überwachen zu können; Discord kündigte ähnliche Schutzmaßnahmen an, verschob deren Einführung jedoch nach Kritik.

ZDF (Panorama/SCHAU HIN!)

01.01.2025

Klartext anzeigen

Die Recherche zeigt einen dokumentierten Einzelfall unter kontrollierten Bedingungen; eine belastbare Häufigkeitsstatistik erfolgreicher Grooming-Versuche auf der Plattform insgesamt ist aus dieser Quelle nicht abgeleitet.

Journalismus

Von 70 Zielen im Jahr zu 70 Zielen am Tag: KI-Zielsystem 'Lavender' im Ukraine-Krieg-Umfeld dokumentiert

In der Ukraine wurden laut Berichten binnen drei Monaten über 22.000 Einsätze unbemannter Systeme registriert; KI-gestützte Objekterkennung unterstützt Drohnen zunehmend bei der Zielerfassung. Der israelische Journalist Yuval Abraham interviewte Soldaten, die ein KI-Zielsystem namens 'Lavender' nutzten; ein Zitat lautete: 'Früher hatten wir 70 Ziele im Jahr, jetzt haben wir 70 Ziele am Tag.' KI-Expertin Verena Jackson erklärte, eine ethisch geführte Kriegsführung mit autonomen Waffen sei kaum möglich; neu am Ukraine-Krieg sei das weitgehende Herausnehmen des menschlichen Entscheiders aus der Zielauswahl, ein Szenario, das Ethiker zuvor ein Jahrzehnt lang als theoretischen Worst Case diskutiert hatten und das nun ohne Regelwerk, Aufsicht oder Präzedenzfall operativer Standard geworden sei. Amnesty International, Access Now und über 200 weitere Organisationen forderten einen sofortigen Stopp des KI-Einsatzes in militärischen Tötungsketten.

Yuval Abraham / netzpolitik.org

01.01.2025

Klartext anzeigen

Das 'Lavender'-System wird primär im Kontext des Gaza-Kriegs beschrieben, nicht spezifisch der Ukraine; die Quelle verknüpft beide Konflikte als Beispiele für denselben Trend zur KI-gestützten Zielerfassung, ohne dass Lavender selbst in der Ukraine nachgewiesen im Einsatz war.

Journalismus

KI-Stimmklon-Enkeltrick: Sekunden Audiomaterial reichen, Verluste bei Über-69-Jährigen vervierfacht seit 2020

Die technische Hürde für täuschend echte KI-Stimmklone ist drastisch gesunken: Betrügern genügen inzwischen oft nur wenige Sekunden Audiomaterial einer Zielperson, um mit frei zugänglicher KI-Software deren Stimme nachzuahmen. Beim modernisierten Enkeltrick ruft die geklonte, panisch klingende Stimme eines vermeintlichen Angehörigen an, berichtet von einer Krisensituation und bittet um eine Geldüberweisung. Laut einem FTC-Bericht von 2025 vervierfachten sich die gemeldeten finanziellen Verluste bei über 69-Jährigen in den USA zwischen 2020 und 2024. In München verlor im November 2025 ein Senior durch einen gefälschten Anruf des vermeintlichen Enkels einen sechsstelligen Betrag; in Rösrath erkannte eine 79-Jährige im Dezember 2025 dagegen den Betrug rechtzeitig, als ein Anrufer 75.000 Euro Kaution forderte, und schlug Alarm.

Federal Trade Commission (FTC) / borncity.com

01.01.2025

Klartext anzeigen

Die FTC-Zahlen zur Vervierfachung beziehen sich auf die USA; belastbare vergleichbare Gesamtstatistiken für Deutschland sind aus dieser Quelle nicht angegeben, nur Einzelfälle.

← ZurückSeite 23 von 91Weiter →

Transparenz & Qualität

Alle Inhalte sind sorgfältig recherchiert, mit Quellen belegt und werden regelmäßig überprüft.

Mehr über unsere Standards

Dein Wissen. Deine Freiheit.

Nutze verlässliche Informationen, um deine eigenen Entscheidungen zu treffen – für ein selbstbestimmtes Leben.

Zur Lernakademie

Wichtiger Hinweis

Alle Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Weiterbildung. Sie stellen keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung dar.

Mitglied werdenAnmelden