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Studienlage & Gesetzesgrundlagen

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Journalismus

Ransomware-Angriff auf Ascension Health

Der US-Krankenhauskonzern Ascension mit 140 Kliniken in 19 Bundesstaaten meldete am 8. Mai 2024 einen Ransomware-Angriff, der elektronische Patientenakten, Portale und Teile der klinischen IT lahmlegte und wochenlange Ausweichbetriebe erzwang. Laut Meldung an das HHS Office for Civil Rights vom Dezember 2024 waren die Daten von 5.599.699 Personen betroffen, darunter Namen, Sozialversicherungsnummern und Versicherungsdaten. Ascension gab an, dass nur 7 von 25.000 Servern kompromittiert wurden.

HIPAA Journal

19.12.2024

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Die Zuordnung zur Gruppe Black Basta stützt sich laut Berichten von CNN auf vier anonyme Quellen und wurde von Ascension nie offiziell bestätigt. Ob ein Lösegeld gezahlt wurde, ist nicht öffentlich bekannt. Ascension erklärte zudem, es gebe keine Hinweise auf einen Zugriff auf klinische EHR-Systeme selbst, was im Widerspruch zu den berichteten wochenlangen EHR-Ausfällen diskutiert wurde.

Journalismus

Chatkontrolle: EU-Rat scheitert erneut, Deutschland enthält sich

Am 12.12.2024 fand im Rat der EU erneut keine ausreichende Mehrheit für die geplante Chatkontrolle-Verordnung zustande. Deutschland enthielt sich bei der Abstimmung, ebenso Belgien, Luxemburg, Polen, Tschechien, Slowenien, Estland, Finnland, Österreich und die Niederlande, zusammen eine Sperrminorität von mehr als 35 Prozent der EU-Bevölkerung. Damit scheiterte auch die ungarische Ratspräsidentschaft mit ihrem Kompromissvorschlag, nachdem zuvor bereits die belgische Präsidentschaft im Juni 2024 an derselben Hürde gescheitert war.

netzpolitik.org

12.12.2024

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Eine ursprünglich vermutete Ratsabstimmung im September 2024 mit deutscher Enthaltung ließ sich nicht verifizieren, im September fanden nur Arbeitsgruppentreffen statt. Die hier dokumentierte Abstimmung fand nachweislich erst am 12.12.2024 statt.

Journalismus

Ransomware-Angriff auf Blue Yonder legt Starbucks-Lohnabrechnung und britische Supermarkt-Lieferketten lahm

Der Lieferketten-Softwareanbieter Blue Yonder meldete am 21.11.2024 einen Ransomwareangriff auf seine gehostete Managed-Services-Umgebung. Betroffen waren Starbucks, dessen rund 11.000 nordamerikanische Filialen auf Stift und Papier für Dienstplanung zurückgriffen, sowie die britischen Supermarktketten Morrisons und Sainsbury's. Die Erpressergruppe Termite bekannte sich zu dem Angriff und behauptete, rund 680 GB Daten erbeutet zu haben, darunter über 16.000 E-Mail-Adressen und mehr als 200.000 Dokumente. Blue Yonder meldete Anfang Dezember 2024 Fortschritte bei der Wiederherstellung.

BleepingComputer

06.12.2024

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Die von Termite behauptete Datenmenge ist nicht unabhängig verifiziert, Blue Yonder bestätigte weder Umfang noch Art der Daten offiziell. Morrisons erklärte, das eigene Netzwerk sei nicht kompromittiert gewesen. Ob ein Lösegeld gezahlt wurde, ist nicht bekannt.

Journalismus

Cyberangriff auf spanische Steuerbehörde AEAT durch Gruppe Trinity

Am 02.12.2024 kündigte die Gruppe Trinity im Darkweb einen Angriff auf die spanische Steuerbehörde AEAT an, mit der Behauptung, über 560 Gigabyte vertrauliche Daten erbeutet zu haben. Spanische Medien berichteten von einer geforderten Lösegeldsumme von 36 Millionen Euro. Die AEAT bestätigte den Vorfall nicht offiziell und erklärte, es gebe keine Hinweise auf verschlüsselte Geräte oder tatsächliche Datenlecks.

Euronews

02.12.2024

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Ob der Angriff tatsächlich stattfand, ist unklar, da die AEAT ihn nicht bestätigte. Die genannte Lösegeldsumme und Datenmenge stammen ausschließlich aus der Ankündigung der Tätergruppe und wurden von Sicherheitsexperten angezweifelt.

Journalismus

Verbraucherschützer: Klarna analysiert angeblich Kontoauszüge seiner Nutzer für Bonitätsentscheidungen

Verbraucherschützer warnten im Dezember 2024, der Zahlungsdienstleister Klarna analysiere im Rahmen seiner Bonitätsprüfung offenbar detailliert die Kontoauszüge seiner Nutzer, um Zahlungsverhalten und Wahrscheinlichkeitswerte für künftiges Verhalten (Scoring) zu ermitteln. Klarna erhebt und nutzt laut eigenen Datenschutzangaben Daten zum bisherigen Zahlungsverhalten der betroffenen Person zur Entscheidung über Begründung, Durchführung oder Beendigung einer Vertragsbeziehung und gibt personenbezogene Daten auch an verbundene Unternehmen der Klarna-Gruppe sowie Leistungserbringer und Subunternehmer weiter, soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist.

Golem.de / Verbraucherschutz

01.12.2024

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Der genaue technische Umfang der Kontoauszugsanalyse (welche einzelnen Datenpunkte konkret ausgewertet werden) und ob Nutzer dieser Analyse gezielt widersprechen können, ist aus dieser Quelle nicht im Detail belegt.

Journalismus

Ransomware-Angriff auf mexikanisches Präsidialamt: RansomHub erbeutet 313 GB

Am 19.11.2024 drang die Gruppe RansomHub in die Systeme der Consejería Jurídica de la Presidencia, dem juristischen Beratungsbüro der mexikanischen Präsidentschaft, ein und erbeutete 313 Gigabyte an Daten. Rund 206 Gigabyte wurden im Darknet veröffentlicht, darunter Verträge und personenbezogene Daten von Regierungsmitarbeitern. Präsidentin Sheinbaum kündigte eine Bundesuntersuchung an. Drei Tage nach Veröffentlichung entfernte RansomHub die Daten ohne Erklärung wieder.

R3D, Red en Defensa de los Derechos Digitales

28.11.2024

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Die geforderte Lösegeldsumme wurde nicht öffentlich bekannt, ebenso unklar ist, ob gezahlt wurde. Wie die Angreifer Zugang erlangten, ist nicht belegt.

Journalismus

Databroker Files: Wie Datenhändler NATO und US-Militär bloßstellen

Über 190.000 gehandelte Standortsignale von Geräten am NATO-Truppenübungsplatz Grafenwöhr, Ramstein, Fliegerhorst Büchel entdeckt.

netzpolitik.org / WIRED / BR

20.11.2024

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Kommerzielle Standortdatenhändler machen Militärstandorte/-personal sichtbar - Sicherheitsrisiko.

Journalismus

Salt-Typhoon-Spionageangriff auf US-Telekommunikationsanbieter

FBI und CISA bestätigten in einer gemeinsamen Erklärung, dass die mutmaßlich chinesische Hackergruppe Salt Typhoon mehrere US-Telekommunikationsanbieter kompromittiert hat, darunter AT&T, Verizon und Lumen Technologies. Die Angreifer erlangten Zugriff auf Anrufmetadaten, auf gerichtlich angeordnete Abhörsysteme der Strafverfolgungsbehörden sowie auf private Kommunikation einzelner Regierungsvertreter und Politiker.

heise online (unter Bezug auf gemeinsame Erklärung von FBI und CISA)

15.11.2024

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Genauer Umfang und Dauer des Angriffs blieben in der gemeinsamen Erklärung von FBI und CISA offen. Unklar blieb auch die tatsächliche Zahl der betroffenen Personen, Schätzungen reichten von rund 40 gezielten Zielen bis zu über tausend Betroffenen.

Journalismus

Interpol-Razzia zerschlaegt Cyberbetrugsnetzwerk in Nigeria

Im Rahmen der Interpol-Operation "Serengeti" (September bis Oktober 2024) wurden ueber 1.006 Verdaechtige in 19 afrikanischen Laendern festgenommen, davon eine erhebliche Zahl in Nigeria; die Aktion richtete sich gegen Ransomware, Phishing, Business-Email-Compromise sowie Romance- und Investment-Scams und identifizierte rund 35.000 Opfer weltweit mit einem geschaetzten finanziellen Schaden von ueber 193 Millionen US-Dollar.

INTERPOL

14.11.2024

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Wie viele der 1.006 Festnahmen und wie viel des Gesamtschadens konkret auf Nigeria bzw. auf Romance-Scam-Faelle im engeren Sinne entfallen, wird in der Quelle nicht separat aufgeschluesselt.

Journalismus

RansomHub-Ransomware-Angriff auf Ölfelddienstleister Halliburton

Halliburton wurde am 21.08.2024 Opfer eines Cyberangriffs, woraufhin das Unternehmen vorsorglich mehrere IT-Systeme abschaltete. Es meldete den Vorfall am 23.08.2024 bei der SEC. Technische Analysen einer gefundenen Schadsoftware ordneten den Angriff der seit Februar 2024 aktiven Gruppe RansomHub zu. Bei der Quartalsergebnispräsentation am 08.11.2024 bezifferte Halliburton die Kosten auf rund 35 Millionen Dollar, Rechnungsstellung und Zahlungseinzug waren zeitweise gestört.

BleepingComputer

11.11.2024

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Der Erstzugriffsweg und eine etwaige Lösegeldzahlung sind nicht öffentlich bestätigt. Halliburton nennt in seinen SEC-Meldungen weder die Tätergruppe noch das Wort Ransomware. Die 35-Millionen-Dollar-Angabe deckt nur im dritten Quartal 2024 verbuchte Kosten ab.

Journalismus

Watching TVs Watch Us: A measurement study of ACR on Samsung and LG smart TVs

Samsung/LG-Smart-TVs erstellen bis zu 800 Bildschirm-Fingerabdrücke/Sekunde, DSGVO-Auskünfte unvollständig.

ACM IMC 2024 / UCL

10.11.2024

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Studie deckt primär UK/USA ab, nicht alle Marken/Deutschland.

Journalismus

Russia's internet watchdog blocks thousands of websites that use Cloudflare's privacy service

Roskomnadzor blockiert seit 06.10.2024 gezielt Cloudflares Encrypted-Client-Hello-Erweiterung, tausende Websites betroffen.

The Record

08.11.2024

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Russland blockiert Verschlüsselungstechnik, die Zensur erschwert, als Kollateralschaden auch unzensierte Seiten betroffen.

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