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Studienlage & Gesetzesgrundlagen

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1086 Treffer · Seite 30 von 91

Journalismus

Gescheiterter Deepfake-Betrugsversuch gegen WPP-Chef Mark Read

Im Mai 2024 versuchten Betrüger, eine Führungskraft der Werbeholding WPP mithilfe von Deepfake-Technologie zu täuschen. Sie legten ein WhatsApp-Konto mit einem öffentlichen Foto von WPP-CEO Mark Read an und luden eine leitende Mitarbeiterin zu einem Microsoft-Teams-Meeting ein, in dem eine KI-Stimmklon-Version sowie YouTube-Aufnahmen von Read eingesetzt wurden. Ziel war die Herausgabe von Geld und persönlichen Daten für die angebliche Gründung einer neuen Firma, der Versuch scheiterte laut WPP an der Wachsamkeit der beteiligten Person.

Marketing-Interactive

10.05.2024

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Welche konkrete Software für die Stimmklonierung eingesetzt wurde und wer hinter dem Angriff steckt, ist nicht öffentlich bekannt. Die genaue angestrebte Schadenssumme wurde nicht beziffert, da kein Geld floss.

Journalismus

Ransomware-Angriff auf die Banco de Venezuela durch LockBit

Die staatliche Banco de Venezuela wurde im April 2024 Ziel eines Angriffs mit der Ransomware LockBit 3.0. Die Angreifer veröffentlichten die Erpressung am 19.04.2024 auf der LockBit-Leak-Seite mit Zahlungsfrist bis zum 10.05.2024. Die Bank erklärte, ihre elektronischen Kundendienste funktionierten weiterhin normal, interne Mitarbeitersysteme waren jedoch verschlüsselt.

Efecto Cocuyo

10.05.2024

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Welche und wie viele Datensätze exfiltriert wurden, ist nicht belegt, LockBits eigene Behauptungen wurden nicht unabhängig bestätigt. Ob die Lösegeldforderung bezahlt wurde, bleibt unklar.

Journalismus

APT28-Cyberangriff auf SPD-Parteizentrale und Rüstungsunternehmen

Die Bundesregierung machte am 03.05.2024 die russische Hackergruppe APT28, die dem Militärgeheimdienst GRU zugeordnet wird, für einen Cyberangriff auf die IT-Systeme der SPD-Bundesgeschäftsstelle im Jahr 2023 verantwortlich. Zusätzlich betroffen waren Unternehmen der Logistik-, Rüstungs- und Luft- und Raumfahrtbranche. Das Auswärtige Amt bestellte den russischen Botschafter ein, die EU verurteilte den Angriff gemeinsam mit mehreren Partnerstaaten.

Bundesregierung / Auswärtiges Amt

03.05.2024

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Nicht öffentlich beziffert wurde der konkrete Umfang der abgeflossenen Daten bei der SPD oder den betroffenen Unternehmen. Die genaue Zahl und Namen aller betroffenen Rüstungsunternehmen wurden aus Sicherheitsgründen nicht vollständig veröffentlicht.

Journalismus

Ransomware-Gruppe Stormous beansprucht Angriffe auf VAE-Regierungsbehörden

Im Mai 2024 beanspruchte die Gruppe Stormous, Teil des Bündnisses Five Families, Cyberangriffe auf mehrere VAE-Institutionen, darunter die Telecommunications and Digital Government Regulatory Authority und die Roads and Transport Authority Dubai. Die Angreifer forderten 150 Bitcoin Lösegeld mit einer Frist bis zum 09.05.2024.

The Cyber Express

03.05.2024

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Es handelt sich ausschließlich um Behauptungen der Angreifergruppe, keine der genannten Institutionen bestätigte den Angriff. Die tatsächliche Kompromittierung ist nicht unabhängig verifiziert.

Journalismus

Vastaamo-Hack Finnland: Erpressung von Psychotherapie-Patienten mit Sitzungsnotizen

Im Oktober 2020 wurde die finnische Psychotherapie-Praxiskette Vastaamo gehackt, wobei vertrauliche Behandlungsnotizen von rund 30.000 Patienten entwendet wurden. Der Täter, später als Julius Kivimäki identifiziert, forderte zunächst rund 400.000 bis 450.000 Euro von Vastaamo. Als das Unternehmen nicht zahlte, verschickte er individuelle Erpressungs-E-Mails an tausende Patienten mit Forderungen von jeweils rund 200 Euro und veröffentlichte einen Teil der Daten dennoch. Kivimäki wurde im April 2024 zu sechs Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.

Malwarebytes

02.05.2024

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Die Zahl der tatsächlich betroffenen Patienten schwankt zwischen rund 22.000 und über 30.000 und ist nicht abschließend amtlich bestätigt. Unklar bleibt, wie viele Patienten tatsächlich Lösegeld zahlten. Der von Medien berichtete Zusammenhang mit mindestens einem Suizid ist medial kolportiert, aber nicht gerichtlich als Kausalzusammenhang festgestellt worden.

Journalismus

Change-Healthcare-Angriff: Witty gesteht 22-Millionen-Lösegeld vor dem Senat

Am 21.02.2024 legte die Ransomware-Gruppe ALPHV/BlackCat mit einem Angriff auf einen Citrix-Fernzugangsserver ohne Multi-Faktor-Authentifizierung die IT-Systeme von Change Healthcare lahm, einem UnitedHealth-Tochterunternehmen, das einen Großteil der US-Rezept- und Krankenversicherungsabrechnungen verarbeitet. Der wochenlange Ausfall störte bundesweit Apotheken und Arztpraxen. Am 01.05.2024 bestätigte UnitedHealth-CEO Andrew Witty vor dem US-Senat, dass sein Unternehmen rund 22 Millionen US-Dollar in Bitcoin gezahlt hatte, und räumte ein, dass Daten von möglicherweise einem Drittel der US-Bevölkerung betroffen sein könnten.

The Record (Recorded Future News)

01.05.2024

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Die exakte Gesamtzahl der letztlich betroffenen Personen ist nicht abschließend belegt, spätere behördliche Meldungen korrigierten diese Zahl mehrfach nach oben. Ob die gestohlenen Daten trotz Lösegeldzahlung tatsächlich gelöscht wurden, bleibt offen.

Journalismus

Change Healthcare: Ransomware-Angriff durch BlackCat/ALPHV über ungeschütztes Citrix-Portal

Am 12.02.2024 verschafften sich Angreifer der Gruppe ALPHV/BlackCat mit kompromittierten Zugangsdaten Zugang zu einem Citrix-Fernzugriffsportal von Change Healthcare, das keine Multi-Faktor-Authentifizierung besaß. Die Angreifer bewegten sich rund neun Tage lang lateral durch die Systeme, bevor am 21.02.2024 die Ransomware ausgelöst wurde. Change Healthcare bedient mehr als 30.000 Apotheken in den USA, die Störung betraf Abrechnung und Zahlungsabwicklung über Monate. UnitedHealth Group bezifferte die finanziellen Kosten im ersten Quartal 2024 auf 872 Millionen US-Dollar.

TechTarget

01.05.2024

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Die hier genannten Fakten stammen größtenteils aus der Kongressaussage von UnitedHealth-CEO Andrew Witty vom 01.05.2024 und wurden nicht unabhängig durch forensische Berichte Dritter bestätigt. Die genaue Menge der exfiltrierten Daten, teils mit rund 6 Terabyte beziffert, sowie die Zahl von etwa 190 Millionen betroffenen Personen basieren auf späteren HHS-Meldungen und können sich noch ändern. Die Höhe der an ALPHV/BlackCat gezahlten Lösegeldsumme wurde von UnitedHealth nie offiziell bestätigt.

Journalismus

DDoS-Angriff auf den ecuadorianischen Justizrat aus 15 Ländern

Am 30.04.2024 wurde die Webseite des ecuadorianischen Consejo de la Judicatura durch einen DDoS-Angriff lahmgelegt. Der Angriff kam nach ersten Ermittlungen aus rund 15 Ländern. Die Institution erklärte, nur ein externer Sicherheitsfilter sei kompromittiert worden, interne Informationen seien nicht betroffen gewesen.

Primicias

01.05.2024

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Wer hinter dem Angriff steckt, ist nicht belegt. Die Behauptung, keine Daten seien kompromittiert worden, stammt allein von der betroffenen Institution selbst.

Journalismus

London-Drugs-Ransomwareangriff durch LockBit

Die kanadische Drogeriekette London Drugs entdeckte am 28.04.2024 einen Cyberangriff und schloss alle 79 Filialen in Westkanada bis zum 07.05.2024. LockBit forderte 25 Millionen US-Dollar Lösegeld. London Drugs zahlte nicht, woraufhin interne Mitarbeiterunterlagen veröffentlicht wurden. Kunden- oder Patientendatenbanken waren nach Unternehmensangaben nicht betroffen.

CBC News

28.04.2024

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Der genaue Umfang der gestohlenen Daten ist nicht abschließend geklärt. Ob Kundendaten entgegen der Unternehmensaussage doch betroffen waren, ist nicht unabhängig verifiziert.

Journalismus

AT&T zahlt Hacker 370.000 Dollar nach Diebstahl von Anruf- und SMS-Daten

Der US-Telekommunikationskonzern AT&T bestätigte am 12.07.2024, dass Angreifer zwischen dem 14.04.2024 und dem 25.04.2024 unbefugt auf seinen Arbeitsbereich beim Cloud-Anbieter Snowflake zugegriffen und Anruf- und SMS-Verbindungsdaten von nahezu allen rund 109 bis 110 Millionen Mobilfunkkunden von AT&T sowie Kunden angeschlossener Mobilfunkanbieter entwendet haben. Betroffen waren Verbindungsdaten aus dem Zeitraum vom 01.05.2022 bis zum 31.10.2022 sowie für einen kleineren Teil der Kunden vom 02.01.2023, darunter Telefonnummern, Häufigkeit und Dauer der Kontakte sowie teilweise Kennungen von Mobilfunkmasten zur Standortnäherung. Nicht betroffen waren laut AT&T die Inhalte von Anrufen und Kurznachrichten sowie Namen, Sozialversicherungsnummern oder Geburtsdaten. Wie heise online berichtete, zahlte AT&T Mitte Mai 2024 umgerechnet rund 370.000 US-Dollar in Bitcoin an einen Hacker der Gruppe ShinyHunters, der über einen Mittelsmann verhandelte, damit die gestohlenen Daten gelöscht wurden; als Nachweis erhielt AT&T ein Video der Löschung. Ursprünglich hatte der Angreifer eine Million Dollar gefordert. Als ursprünglicher Datendieb gilt der US-Bürger John Erin Binns, der zu dieser Zeit in der Türkei lebte und bereits mit dem T-Mobile-Hack von 2021 in Verbindung gebracht worden war. Der Zugriffspunkt bei Snowflake wurde nach Angaben von AT&T inzwischen abgesichert, betroffene Kunden wurden informiert.

heise online

19.04.2024

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Die Zahlung von rund 370.000 US-Dollar stützt sich auf Aussagen eines an der Übergabe beteiligten Mittelsmanns gegenüber Journalisten sowie auf ein vorgelegtes Bitcoin-Transaktionsprotokoll; AT&T selbst hat die Zahlung öffentlich nicht bestätigt, und ob wirklich alle Kopien der Daten gelöscht wurden, bleibt laut Mittelsmann unsicher. Die oft im Zusammenhang genannte Zahl von 73 Millionen betroffenen Kunden bezieht sich auf ein separates, im März 2024 bekanntgewordenes Datenleck aus rund 2019 und nicht auf die hier beschriebenen Anruf- und SMS-Metadaten von rund 109 bis 110 Millionen Kunden.

Journalismus

Panama-Gericht spricht Mossack-Fonseca-Gruender von Geldwaesche-Vorwuerfen frei

Ein Gericht in Panama-Stadt sprach im April 2024 Juergen Mossack und den 2023 verstorbenen Ramon Fonseca Mora sowie 26 weitere Angeklagte von Geldwaesche-Vorwuerfen im Zusammenhang mit dem brasilianischen Lava-Jato/Odebrecht-Korruptionsskandal frei. Die Richterin sah die Beweise als unzureichend an.

Reuters

15.04.2024

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Das Urteil betrifft ausschliesslich den Lava-Jato-bezogenen Anklagepunkt, nicht die im Rahmen der Panama Papers dokumentierten Offshore-Praktiken der Kanzlei insgesamt; die Staatsanwaltschaft kuendigte Berufung an.

Journalismus

Roku-Datenleck durch Credential Stuffing

Roku bestätigte am 12. April 2024 einen zweiten Sicherheitsvorfall binnen zwei Monaten, bei dem Angreifer per Credential Stuffing auf rund 576.000 Nutzerkonten zugriffen. Die Angreifer nutzten bei anderen Diensten erbeutete Zugangsdaten, nicht eine eigene Sicherheitslücke bei Roku. In weniger als 400 Konten wurden hinterlegte Zahlungsdaten für betrügerische Käufe missbraucht, Roku erstattete den Betroffenen die Kosten und führte danach verpflichtend Zwei-Faktor-Authentifizierung ein.

TechCrunch

12.04.2024

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Offen bleibt, aus welcher konkreten fremden Datenpanne die verwendeten Zugangsdaten stammten. Nicht dokumentiert ist außerdem, wie viele der 576.000 betroffenen Konten tatsächlich von Dritten eingesehen wurden im Unterschied zu bloß erfolgreichen Login-Versuchen ohne weitere Aktivität.

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