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Studienlage & Gesetzesgrundlagen

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Ausgewählte Studien, Behördenpapiere, Gesetze und Berichte zu digitaler Freiheit, Überwachung und finanzieller Selbstbestimmung – sorgfältig recherchiert, mit Quelle belegt und neutral aufbereitet.

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1086 Treffer · Seite 32 von 91

Journalismus

Cyberangriff auf südafrikanisches Unternehmensregister CIPC

Die südafrikanische Companies and Intellectual Property Commission (CIPC) veröffentlichte am 29.02.2024 eine Mitteilung über einen Sicherheitsvorfall. Betroffen waren personenbezogene Daten von Kunden und Mitarbeitern, darunter Angaben zu Unternehmensdirektoren und Markeninhabern. Eine sich bekennende Gruppe behauptete, bereits seit rund drei Jahren Zugriff auf die Datenbank gehabt zu haben.

ITWeb

29.02.2024

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Die genaue Anzahl betroffener Datensätze wurde nicht veröffentlicht. Die Behauptung des dreijährigen unbemerkten Zugriffs stammt allein von den Tätern und wurde nicht bestätigt.

Journalismus

Datenleck bei IT-Dienstleister Modern Solutions betrifft Millionen Kundendaten deutscher Firmen und Organisationen

Ein Rechercheverbund aus BR und netzpolitik.org deckte 2024 auf, dass der IT-Dienstleister Modern Solutions GmbH jahrelang eine ungesicherte Datenbank mit Kunden- und Bestelldaten von rund 700 Webshops und Organisationen offen im Netz stehen hatte. Unter den Kunden befanden sich auch Onlineshops mit Bezug zu politischen Parteien und Verbänden, die Merchandise- bzw. Spenden-/Bestellprozesse über die Plattform abwickelten.

Bayerischer Rundfunk / netzpolitik.org

27.02.2024

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Nicht belegt ist ein direkter Leak von CDU- oder SPD-Parteispenden-Datenbanken selbst; die Berichterstattung bezieht sich auf einen Drittanbieter-Dienstleister, nicht auf die Parteizentralen direkt.

Journalismus

Ransomware-Angriff auf Stadtgemeinde Korneuburg

In der Nacht vom 5. auf den 6.02.2024 verschlüsselte die Gruppe LockBit die EDV-Systeme der niederösterreichischen Stadtgemeinde Korneuburg. Betroffen waren rund 220 Mitarbeiter und 90 PCs. Die vollständige Wiederherstellung dauerte bis zum 23.02.2024. Die Gemeinde zahlte kein Lösegeld dank vorhandenem Band-Backup, der geschätzte Schaden liegt bei rund 100.000 Euro.

Stadtgemeinde Korneuburg

23.02.2024

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Die genaue Höhe der ursprünglich geforderten Lösegeldsumme wurde nicht beziffert. Ob es zu einem Datenabfluss kam, wurde von der Gemeinde verneint, ohne unabhängige forensische Bestätigung.

Journalismus

I-Soon-Leak: Interne Dokumente eines chinesischen Hacking-Auftragnehmers

Am 16. Februar 2024 wurden auf GitHub hunderte interne Dokumente der chinesischen Sicherheitsfirma I-Soon (auch bekannt als Anxun) veröffentlicht, darunter Verträge, Chatprotokolle, Zielkataloge und Produktbeschreibungen für Hacking-Werkzeuge. Die Dokumente zeigen eine Zusammenarbeit mit chinesischen Behörden wie dem Ministerium für öffentliche Sicherheit sowie Angriffe auf Regierungsstellen und Organisationen in mindestens 14 Ländern, darunter Indien, Malaysia, Taiwan und Hongkonger Demokratiegruppen. BBC, NHK und die Nachrichtenagentur AP bestätigten die Echtheit der Dokumente unter anderem durch Gespräche mit zwei I-Soon-Mitarbeitern.

The Record (Recorded Future News)

22.02.2024

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Wer die Dokumente leakte und aus welchem Motiv, ist bis heute nicht geklärt. Das vollständige Ausmaß der gestohlenen Daten und die Identität der meisten konkreten Opfer wurden nicht offengelegt. Die chinesische Regierung bestritt eine Verwicklung, eine unabhängige gerichtliche oder behördliche Bestätigung außerhalb Chinas liegt nicht vor.

Journalismus

Change-Healthcare-Ransomware: 192,7 Millionen Betroffene, größter US-Gesundheitsdatenleak

Am 21.02.2024 legte ein Ransomware-Angriff der Gruppe ALPHV/BlackCat den IT-Betrieb von Change Healthcare lahm, einem Tochterunternehmen von UnitedHealth Group, das rund ein Drittel aller US-Krankenversicherungsabrechnungen verarbeitet. Die Angreifer verschafften sich bereits am 12.02.2024 über ein Citrix-Fernzugangsportal Zugang, das entgegen der Unternehmensrichtlinie nicht durch Multi-Faktor-Authentifizierung geschützt war. In neun Tagen bewegten sie sich lateral durch die Systeme und exfiltrierten schätzungsweise sechs Terabyte an Daten, bevor am 21.02.2024 die Ransomware ausgelöst wurde. UnitedHealth Group zahlte im Anschluss ein Lösegeld von 22 Millionen US-Dollar, erhielt jedoch keine vollständige Zusicherung der Datenlöschung. Betroffen waren Namen, Adressen, Geburtsdaten, Sozialversicherungsnummern sowie Krankenversicherungs-, Diagnose-, Behandlungs- und Abrechnungsdaten. Die Zahl der gemeldeten Betroffenen wurde mehrfach nach oben korrigiert, von anfänglich rund 100 Millionen auf schließlich 192,7 Millionen Individuen, fast zwei Drittel der US-Bevölkerung. UnitedHealth bezifferte die Gesamtauswirkungen des Angriffs bis Ende September 2024 auf 2,457 Milliarden US-Dollar.

Wikipedia (englischsprachig)

21.02.2024

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Nicht abschließend geklärt sind der genaue Umfang der tatsächlich missbrauchten Daten je Betroffenem sowie der Ausgang der zivilrechtlichen Sammelklagen und der behördlichen HIPAA-Untersuchung, die zum Zeitpunkt der Recherche noch keine abschließenden Ergebnisse veröffentlicht hatte.

Journalismus

Cencora-Datenleck 2024

Der US-Pharma-Distributor Cencora (vormals AmerisourceBergen) entdeckte am 21. Februar 2024 einen Cyberangriff auf seine IT-Systeme. Mindestens 1,43 Millionen Personen wurden benachrichtigt, dass Namen, Adressen, Geburtsdaten, Sozialversicherungsnummern sowie Gesundheitsdaten wie Diagnosen entwendet wurden. Cencora einigte sich 2025 auf eine Sammelklage-Vergleichszahlung von 40 Millionen US-Dollar.

HIPAA Journal

21.02.2024

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Die tatsächliche Gesamtzahl der betroffenen Personen ist unbekannt, da nicht alle US-Bundesstaaten detaillierte Fallzahlen veröffentlichen. Kein Angreifer oder keine Ransomware-Gruppe hat sich öffentlich zu dem Angriff bekannt, sodass Täterschaft und genauer Angriffsweg ungeklärt bleiben.

Journalismus

Operation Cronos: Ermittler zerschlagen LockBit, sichern 1000 Entschlüsselungsschlüssel

Am 20.02.2024 gab die britische National Crime Agency (NCA) gemeinsam mit dem FBI, Europol, Eurojust und Strafverfolgungsbehörden aus insgesamt zehn Ländern die Zerschlagung der Ransomware-Gruppe LockBit im Rahmen der "Operation Cronos" bekannt. Die Ermittler übernahmen die Kontrolle über die Darknet-Infrastruktur von LockBit, darunter die Leak-Website, und ersetzten sie durch eigene Mitteilungen. Insgesamt wurden 34 Server in den Niederlanden, Deutschland, Finnland, Frankreich, der Schweiz, Australien, den USA und Großbritannien beschlagnahmt. Von den beschlagnahmten Servern sicherten die Ermittler mehr als 1.000 Entschlüsselungsschlüssel, mit denen Opfer ihre verschlüsselten Daten wiederherstellen können. Zudem wurden mehr als 14.000 für den Betrieb von LockBit genutzte Nutzerkonten identifiziert und mehr als 200 Kryptowährungskonten eingefroren. Zwei mutmaßliche LockBit-Mitglieder wurden in Polen und der Ukraine festgenommen, an der Operation waren unter anderem auch das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) und das LKA Schleswig-Holstein beteiligt. LockBit galt zu diesem Zeitpunkt als eine der aktivsten Ransomware-Gruppen weltweit mit mehreren tausend Opfern seit 2019.

heise online

20.02.2024

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Aus dieser Quelle nicht belegt sind die genaue Gesamtsumme der von LockBit erpressten Zahlungen sowie die vollständige Identität des Hauptbetreibers, der erst Monate später (Mai 2024) namentlich benannt wurde; auch der langfristige Erfolg der Zerschlagung ist unklar, da LockBit nach der Operation Teile seiner Aktivitäten wiederaufnahm.

Journalismus

Lücken der KI-Verordnung: Ampel will Verbot biometrischer Echtzeit-Überwachung

Die Ampel-Koalitionsparteien planen nationale Gesetze, um Lücken der EU-KI-Verordnung bei biometrischer Fernidentifizierung zu schließen.

netzpolitik.org

09.02.2024

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Beschreibt politische Absichtserklärungen, keine verabschiedete Gesetzgebung.

Journalismus

Credit-Suisse-Mitarbeiterdaten nach Hack bei Reisedienstleister Pyramid Global Technologies im Darknet veroeffentlicht

Im Februar 2024 tauchten in einem Hackerforum Datensaetze auf, die als interne Unterlagen von Credit Suisse deklariert wurden, darunter Namen, Kontaktdaten und teils Reise-/Ausweisdaten von Mitarbeitenden. Die Daten stammten aus einem Angriff auf den Reise- und Hotelbuchungsdienstleister Pyramid Global Technologies, der von Credit-Suisse-Mitarbeitenden fuer Geschaeftsreisen genutzt wurde.

Bleeping Computer

08.02.2024

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Die Bank selbst hat den Umfang der veroeffentlichten Datensaetze nicht im Detail bestaetigt; unklar bleibt, wie viele Personen tatsaechlich betroffen sind.

Journalismus

Finance Employee Defrauded for $25M by Deepfake CFO

Ein Mitarbeiter eines britischen Ingenieurbüros in Hongkong überwies 25,6 Mio. USD nach einer Videokonferenz, in der alle Teilnehmer außer ihm selbst KI-generierte Deepfakes waren.

CFO.com

05.02.2024

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Beruht primär auf Angaben der Hongkonger Polizei, unabhängige forensische Details fehlen.

Journalismus

Pegasus-Spyware gegen Zivilgesellschaft in Jordanien aufgedeckt

Eine gemeinsame Untersuchung von Access Now, Citizen Lab, Human Rights Watch und Amnesty International deckte auf, dass zwischen 2019 und September 2023 mindestens 35 Personen in Jordanien mit Pegasus infiziert oder angegriffen wurden, darunter 14 forensisch bestätigte Medienschaffende und acht Menschenrechtsanwälte.

Access Now / Citizen Lab

01.02.2024

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Wer die Überwachung konkret anordnete, ist nicht belegt, die jordanische Regierung wird nur vermutet. Die Ermittler gehen von einer hohen Dunkelziffer über die 35 bestätigten Fälle hinaus aus.

Journalismus

Mercedes-Benz: Offenes GitHub-Token legt Quellcode und Cloud-Zugangsdaten offen

Der Sicherheitsdienstleister RedHunt Labs entdeckte am 11.01.2024 ein seit dem 29.09.2023 in einem öffentlichen GitHub-Repository eines Mercedes-Benz-Mitarbeiters abgelegtes Zugriffstoken. Das Token gewährte unbeschränkten Zugriff auf den internen GitHub-Enterprise-Server des Konzerns, darunter Quellcode, Cloud-Zugangsschlüssel für Azure und AWS, Datenbank-Verbindungszeichenketten und API-Schlüssel. Mercedes-Benz widerrief das Token am 24.01.2024 und bestätigte öffentlich, dass interner Quellcode durch menschliches Versagen frei zugänglich war.

SecurityWeek

31.01.2024

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Unklar bleibt, ob das rund vier Monate lang öffentlich einsehbare Token in dieser Zeit von Dritten gefunden oder missbraucht wurde. Mercedes-Benz erklärte, Kundendaten seien nach damaligem Kenntnisstand nicht betroffen, legte dazu aber keine überprüfbaren technischen Belege offen.

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