JournalismusVastaamo-Datenleck: Nachfolgeprozesse und Entschädigungsklagen der Patienten in Finnland
Nach dem 2020 bekannt gewordenen Hack der finnischen Psychotherapiekette Vastaamo, bei dem Patientenakten von rund 33.000 Betroffenen entwendet und teils veröffentlicht wurden, meldeten sich tausende Patienten mit Schadensersatzforderungen gegen den mittlerweile insolventen Betreiber. Ein finnisches Gericht verurteilte den Täter Julius Kivimäki im April 2024 zu einer Haftstrafe von sechs Jahren und drei Monaten wegen Datenerpressung und Offenlegung von Patientendaten. Die Konkursmasse Vastaamos reichte für Entschädigungszahlungen nicht annähernd aus.
YLE News
30.10.2023
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Nicht abschließend geklärt ist, wie viele Betroffene tatsächlich eine Entschädigung erhielten, da die Insolvenzmasse begrenzt war. Die genaue Zahl der veröffentlichten Patientenakten schwankt in Berichten zwischen rund 2.000 und weit höheren Schätzungen.
