Ausgewählte Studien, Behördenpapiere, Gesetze und Berichte zu digitaler Freiheit, Überwachung und finanzieller Selbstbestimmung – sorgfältig recherchiert, mit Quelle belegt und neutral aufbereitet.
Paradise Papers: Internationale Enthüllung von Offshore-Finanzstrukturen
Am 05.11.2017 veröffentlichte das ICIJ mit 95 Medienpartnern die Recherche Paradise Papers, basierend auf 13,4 Millionen geleakten Dateien hauptsächlich aus der Offshore-Kanzlei Appleby. Die Dokumente zeigten Offshore-Verbindungen von mehr als 120 Politikern und Steuerplanungsstrukturen von knapp 100 multinationalen Konzernen wie Apple und Nike. Die Originaldaten wurden der Süddeutschen Zeitung zugespielt.
International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ)
05.11.2017
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Nicht bewiesen ist, dass alle genannten Personen oder Firmen gegen geltendes Recht verstießen, Offshore-Strukturen sind vielfach legal. Der Ursprung des Lecks bei Appleby wurde nie einem Täter zugeordnet, Appleby selbst sprach von einem kriminellen Cyberangriff.
LKW-Maut-Kontrolltechnik von Toll Collect fotografiert jedes Fahrzeug, Kritiker warnen vor Bewegungsprofilen
Toll Collect GmbH, seit 2002 zuständig für Organisation und Kontrolle der deutschen LKW-Maut und zu jeweils 45 Prozent im Besitz der Deutschen Telekom und Daimler sowie zu 10 Prozent des französischen Baukonzerns Vinci, errichtete rund 600 zusätzliche Kfz-Kennzeichen-Scanner entlang der Autobahnen und Bundesstraßen. Kritiker warnten, dass die dabei eingesetzte Gesichtserkennung theoretisch zur Erstellung von Bewegungsprofilen beliebiger Autobahnnutzer oder zur Personenverfolgung genutzt werden könnte, da die Kontrolleinrichtungen praktisch jedes durchfahrende Fahrzeug fotografieren. Ob die erfassten Daten tatsächlich für Strafverfolgung oder durch Nachrichtendienste genutzt werden, wird immer wieder diskutiert, ohne dass es dafür bislang Belege gibt. Zusätzlich wurde Toll Collect vorgeworfen, dem Staat fragwürdige Ausgaben wie eine Oldtimer-Rallye, eine Luxushotel-Vorstandssitzung und die Unterstützung eines Berliner Kinderheims als 'Marketingkosten' der LKW-Maut in Rechnung gestellt zu haben.
heise online / freiheitsfoo.de
21.10.2017
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Für die immer wieder diskutierte Nutzung der Mautdaten durch Polizei oder Nachrichtendienste gibt es laut dieser Quelle explizit keine Belege; die Kritik betrifft primär das theoretische Missbrauchspotenzial der Infrastruktur.
46,2 Millionen malaysische SIM-Registrierungsdaten gestohlen und im Untergrund verkauft
Am 18.10.2017 wurde die malaysische Technologie-Website Lowyat.net auf mehrere Datenbanken aufmerksam, die in Untergrundforen zum Kauf angeboten wurden. Die malaysische Regulierungsbehörde MCMC bestätigte, dass Registrierungsdatensätze von 46,2 Millionen Mobilfunk-Anschlüssen betroffen waren, mehr als die damalige Einwohnerzahl Malaysias von rund 31 Millionen. Die Daten stammten von mindestens 12 Mobilfunkanbietern und virtuellen Netzbetreibern, darunter Celcom, Maxis, DiGi, Altel, U Mobile und XOX, sowie zusätzlich vom Malaysian Medical Council, der Malaysian Medical Association, der Malaysian Dental Association und der Jobbörse Jobstreet.com. Erbeutet wurden unter anderem Namen, Wohn- und Rechnungsadressen, MyKad-Ausweisnummern, SIM-Kartennummern, IMSI- und IMEI-Kennungen sowie Handset-Modelle. Nach Angaben der Ermittler deuteten die Zeitstempel der Daten auf einen Diebstahl zwischen 2014 und 2015 hin, laut BleepingComputer wurden die Daten spätestens im Juli 2014 entwendet. Die Datensätze wurden im Untergrund unter anderem für rund 1 Bitcoin angeboten, was zum damaligen Kurs etwa 6.500 US-Dollar entsprach. Am 16.11.2017 gab die malaysische Polizei bekannt, dass als mögliche Täter Mitarbeiter einer Firma verdächtigt werden, die mit der Datenübertragung für die MCMC befasst war. Die Website SayaKenaHack.com, über die Betroffene prüfen konnten, ob ihre Daten enthalten waren, wurde von den Behörden gesperrt. Bis zur Berichterstattung Mitte November 2017 waren keine Festnahmen erfolgt.
BleepingComputer
18.10.2017
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Aus den Quellen nicht belegt sind die genaue Identität der Täter, ein abgeschlossener Ermittlungsabschluss mit Anklage oder Verurteilung sowie eine offiziell verhängte Bußgeldhöhe gegen beteiligte Unternehmen oder Behörden.
"Digitale Irritation: 750.000 Ausweise in Estland hackbar" — politische Reaktion und gesellschaftliche Stimmung
Der estnische Premierminister Jüri Ratas brach eine Polenreise ab, um sich dem Problem persönlich zu widmen. Der zuständige Wirtschaftsminister betonte gleichzeitig Gelassenheit: "Das Problem ist schwerwiegend und man sollte es ernst nehmen, aber es ist nicht schwerwiegend genug, um deswegen die Karten einzuziehen." Trotz des Vorfalls erklärte der Premierminister, die Sicherheitslücke werde den Digitalisierungskurs des Landes nicht stoppen.
nd-aktuell (deutsche Tageszeitung)
08.10.2017· in Kraft
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Interessanter politischer Kontrast: Sehr hochrangige, sichtbare Reaktion (Premierminister unterbricht Auslandsreise) bei gleichzeitig bewusst kommunizierter Gelassenheit, um das übergeordnete Digitalisierungsprojekt nicht zu gefährden. Zeigt eine politische Abwägung zwischen Krisenmanagement und Vertrauenserhalt in die eigene Digitalstrategie — relevant für die Frage, wie transparent Staaten mit solchen Vorfällen umgehen (sollten).
Yahoo-Datenleck 2013: alle 3 Milliarden Konten betroffen
Yahoo bzw. die Verizon-Tochter Oath bestätigte im Oktober 2017, dass ein im August 2013 verübter Hackerangriff sämtliche zu diesem Zeitpunkt bestehenden 3 Milliarden Yahoo-Nutzerkonten betraf. Erst im Dezember 2016 war der Vorfall mit geschätzten 1 Milliarde betroffenen Konten bekannt geworden, die neue Zahl kam erst während forensischer Untersuchungen im Rahmen der Verizon-Übernahme zustande. Erbeutet wurden Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten sowie MD5-gehashte Passwörter und teils unverschlüsselte Sicherheitsfragen, jedoch keine Klartext-Passwörter oder Zahlungsdaten.
TechTarget (SearchSecurity)
05.10.2017
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Wer genau hinter dem Angriff steckt, ist nicht abschließend öffentlich geklärt, auch wenn spätere US-Anklagen mutmaßlich staatlich unterstützte Akteure aus Russland benannten. Offen bleibt zudem, warum die volle Größenordnung von 3 Milliarden Konten erst 2017 erkannt wurde und ob frühere Angaben bewusst zu niedrig kommuniziert wurden.
Yahoo-Datenleck: Alle 3 Milliarden Konten betroffen
Am 03.10.2017 gab Yahoo, zu diesem Zeitpunkt Teil der Verizon-Tochtergesellschaft Oath, bekannt, dass der bereits 2016 gemeldete Angriff von August 2013 tatsächlich alle 3 Milliarden Nutzerkonten betraf statt der zuvor genannten 1 Milliarde. Die Korrektur erfolgte im Rahmen einer forensischen Nachuntersuchung nach der Verizon-Übernahme. Verizon senkte deshalb den Kaufpreis für Yahoo im Februar 2017 um 350 Millionen US-Dollar. Die SEC verhängte später gegen die Nachfolgegesellschaft Altaba eine Strafe von 35 Millionen US-Dollar wegen irreführender Anlegerinformation.
CNN Money
03.10.2017
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Nicht abschließend geklärt ist, welche konkreten Daten bei allen 3 Milliarden Konten tatsächlich ausgelesen wurden. Die Zahl von 3 Milliarden basiert auf einer internen Neubewertung durch Verizon und wurde nicht durch eine unabhängige externe Prüfung öffentlich verifiziert. In einem separaten Verfahren wurden 2017 vier Personen angeklagt, darunter zwei mutmaßliche russische Geheimdienstmitarbeiter, deren Zusammenhang mit dem 3-Milliarden-Ausmaß nicht im Detail dokumentiert ist.
Deloitte-Hack 2017: Ungesichertes Admin-Konto legt E-Mails von 244.000 Mitarbeitern offen
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte wurde nach Medienberichten spätestens im Oktober oder November 2016 Opfer eines Cyberangriffs auf ihr globales E-Mail-System, den das Unternehmen erst im März 2017 entdeckte. Die Angreifer verschafften sich Zugang über ein Administratorkonto, das nicht durch Zwei-Faktor-Authentifizierung geschützt war, und erhielten damit privilegierten Zugriff auf das komplette, bei Microsoft Azure gehostete E-Mail-System der Firma. Betroffen waren die E-Mail-Konten von rund 244.000 Deloitte-Mitarbeitern weltweit, wobei die Angreifer laut Berichten potenziell auf bis zu fünf Millionen E-Mails zugreifen konnten. Zu den kompromittierten Daten zählten Nutzernamen, Passwörter, IP-Adressen, Architekturdiagramme sowie teils Gesundheitsinformationen aus E-Mail-Anhängen. Die britische Zeitung The Guardian machte den Vorfall am 25.09.2017 öffentlich, nachdem Deloitte den Angriff zuvor nicht publik gemacht hatte. Deloitte erklärte, es seien nur sehr wenige Kunden betroffen gewesen, und bestätigte, sechs Kunden offiziell über eine Beeinträchtigung ihrer Daten informiert zu haben. Zu den laut Presseberichten möglicherweise betroffenen Organisationen zählten mehrere US-Bundesbehörden sowie internationale Konzerne aus den Bereichen Banken, Pharma und Medien.
The Guardian
25.09.2017
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Die genaue Gesamtzahl der tatsächlich betroffenen Kunden sowie der Umfang des tatsächlich abgeflossenen Datenvolumens sind nicht abschließend belegt, da Deloitte offiziell nur sechs Kunden als betroffen bestätigte, während Medienberichte einen deutlich größeren Kreis potenziell betroffener Organisationen nennen.
Sicherheitsforscher kritisieren schwache Umsetzung von Apples Differential Privacy
Ein Forscherteam mehrerer Universitäten analysierte in einem am 08.09.2017 veröffentlichten Paper Apples Implementierung von Differential Privacy. Für macOS Sierra ermittelten sie einen Datenschutzparameter Epsilon von 6, für iOS 10 von 14, kumulativ bis zu 43. Die Fachcommunity betrachtet Epsilon-Werte unter 1 als Richtschnur. Apple widersprach der Studie und verwies auf zusätzliche Schutzmaßnahmen.
Wired
15.09.2017
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Nicht geklärt ist, ob die kumulierten Epsilon-Werte die reale Re-Identifizierbarkeit widerspiegeln, Apple bestreitet, dass sich die Werte einfach addieren lassen. Die Werte stammen aus Reverse Engineering, nicht aus offizieller Apple-Dokumentation.
Equifax-Datenleck 2017: 147,9 Millionen US-Bürger betroffen
Equifax, eines der drei großen US-amerikanischen Kreditauskunftsunternehmen, gab am 07.09.2017 bekannt, dass Angreifer zwischen Mai und Ende Juli 2017 unbefugt auf seine Systeme zugegriffen hatten. Die Täter nutzten eine bekannte Sicherheitslücke in der Webanwendungs-Software Apache Struts (CVE-2017-5638) aus, für die bereits seit dem 07.03.2017 ein Patch verfügbar war, den Equifax jedoch nicht rechtzeitig installierte. Entdeckt wurde der Einbruch erst am 29.07.2017, als IT-Mitarbeiter ein abgelaufenes SSL-Zertifikat erneuerten und dabei verdächtigen Datenverkehr bemerkten. Betroffen waren die persönlichen Daten von rund 147,9 Millionen US-Bürgern (Namen, Sozialversicherungsnummern, Geburtsdaten, Adressen, teils Führerschein- und Kreditkartennummern) sowie zusätzlich etwa 15,2 Millionen Britinnen und Briten und rund 19.670 Kanadierinnen und Kanadier. CEO Richard Smith trat am 26.09.2017 zurück, nachdem am 15.09.2017 bereits der Chief Information Officer und der Chief Security Officer das Unternehmen verlassen hatten. Der Fall führte zu mehreren Anhörungen vor Ausschüssen des US-Kongresses, bei denen Smith menschliches Versagen und mangelnde interne Kommunikation als Ursachen für die verpasste Patch-Installation nannte. Am 22.07.2019 einigte sich Equifax mit der FTC, dem CFPB sowie 48 US-Bundesstaaten auf eine Vergleichszahlung von mindestens 575 Millionen US-Dollar, die bei hoher Zahl an Entschädigungsanträgen auf bis zu 700 Millionen US-Dollar steigen konnte. Zudem wurde bekannt, dass CFO John Gamble vor der öffentlichen Bekanntgabe Firmenaktien verkauft hatte, was separate Ermittlungen wegen möglichen Insiderhandels nach sich zog.
Wikipedia
07.09.2017
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Aus dieser Quelle nicht abschließend belegt ist, wie viele der 147,9 Millionen Betroffenen tatsächlich Entschädigungszahlungen aus dem Vergleichsfonds erhielten. Die strafrechtliche Verantwortung bleibt teilweise offen: 2020 klagte das US-Justizministerium vier mutmaßliche chinesische Militärangehörige an, eine Verurteilung ist bislang nicht erfolgt.
Project Chanology: Anonymous gegen Scientology 2008
Nachdem die Scientology-Kirche am 16.01.2008 eine Urheberrechtsbeschwerde gegen ein Tom-Cruise-Video bei YouTube durchsetzte, veröffentlichte Anonymous am 21.01.2008 das Video Message to Scientology und startete Project Chanology. Am 10.02.2008 demonstrierten in über 50 Städten in 14 Ländern schätzungsweise 6.000 bis 8.300 maskierte Teilnehmer, was als erste große Überführung von Anonymous in realweltlichen Aktivismus gilt. Neben Protesten gehörten DDoS-Angriffe, schwarze Faxe und Prank Calls zu den Aktionsformen. Die per FOIA freigegebenen FBI-Akten zeigen, dass die Kirche gegenüber der Bundespolizei von einer terroristischen Organisation sprach.
The AEGIS Alliance, basierend auf per FOIA freigegebenen FBI-Akten
06.09.2017
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Nicht dokumentiert ist eine zentrale Führungsstruktur von Anonymous, da die Bewegung dezentral organisiert war. Die genaue Teilnehmerzahl schwankt je nach Quelle zwischen rund 6.000 und mehr als 9.000. Unklar bleibt der tatsächliche wirtschaftliche Schaden der DDoS-Angriffe.
Estland: ROCA-Kryptolücke zwingt zum Austausch von 750.000 eID-Karten
Am 05.09.2017 bestätigte die estnische Behörde RIA eine Sicherheitslücke in der estnischen elektronischen Identitätskarte, die rund 750.000 seit Oktober 2014 ausgegebene Chipkarten betraf, darunter auch Karten von E-Residency-Nutzern. Ursache war die ROCA-Schwachstelle in der RSA-Schlüsselerzeugung von Kryptochips des Herstellers Infineon, die in den vom Kartenhersteller Gemalto produzierten estnischen ID-Karten verbaut waren. Die Lücke erlaubte theoretisch die Berechnung des privaten RSA-Schlüssels aus dem öffentlichen Schlüssel und damit die Fälschung digitaler Identitäten. Laut RIA gab es zum Zeitpunkt der Bekanntgabe keine Hinweise auf tatsächlichen Missbrauch. Am 03.11.2017 setzte die estnische Regierung die betroffenen Zertifikate aus; Karteninhaber konnten sie bis zum 31.03.2018 erneuern, nicht erneuerte Zertifikate wurden zum 01.04.2018 widerrufen. Die ROCA-Schwachstelle betraf weltweit schätzungsweise über eine Milliarde Krypto-Chips. Im Februar 2021 einigten sich die estnische Grenzschutzbehörde und der Kartenhersteller Gemalto, inzwischen Teil von Thales, auf eine Zahlung von 2,2 Millionen Euro Entschädigung, nachdem der estnische Staat zunächst 152 Millionen Euro Schadensersatz gefordert hatte.
heise online
05.09.2017
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Aus der Quelle geht nicht hervor, ob es je zu einem konkreten Missbrauchsfall kam oder wer die Schwachstelle ursprünglich entdeckte; die Angaben zur Zertifikatssperrung sowie zum Gemalto-Vergleich 2021 stammen aus späteren, ergänzenden Quellen.
OCCRP deckte auf, dass zwischen 2012 und 2014 rund 2,9 Milliarden US-Dollar ueber vier Briefkastenfirmen bei der estnischen Filiale der Danske Bank aus Aserbaidschan geschleust wurden. Das Geld stammte aus staatsnahen Quellen und diente unter anderem der Bestechung europaeischer Politiker sowie einer verdeckten Lobbykampagne zur Verbesserung des internationalen Images Aserbaidschans.
OCCRP (Organized Crime and Corruption Reporting Project)
04.09.2017
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Die Recherche basiert auf geleakten internen Bankdaten, deren vollstaendige Herkunft und Authentizitaet nicht unabhaengig gerichtlich geprueft wurde; strafrechtliche Konsequenzen fuer die Hauptverantwortlichen in Aserbaidschan blieben weitgehend aus.