PrimärquelleGoDaddy-Datenleck: 1,2 Millionen WordPress-Hosting-Kunden durch kompromittiertes Passwort betroffen
Der Hosting-Anbieter GoDaddy gab am 22.11.2021 bekannt, dass Unbefugte mithilfe eines kompromittierten Passworts Zugriff auf das Provisioning-System der Legacy-Codebasis für Managed WordPress erlangt hatten. Der unautorisierte Zugriff begann laut GoDaddy am 06.09.2021 und wurde am 17.11.2021 entdeckt. Betroffen waren bis zu 1,2 Millionen aktive und inaktive Managed-WordPress-Kunden. Bei allen Betroffenen wurden E-Mail-Adressen und Kundennummern offengelegt. Bei aktiven Kunden waren zusätzlich das ursprüngliche, bei der Einrichtung vergebene WordPress-Admin-Passwort sowie sFTP- und Datenbank-Zugangsdaten kompromittiert. Bei einer Teilmenge der aktiven Kunden wurde zudem der private SSL-Schlüssel offengelegt. GoDaddy sperrte nach eigenen Angaben den unbefugten Zugriff, setzte die betroffenen Passwörter zurück und begann mit der Ausstellung neuer SSL-Zertifikate für betroffene Kunden. Chief Information Security Officer Demetrius Comes bestätigte den Vorfall in der offiziellen Mitteilung und entschuldigte sich bei den Kunden. GoDaddy meldete den Vorfall außerdem in einer Form-8-K-Mitteilung an die SEC.
GoDaddy Inc. (Unternehmensmitteilung)
22.11.2021
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Die Pressemitteilung nennt weder die Identität der Angreifer noch die genaue technische Schwachstelle im Provisioning-System. Nicht belegt sind zudem etwaige spätere Bußgelder, der Ausgang der in den USA eingereichten Sammelklagen sowie die tatsächlichen finanziellen Gesamtkosten des Vorfalls für GoDaddy.
