US-Supreme-Court: Google-Standortverlauf fällt unter Vierten Verfassungszusatz, Polizei braucht künftig Durchsuchungsbefehl
Der US Supreme Court entschied im Fall Chatrie v. United States, dass der Zugriff auf Googles Standortverlauf (Location History) über einen Geofence Warrant eine Durchsuchung im Sinne des Vierten Verfassungszusatzes darstellt und künftig einen richterlichen Durchsuchungsbefehl erfordert. In einem aufsehenerregenden früheren Fall aus Pennsylvania hatte die Polizei von Google Informationen zu allen Personen erhalten, die zuvor nach einer bestimmten Adresse gesucht hatten, die später zum Tatort eines Mordes wurde. Google selbst hatte seine Timeline-Funktion bereits 2023 auf geräteinterne Speicherung umgestellt und speichert Standortdaten seit Juli 2025 nicht mehr zentral auf eigenen Servern.
Last Month at the Supreme Court / heise online
01.07.2026
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Die Wirkung des Urteils auf bereits laufende oder abgeschlossene Verfahren, in denen Standortdaten ohne Durchsuchungsbefehl erlangt wurden, ist aus dieser Quelle nicht behandelt.



