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Studienlage & Gesetzesgrundlagen

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Journalismus

Sony-Pictures-Hack 2014: FBI beschuldigt Nordkorea, geleakte E-Mails stürzen Studiochefin, Zweifel an Urheberschaft bleiben

Am 24.11.2014 wurde Sony Pictures gehackt, wobei tonnenweise vertrauliche Daten, Finanzzahlen, interne Kommunikation sowie hochauflösende Kopien kommender Sony-Filme öffentlich wurden. Eine Hackergruppe namens 'Guardians of Peace' bekannte sich zu dem Angriff und drohte mit Terroranschlägen auf Kinos, sollte der Nordkorea-Satirefilm 'The Interview' gezeigt werden. Das FBI beschuldigte am 19.12.2014 staatliche Stellen Nordkoreas als Urheber; mit zunehmendem zeitlichem Abstand verhärteten sich jedoch Zweifel an dieser damaligen Zuschreibung. Der Datenbruch offenbarte schwache Sicherheitspraktiken bei Sony, unter anderem waren einige Daten hinter dem Passwort 'sonypictures' hinterlegt. Durch die geleakten Informationen wurden massive Gagenunterschiede bei Sony-Produktionen bekannt, und Studiochefin Amy Pascal wurde durch unsensibel formulierte private E-Mails öffentlich bloßgestellt und musste das Studio in der Folge verlassen; der geplante breite Kinostart von 'The Interview' wurde abgesagt, was auch Kritik von US-Präsident Barack Obama einbrachte.

FBI / Kaspersky

24.11.2014

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Die Urheberschaft Nordkoreas wird von der offiziellen FBI-Zuschreibung behauptet, ist aber laut späteren Analysen keineswegs zweifelsfrei belegt; beide Lesarten kursieren bis heute.

Journalismus

Sony-Pictures-Hack 2014: Guardians of Peace leaken E-Mails, Filme, 47.000 SSNs

Am 24.11.2014 entdeckten Mitarbeiter von Sony Pictures Entertainment in Culver City, Kalifornien, dass ihre Computer von einer Gruppe namens Guardians of Peace (GOP) kompromittiert worden waren. Die Angreifer veröffentlichten in den folgenden Wochen interne E-Mails, Gehaltsdaten von Führungskräften, mehrere unveröffentlichte Spielfilme (darunter Annie, Fury und Still Alice) sowie nach Presseberichten vom 07.12.2014 rund 47.000 Sozialversicherungsnummern von Mitarbeitern und Prominenten. Die Angreifer selbst behaupteten, mehr als 100 Terabyte an Daten entwendet zu haben, diese Zahl wurde unabhängig nicht verifiziert. Die Guardians of Peace forderten die Absage des Kinostarts der Sony-Komödie The Interview, die eine fiktive Ermordung des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un zeigt, und drohten mit Gewalt gegen Kinos. Sony sagte den geplanten Kinostart am 17.12.2014 ab, nachdem große Kettenbetreiber wie AMC, Regal, Cinemark und Carmike die Vorführungen zurückgezogen hatten; der Film erschien stattdessen ab dem 25.12.2014 online und in ausgewählten Kinos. Das FBI erklärte am 19.12.2014 offiziell, die nordkoreanische Regierung sei für den Angriff verantwortlich, gestützt unter anderem auf IP-Adressen und Schadsoftware-Überschneidungen mit früheren Nordkorea zugeschriebenen Angriffen. Die USA verhängten am 02.01.2015 zusätzliche Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea. Sony bezifferte die finanziellen Folgekosten auf rund 15 Millionen US-Dollar. Am 06.09.2018 klagte das US-Justizministerium den nordkoreanischen Staatsbürger Park Jin Hyok wegen Verschwörung zu Computerbetrug im Zusammenhang mit dem Sony-Hack sowie den Angriffen auf die Bangladesh Bank und WannaCry an.

Wikipedia (englischsprachig)

24.11.2014

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Die von den Angreifern behauptete Datenmenge von über 100 Terabyte ist unabhängig nicht verifiziert, ebenso bleibt offen, ob Nordkorea den Angriff direkt über eigene Mitarbeiter oder ausschließlich über die mit dem Militärgeheimdienst RGB verbundene Lazarus Group ausführte. Der 2018 angeklagte Park Jin Hyok wurde nie vor ein US-Gericht gestellt, da er sich mutmaßlich in Nordkorea befindet, weshalb kein rechtskräftiges Urteil vorliegt.

Journalismus

Uber Godview: Überwachung der BuzzFeed-Journalistin Johana Bhuiyan

Der New Yorker Uber-Manager Josh Mohrer nutzte im November 2014 das interne Tool God View, um den Standort der Journalistin Johana Bhuiyan ohne ihre Zustimmung zu verfolgen. Uber kündigte eine interne Untersuchung an und veröffentlichte danach erstmals eine offizielle Datenschutzrichtlinie. Im Januar 2016 einigte sich Uber mit der New Yorker Generalstaatsanwaltschaft auf eine Zahlung von 20.000 US-Dollar wegen unzureichender Zugriffskontrollen und verspäteter Meldung eines Datenlecks von 2014.

BuzzFeed News

19.11.2014

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Nicht dokumentiert ist, wie viele Uber-Mitarbeiter God View für private Zwecke einsetzten. Ob Mohrer disziplinarisch belangt wurde, wurde nicht öffentlich mitgeteilt. Die Zahlung bezog sich formal auch auf ein separates Datenleck, die genaue Zuordnung zum God-View-Vorfall bleibt unklar.

Journalismus

LuxLeaks: Geheime Steuerabsprachen internationaler Konzerne mit Luxemburg aufgedeckt

Am 05.11.2014 veröffentlichte das ICIJ mit rund 80 Journalisten aus 26 Ländern die Recherche LuxLeaks. Grundlage waren vertrauliche Steuervorbescheide, die PricewaterhouseCoopers zwischen 2002 und 2010 für Konzernkunden bei der luxemburgischen Steuerverwaltung erwirkt hatte, mindestens 548 Absprachen für mehr als 340 Unternehmen. Quelle war der ehemalige PwC-Mitarbeiter Antoine Deltour.

International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ)

05.11.2014

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Der konkrete Steuerausfall einzelner EU-Staaten ist nicht abschließend geklärt. Die Steuervorbescheide waren nach luxemburgischem Recht zum Abschlusszeitpunkt grundsätzlich legal. Deltour wurde in Luxemburg zunächst verurteilt, in der Berufung von zentralen Vorwürfen freigesprochen.

Primärquelle

POODLE-Angriff: Google-Sicherheitsforscher decken kritische Schwachstelle im Verschlüsselungsprotokoll SSL 3.0 auf

Am 14.10.2014 veröffentlichten Google-Sicherheitsforscher die Schwachstelle POODLE (Padding Oracle On Downgraded Legacy Encryption), registriert als CVE-2014-3566. Die Lücke betrifft das veraltete Verschlüsselungsprotokoll SSL 3.0. Ein Angreifer in Man-in-the-Middle-Position kann Clients zu einem Downgrade auf SSL 3.0 zwingen und benötigt im Schnitt rund 256 Anfragen, um ein Byte verschlüsselter Daten wie Authentifizierungs-Cookies auszulesen. Als Gegenmaßnahme empfahlen die Entdecker sowie CISA am 17.10.2014 die vollständige Deaktivierung von SSL 3.0. In den Folgemonaten deaktivierten Chrome, Firefox und weitere Anbieter die SSL-3.0-Unterstützung standardmäßig.

Google Security Team (Google Online Security Blog)

14.10.2014

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Nicht belegt ist, in welchem Umfang POODLE vor der Offenlegung bereits für reale Angriffe genutzt wurde, da ein Downgrade-Angriff kaum nachweisbar ist. Die Schätzung, wonach rund zehn Prozent der Server für eine spätere TLS-Variante der Schwachstelle anfällig waren, stammt aus Analysen einzelner Sicherheitsfirmen. Ein konkreter finanzieller Gesamtschaden wird nicht beziffert.

Journalismus

The Snappening: Snapsaved.com räumt Hack mit Snapchat-Foto-Leak ein

Im Oktober 2014 wurde eine 13,6 GB große Datei mit rund 90.000 Fotos und 9.000 Videos aus Snapchat veröffentlicht. Verantwortlich war nicht Snapchat selbst, sondern der Drittanbieterdienst Snapsaved.com, der von Nutzern gesendete Snaps entgegennahm und speicherte, inklusive Nutzernamen. Snapsaved.com bestätigte den Vorfall. Snapchat erklärte, die eigenen Server seien nicht kompromittiert worden.

CSO Online

13.10.2014

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Nicht belegt ist die genaue Zahl betroffener Nutzer, Schätzungen schwankten zwischen 90.000 und bis zu 200.000 Bildern. Unklar bleibt, wie viele abgebildete Personen minderjährig waren. Die Identität der für den Datenabfluss verantwortlichen Person ist nicht bekannt.

Journalismus

JPMorgan-Chase-Hack 2014: 76 Millionen Haushalte betroffen

JPMorgan Chase, die größte Bank der USA, teilte am 02.10.2014 in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC mit, dass Angreifer persönliche Kontaktdaten von 76 Millionen Haushalten und 7 Millionen kleinen Unternehmen erbeutet hatten. Die Angreifer verschafften sich im Juni 2014 mithilfe gestohlener Zugangsdaten eines Mitarbeiters Zugang zu einem internen Server, der nicht durch Zwei-Faktor-Authentifizierung gesichert war, und drangen anschließend in mehr als 90 weitere Server des Konzerns ein. JPMorgan entdeckte den Einbruch Mitte August 2014 und beendete ihn kurz darauf. Erbeutet wurden Namen, Postadressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen. Nach Angaben der Bank fanden sich keine Hinweise auf den Diebstahl von Kontonummern, Passwörtern, Geburtsdaten oder Sozialversicherungsnummern. Im November 2015 klagte die US-Staatsanwaltschaft für den Südlichen Bezirk von New York die Israelis Gery Shalon und Ziv Orenstein sowie den US-Amerikaner Joshua Samuel Aaron im Rahmen eines größeren Betrugs- und Marktmanipulationsschemas an, das neben JPMorgan mindestens neun weitere Finanzunternehmen betraf. Shalon bekannte sich 2017 in allen 23 Anklagepunkten schuldig und musste Vermögenswerte von mehr als 400 Millionen US-Dollar abtreten. Der russische Mitangeklagte Andrei Tyurin wurde 2018 ausgeliefert und 2021 zu zwölf Jahren Haft verurteilt. JPMorgan verdoppelte in der Folge sein jährliches Cybersicherheitsbudget von rund 250 Millionen auf 500 Millionen US-Dollar.

Wikipedia

02.10.2014

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Ob wirklich keine Konto- oder Sozialversicherungsdaten abflossen, beruht allein auf der eigenen Einschätzung von JPMorgan und wurde nicht unabhängig verifiziert. Der genaue strafrechtliche Ausgang gegen den mutmaßlichen Mitorganisator Joshua Samuel Aaron ist mit dieser Quelle nicht abschließend belegt.

Journalismus

JPMorgan-Chase-Datenleck 2014: Kontaktdaten von 83 Millionen Haushalten und Kleinunternehmen kompromittiert

JPMorgan Chase teilte am 02.10.2014 der US-Börsenaufsicht SEC mit, dass ein im Sommer 2014 entdeckter Cyberangriff Kontaktdaten von rund 76 Millionen Haushalten und 7 Millionen kleinen Unternehmen kompromittiert hat, zusammen etwa 83 Millionen betroffene Kunden. Erbeutet wurden Namen, Adressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen. Nach Angaben von JPMorgan waren Kontonummern, Passwörter, Geburtsdaten und Sozialversicherungsnummern nicht betroffen.

Forbes

02.10.2014

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Über welchen genauen technischen Weg die Angreifer erstmals in die internen Systeme eindrangen, ist in dieser Quelle offen. Wie viele der 83 Millionen Kontaktdatensätze tatsächlich für nachgelagerten Betrug missbraucht wurden, ist nicht abschließend geklärt.

Journalismus

Shellshock: Kritische Bash-Sicherheitslücke bedroht Server weltweit

Am 24.09.2014 wurde die von Stephane Chazelas entdeckte Sicherheitslücke Shellshock in der Unix-Shell Bash öffentlich bekannt und als CVE-2014-6271 registriert, vom NIST mit dem höchsten Schweregrad CVSS 10 von 10 eingestuft. Die Lücke betraf fast alle Linux-Distributionen und Mac OS und erlaubte durch fehlerhafte Verarbeitung von Funktionsdefinitionen in Umgebungsvariablen die Ausführung von Schadcode aus der Ferne, besonders gefährlich für Webserver mit CGI-Skripten und OpenSSH-Zugriffe. Ubuntu, Red Hat, Debian, Fedora und openSUSE veröffentlichten Patches, wobei der erste Patch weitere Schwachstellen wie CVE-2014-7169 offenließ.

heise online

24.09.2014

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Wie viele Systeme vor der öffentlichen Bekanntgabe bereits tatsächlich angegriffen wurden, ist nicht dokumentiert, da Ausnutzung über Umgebungsvariablen kaum eindeutige Spuren hinterlässt. Eine belastbare Gesamtzahl weltweit betroffener oder kompromittierter Server liegt ebenfalls nicht vor.

Organisation/NGO

Target und Home Depot: Kassensystem-Malware stiehlt Kreditkartendaten von zusammen über 100 Millionen US-Kunden

Im November/Dezember 2013 stahlen Cyberkriminelle bei der US-Einzelhandelskette Target rund 40 Millionen Kredit- und Debitkartennummern sowie zusätzlich persönliche Daten wie Namen, Adressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen von bis zu 70 Millionen Kunden; die Gesamtkosten des Vorfalls beliefen sich für Target auf 248 Millionen US-Dollar. Bei der Baumarktkette Home Depot entwendeten Angreifer zwischen April und September 2014 mithilfe eigens entwickelter Schadsoftware schätzungsweise 56 Millionen Debit- und Kreditkartennummern; die Angreifer verschafften sich Zugang über gestohlene Zugangsdaten eines Drittanbieters und installierten anschließend Malware auf den Kassensystemen in 2.200 Filialen. Die verwendete Methode (RAM-Scraping-Malware über gestohlene Drittanbieter-Zugangsdaten) ähnelte stark der beim Target-Hack eingesetzten Technik; Home Depot zahlte in der Folge 179 Millionen US-Dollar für Vergleiche.

Krebs on Security / everycrsreport.com

01.09.2014

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Dass beide Angriffe eine sehr ähnliche technische Methode nutzten, deutet auf eine mögliche Verbindung oder Nachahmung hin; ein direkter Zusammenhang oder dieselben Täter werden in dieser Quelle jedoch nicht behauptet.

Journalismus

CHS-Datenleck: Chinesische APT18-Gruppe stiehlt Daten von 4,5 Millionen Patienten via Heartbleed

Der US-Krankenhausbetreiber Community Health Systems (CHS) aus Franklin, Tennessee, meldete am 18.08.2014 in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC einen Datendiebstahl bei 4,5 Millionen Patienten. Die unbefugten Zugriffe auf das Firmennetzwerk fanden nach Angaben von CHS im April und Juni 2014 statt und wurden im Juli 2014 entdeckt. Betroffen waren Namen, Adressen, Geburtsdaten, Telefonnummern und Sozialversicherungsnummern von Personen, die in den vorangegangenen fünf Jahren von CHS angegliederten Ärzten behandelt oder überwiesen worden waren, medizinische Behandlungsdaten und Kreditkartendaten wurden nicht entwendet. Als Einfallstor diente laut der Sicherheitsfirma TrustedSec und der forensischen Untersuchung durch Mandiant ein Juniper-Netzwerkgerät, das trotz verfügbarer Patches weiterhin für die im April 2014 bekannt gewordene Heartbleed-Sicherheitslücke CVE-2014-0160 anfällig war; die Angreifer stahlen darüber VPN-Zugangsdaten aus dem Arbeitsspeicher des Geräts. Der Fall gilt als einer der ersten öffentlich dokumentierten Angriffe, bei denen Heartbleed aktiv zum Eindringen in ein Unternehmensnetzwerk ausgenutzt wurde. Mandiant ordnete den Angriff der aus China operierenden Gruppe APT18 zu, der Verbindungen zur chinesischen Regierung nachgesagt werden. CHS betrieb zum Zeitpunkt des Vorfalls rund 206 Krankenhäuser in 29 US-Bundesstaaten. Am 08.10.2020 einigte sich CHS mit den Generalstaatsanwälten von 28 US-Bundesstaaten auf eine Zahlung von 5 Millionen US-Dollar zur Beilegung der Untersuchung, ohne ein Fehlverhalten einzuräumen; die Behörden bezifferten die Zahl der betroffenen Patienten zu diesem Zeitpunkt auf 6,1 Millionen.

Threatpost

18.08.2014

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Aus der herangezogenen Quelle nicht belegt sind der genaue Grund für die spätere Erhöhung der offiziell genannten Opferzahl von 4,5 auf 6,1 Millionen im Vergleich von 2020 sowie ein bestätigtes Motiv der Gruppe APT18 für den für sie untypischen Fokus auf Patienten-Identitätsdaten statt auf geistiges Eigentum.

Primärquelle

Datenleck bei Community Health Systems durch Heartbleed-Angriff

Die US-Krankenhauskette Community Health Systems meldete am 18.08.2014 der SEC einen Cyberangriff auf ihre Netzwerke im April und Juni 2014. Gestohlen wurden Namen, Adressen, Geburtsdaten und Sozialversicherungsnummern von rund 4,5 Millionen Personen, die bei mit CHS verbundenen Ärzten behandelt worden waren. Die beauftragte Sicherheitsfirma Mandiant ordnete den Angriff einer fortgeschrittenen Bedrohungsgruppe mit Ursprung in China zu, medizinische Behandlungsdaten waren laut CHS nicht betroffen.

Community Health Systems, Inc. (SEC-Pflichtmitteilung)

18.08.2014

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Die offizielle SEC-Meldung nennt keine konkrete Angreifergruppe und erwähnt weder die Bezeichnung APT18 noch Heartbleed als Einfallstor, diese Details stammen aus späteren Analysen von IT-Sicherheitsfirmen. Eine direkte Steuerung des Angriffs durch die chinesische Regierung ist nicht abschließend belegt.

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