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Studienlage & Gesetzesgrundlagen

Studienlage & Gesetzesgrundlagen

Wissen. Einordnen. Selbstbestimmt entscheiden.

Ausgewählte Studien, Behördenpapiere, Gesetze und Berichte zu digitaler Freiheit, Überwachung und finanzieller Selbstbestimmung – sorgfältig recherchiert, mit Quelle belegt und neutral aufbereitet.

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Behörde/Institution

Digitale Identitäten - Ressortübergreifende Steuerung und Umsetzung der Vorhaben

Bundesrechnungshof prüfte ressortübergreifende Steuerung deutscher Digitalidentitäts-Vorhaben (eID, BundID, EUDI-Wallet).

Bundesrechnungshof

12.09.2025

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Prüfbericht der obersten Finanzkontrollbehörde zur Koordination von Digitalprojekten.

Primärquelle

Smart City Index 2025: Stuttgart verdrängt Köln von Platz 3

83 deutsche Großstädte nach 37 Indikatoren bewertet, München führt mit 90,2 Punkten vor Hamburg/Stuttgart.

Bitkom e.V.

11.09.2025

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Nur Digitalisierungsgrad bewertet, keine Datenschutzrisiken.

Studie

SIM Swap Scam Statistics 2025

FBI IC3: 982 SIM-Swap-Beschwerden 2024, 26 Mio. USD Verlust; UK-Fälle stiegen um 1055%, T-Mobile zu 33 Mio. USD Schadenersatz verurteilt.

DeepStrike / FBI IC3

09.09.2025

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SMS-2FA umgehbar durch SIM-Swapping, steigende Fallzahlen.

Behörde/Institution

Pakistan: Mass surveillance and censorship machine fueled by international companies

Pakistans Überwachungssystem nutzt Komponenten deutscher Firma Utimaco und weiterer internationaler Zulieferer.

Amnesty International

09.09.2025

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Behördengenehmigung der Exporte nicht belegt.

Behörde/Institution

Hessischer Datenschutzbeauftragter — positive Einordnung des Urteils

Der Hessische Datenschutzbeauftragte begrüßt die EuGH-Entscheidung ausdrücklich: "weil sie einen jahrelangen Streit um das Verständnis von Anonymität beendet [...] Die Feststellungen des EuGH erleichtern künftig die Annahme von Anonymität und die Verarbeitung von anonymen Daten erheblich." Der EuGH wies die Ansicht zurück, pseudonymisierte Daten seien automatisch immer personenbezogen, nur weil der Inhaber der Zuordnungsinformation sie theoretisch zuordnen könnte.

Hessischer Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit (HBDI), Prof. Dr. Alexander Roßnagel

08.09.2025· in Kraft

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**Sehr wichtiger Fund für Blackstones Ausgewogenheit:** Eine deutsche Landesdatenschutzbehörde selbst begrüßt das zugrundeliegende Urteil ausdrücklich als sinnvolle Klarstellung — das relativiert die scharfe Schrems-Kritik am Digital Omnibus erheblich. Es könnte sein, dass das Urteil selbst vernünftig ist, aber die Umsetzung im Digital-Omnibus-Gesetzestext darüber hinausgeht. Diese Nuance ist entscheidend für einen fairen Blackstone-Artikel: Nicht das Urteil ist das Problem, sondern möglicherweise die Art, wie die Kommission es in Gesetzesform gießt.

Primärquelle

EuGH-Urteil C-413/23 P ("SRB") — Original-Einordnung durch NRW-Datenschutzbehörde

Der EuGH hat sich im Urteil vom 4. September 2025 (Az. C-413/23 P) mit Fragen zu "personenbezogenen Daten" und "Pseudonymisierung" befasst — Anlass war ein Rechtsstreit zwischen dem Europäischen Datenschutzbeauftragten (EDSB) und dem Einheitlichen Abwicklungsausschuss (SRB). Der EuGH stellte klar: Stellungnahmen, die persönliche Meinungen wiedergeben, sind Informationen "über diese Person", da sie als Ausdruck ihrer Gedanken zwangsläufig eng mit ihr verknüpft sind.

Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (LDI NRW)

05.09.2025· in Kraft

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Das ist das eigentliche Ursprungsurteil, auf das sich die Kommission im Digital-Omnibus-Vorschlag beruft — jetzt direkt erfasst, nicht nur über Sekundärquellen. Wichtig: Eine deutsche Aufsichtsbehörde selbst bestätigt in Teilen sogar eine BREITE Auslegung von "personenbezogen" (Meinungsäußerungen zählen dazu) — was der Digital-Omnibus-Kritik teilweise widerspricht.

Behörde/Institution

Stiftung Datenschutz — Einordnung mit Betonung der gestärkten Informationsrechte

Kirsten Bock (Stiftung Datenschutz) ordnet ein: "Der EuGH hat die Informationsrechte der Betroffenen weiter gestärkt. Er hat klargestellt, dass die Pflicht, Betroffene zu informieren, bereits bei der Datenerhebung besteht [...] Dabei spielt es keine Rolle, ob die Empfangenden die Daten als personenbezogen einstufen oder nicht."

Stiftung Datenschutz, Zitat Kirsten Bock (Wissenschaftliche Leiterin)

05.09.2025· in Kraft

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Noch differenzierteres Bild: Das Urteil erleichtert zwar die Weitergabe pseudonymer Daten an Dritte, verstärkt aber GLEICHZEITIG die Informationspflicht gegenüber Betroffenen bei der ursprünglichen Datenerhebung. Es ist also kein reines "Datenschutz wird geschwächt"-Urteil, sondern eine Verschiebung: mehr Flexibilität bei der Weitergabe, aber mehr Transparenzpflicht am Anfang. Diese Zweischneidigkeit gehört zwingend in einen fairen Blackstone-Artikel.

Studie

Scharfe Kritik von Landesdatenschutzbeauftragten: Digitalministerium will bei KI-Kontrolle Grundrechtsschutz schwächen

Landesdatenschutzbehörden kritisieren geplante Verlagerung der KI-Marktaufsicht über Hochrisiko-Systeme von Datenschutzbehörden zur Bundesnetzagentur.

LDI NRW / Datenschutzkonferenz

04.09.2025

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Endgültiger Gesetzestext nicht belegt.

Journalismus

Forty-four million in compensation paid to 2013 depositors

Bis September 2025 waren 44,36 Mio. Euro an rund 4.524 vom Zypern-Bail-in 2013 betroffene Einleger ausgezahlt worden.

Cyprus Mail

04.09.2025

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Belegt den Entschädigungsstand 2025. Betrifft nur einen Teil der ursprünglich betroffenen Einleger und Beträge.

Journalismus

Hikvision: Hersteller der Hamburger KI-Überwachungskameras

Hamburg installierte ab 01.09.2025 69 Hikvision-KI-Kameras, Amnesty wirft Hikvision Menschenrechtsverletzungen vor.

netzpolitik.org

02.09.2025

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Datenabfluss nach China bei Hamburger Geräten nicht belegt.

Studie

Genetischer Datenschutz

Warnung vor Ausweitung polizeilicher DNA-Analyse; genetische Daten offenbaren auch Infos über Verwandte, nicht nachhaltig anonymisierbar.

Wau Holland Stiftung / Gen-ethisches Netzwerk

September 2025

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DNA-Daten besonders heikel, betreffen auch Angehörige.

Primärquelle

Deutschland nimmt europäisches Ein- und Ausreisesystem ab 12. Oktober 2025 in Betrieb

EES startet 12.10.2025 an Flughafen Düsseldorf, dann Frankfurt/München, Vollausbau bis 09.04.2026, erfasst Fingerabdrücke/Gesichtsbild.

Bundesministerium des Innern

September 2025

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Biometrische Erfassung an EU-Außengrenzen für Drittstaatsangehörige.

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