U Entry

Studienlage & Gesetzesgrundlagen

Studienlage & Gesetzesgrundlagen

Wissen. Einordnen. Selbstbestimmt entscheiden.

Ausgewählte Studien, Behördenpapiere, Gesetze und Berichte zu digitaler Freiheit, Überwachung und finanzieller Selbstbestimmung – sorgfältig recherchiert, mit Quelle belegt und neutral aufbereitet.

Filter zurücksetzen

2775 Treffer · Seite 9 von 232

Organisation/NGO

RealOrRender: Wie KI ihre eigenen Deepfakes entlarvt

BSI/Fraunhofer-Verfahren zur Deepfake-Erkennung erreicht 85-91% Genauigkeit anhand 120.000 Trainingsbildern aus 18 Bildgeneratoren.

BSI und Fraunhofer IOSB

06.07.2026

Klartext anzeigen

Fachmedienbericht, keine begutachtete Originalpublikation.

Organisation/NGO

Keine Polizeiarbeit mit der Glaskugel – GFF-Verfassungsbeschwerde zum Bayerischen PAG

BVerfG verhandelte Juli 2026 GFF-Verfassungsbeschwerde gegen bayerisches PAG, gegen Eingriffsschwelle drohende Gefahr und Befugnisse wie Handgranaten-Einsatz.

Gesellschaft für Freiheitsrechte

06.07.2026

Klartext anzeigen

Pressemitteilung der klagenden Organisation.

Behörde/Institution

Bitcoin Active Addresses — aktuellste Kennzahl, Juli 2026

Die Zahl aktiver Bitcoin-Adressen stieg um rund 9% auf über 660.000 — nach einem Rückgang von mehr als 30% seit dem Sommerhoch bis Dezember 2025. Die täglichen Transaktionen stiegen bis Juni 2026 wieder auf über 800.000 — der höchste Stand seit 2024. Aktive Adressen sind aber nicht automatisch gleichbedeutend mit "wirtschaftlicher Aktivität".

IT Boltwise, mit Bezug auf On-Chain-Daten

05.07.2026· in Kraft

Klartext anzeigen

Das ist die methodisch verlässlichste Zahl, weil sie direkt aus der öffentlichen Bitcoin-Blockchain ablesbar ist, nicht geschätzt — aber sie beantwortet eine andere Frage als "wie viele Menschen besitzen Bitcoin" (nämlich: wie viele Adressen sind gerade aktiv). Für Blackstone-Artikel: Diese Zahl für Aktivitäts-Trends verwenden, nicht für Besitzerzahlen-Schätzungen.

Journalismus

"EU-Vermögensregister 2026: Was beschlossen ist — und was nicht"

Ein Gesetzgebungsvorschlag für ein allgemeines Vermögensregister liegt bis heute nicht vor. Aussagen wie "ab 2026 müssen alle Vermögenswerte über 200.000 € gemeldet werden" haben keine Rechtsgrundlage (Stand: Juli 2026).

Fachartikel (Finanzberatung), Stand Juli 2026

04.07.2026· in Kraft

Klartext anzeigen

Ein aktueller Faktencheck (Stand Sommer 2026) widerlegt explizit die konkreten Falschbehauptungen, die online kursieren (bestimmte Eurobeträge, feste Jahreszahlen). Gut geeignet als direkter Gegen-Beleg, wenn Blackstone-Mitglieder solche Zahlen irgendwo aufschnappen.

Behörde/Institution

CRA Art. 14 — Meldepflichten für Hersteller (24h/72h/14-Tage-Fristen)

Ab dem 11. September 2026 müssen Hersteller aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwerwiegende Sicherheitsvorfälle gleichzeitig an das national zuständige CSIRT und an die ENISA melden. Für die Frühwarnung bleiben 24 Stunden, für die vollständige Meldung 72 Stunden, für den Abschlussbericht 14 Tage.

Fachartikel mit Verweis auf CRA-Primärtext

03.07.2026· im Verfahren

Klartext anzeigen

Wichtig für den Masterplan-Punkt "Meldepflichten sind ein zweischneidiges Schwert": Hersteller müssen Sicherheitslücken jetzt sehr schnell an eine zentrale Behördenstelle melden. Das hilft, Lücken schneller zu schließen — schafft aber auch eine zentrale Datenbank aktueller Schwachstellen, die selbst ein attraktives Ziel für Angreifer sein könnte.

Organisation/NGO

Espionage Against the European Parliament: MEP Hacked with Pegasus

Citizen Lab wies nach, dass das ehemalige EU-Parlamentsmitglied Stelios Kouloglou mit Pegasus gehackt wurde, während er im PEGA-Ausschuss Spyware-Missbrauch untersuchte.

The Citizen Lab, Universität Toronto

03.07.2026

Klartext anzeigen

Staatlicher Auftraggeber nicht eindeutig identifiziert, nur forensische Indizien.

Organisation/NGO

"Interne Dokumente: EU-Staaten wollen Chatkontrolle-Zombie zurückbringen" — Details zum geplanten Eilverfahren

Laut internem Protokoll wurde beim Trilog eine politische Einigung für große Teile des Texts erzielt; bei Audio-Inhalten bleiben Videos im Anwendungsbereich, Sprachnachrichten können gemeldet werden, unterliegen aber nicht der aktiven Aufdeckung, Anrufe sind ganz ausgenommen. Bei der Altersverifikation wollte der Rat eine Pflicht, das Parlament bestand auf "kann" — man rückte im Zuge eines Gesamtkompromisses davon ab, Altersverifikation explizit in den Risikominderungsmaßnahmen aufzuführen.

netzpolitik.org, basierend auf internem Sitzungsprotokoll (JI-Referent*innen, 30.06.2026)

02.07.2026· in Kraft

Klartext anzeigen

Sehr konkreter Blick in die Verhandlungsdetails, die sonst nicht öffentlich sind: Es geht nicht um "alles oder nichts", sondern um genaue Abstufungen (Anrufe raus, Sprachnachrichten teilweise drin, Videos drin). Für ein Blackstone-Update-Dossier extrem wertvoll, weil es zeigt, wie granular die eigentliche Debatte ist — viel komplexer als die Schlagzeilen vermuten lassen.

Journalismus

"Three years after MiCA became law, Europe's crypto framework is undergoing a rethink"

Europas MiCA-Regime steht zur Überprüfung an, umgangssprachlich "MiCA 2.0" genannt, im Rahmen einer Konsultation, die etwa im September schließt. ESMA wird voraussichtlich zur zentralisierten Aufsichtsbehörde für den Kryptoregulierungsrahmen.

CoinDesk (Fachmedium für Kryptowährungen)

02.07.2026· im Verfahren

Klartext anzeigen

Neue Entwicklung, die noch nicht im Dossier stand: MiCA wird schon nach drei Jahren grundlegend überarbeitet — vor allem wegen der schnellen Entwicklung bei Stablecoins. Für den Masterplan-Bezug (Kapitel Finanzen) relevant: Es könnte sich an den regulatorischen Rahmenbedingungen für Krypto in absehbarer Zeit wieder etwas ändern.

Journalismus

"Firefox Statistics 2026" — Google-Abhängigkeit als kritischer Faktor

Firefox verlor Marktanteil von 5,88% (Mai 2025) auf 3,79% (Mai 2026) auf dem Desktop. Mehr als 80% der Firefox-Nutzer verwenden Google als primäre Suchmaschine; die Suchvereinbarung mit Google trägt rund 86% zu Mozillas Jahresumsatz bei — laut aktuellen Finanzberichten rund 585 Millionen Dollar aus dieser einen Partnerschaft.

XtendedView (Fachportal)

02.07.2026· in Kraft

Klartext anzeigen

Sehr wichtiger, oft übersehener Fakt für Blackstones Browser-Empfehlung: Der "unabhängige" Firefox-Browser finanziert sich zu 86% durch eine Vereinbarung mit Google — genau dem Konzern, vor dessen Datensammlung viele Firefox-Nutzer eigentlich flüchten wollen. Das ist keine Verschwörung, sondern offen bekannt, sollte aber im Masterplan transparent gemacht werden: Firefox ist zwar technisch unabhängig, wirtschaftlich aber stark von Google abhängig.

Behörde/Institution

Firefox regionale Marktanteile — Europa und USA

Firefoxs US-Desktop-Anteil kletterte im Juni 2026 auf 13,96% — deutlich mehr als der weltweite Anteil vermuten lässt. Der europäische Geräte-übergreifende Anteil erreichte im Juni 2026 4,42%, was eine stärkere regionale Widerstandsfähigkeit zeigt als der globale Durchschnitt.

XtendedView, mit Bezug auf StatCounter-Daten

02.07.2026· in Kraft

Klartext anzeigen

Wichtige regionale Einordnung: Firefox ist in Europa und speziell auf Desktop-Geräten in den USA deutlich stärker vertreten als der oft zitierte globale Wert (der auch viele Mobilgeräte einschließt, wo Firefox kaum vorkommt) vermuten lässt — relevant für Blackstones europäischen Fokus.

Behörde/Institution

"Regierung will Informationsgesetz canceln: Kritiker laufen Sturm" — Koalitionsausschuss-Beschluss mit Zitat der Bundesdatenschutzbeauftragten

Laut Beschlüssen des Koalitionsausschusses soll der Kreis der Frageberechtigten künftig auf natürliche Personen mit "berechtigtem Interesse" fokussiert werden. Die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider warnte im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vor einer "Abschaffung der seit zwanzig Jahren bestehenden Informationsfreiheit" und vor Diskriminierung.

ZDF, mit Zitat der Bundesdatenschutzbeauftragten Louisa Specht-Riemenschneider

02.07.2026· in Kraft

Klartext anzeigen

Wichtig für Blackstones Glaubwürdigkeit: Es ist nicht nur der CCC oder Aktivisten, die "Abschaffung" sagen — die Bundesdatenschutzbeauftragte selbst, eine offizielle Amtsträgerin, verwendet nahezu dasselbe Wort. Das bestätigt: Die CCC-Formulierung war keine Übertreibung, sondern deckt sich mit der Einschätzung einer neutralen Aufsichtsperson.

Journalismus

netzpolitik.org — Einordnung mit Hinweis auf früheres geleaktes Verhandlungspapier

Bereits in den Koalitionsverhandlungen 2025 hatten Union und SPD über eine Abschaffung des IFG diskutiert, wie ein geleaktes Arbeitsgruppen-Papier zu "Bürokratierückbau, Staatsmodernisierung, Moderne Justiz" im März 2025 zeigte — Verhandlungsführer war Philipp Amthor (CDU). Seit 2006 gilt das IFG auf Bundesebene; allein über die Plattform FragDenStaat wurden bereits über 130.000 Menschen in mehr als 250.000 Anfragen Informationen "befreit".

netzpolitik.org

02.07.2026· in Kraft

Klartext anzeigen

Wichtiger historischer Kontext: Der aktuelle Vorstoß ist keine plötzliche Idee, sondern reicht laut dieser Quelle bis in die Koalitionsverhandlungen 2025 zurück — zeigt eine längerfristige politische Absicht, kein Kurzschluss-Beschluss. Zusätzlich eine konkrete Nutzungszahl (250.000+ Anfragen über eine einzige Plattform), die die praktische Relevanz des Gesetzes belegt, bevor über seine mögliche Einschränkung diskutiert wird.

← ZurückSeite 9 von 232Weiter →

Transparenz & Qualität

Alle Inhalte sind sorgfältig recherchiert, mit Quellen belegt und werden regelmäßig überprüft.

Mehr über unsere Standards

Dein Wissen. Deine Freiheit.

Nutze verlässliche Informationen, um deine eigenen Entscheidungen zu treffen – für ein selbstbestimmtes Leben.

Zur Lernakademie

Wichtiger Hinweis

Alle Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Weiterbildung. Sie stellen keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung dar.

Mitglied werdenAnmelden